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		<title><![CDATA[Multiverse Backup - Andrath Amlug - Das Land der Kheluz]]></title>
		<link>https://multiverse.ancient-tales.de/</link>
		<description><![CDATA[Multiverse Backup - https://multiverse.ancient-tales.de]]></description>
		<pubDate>Sun, 05 Apr 2026 08:37:23 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Das Prinzip der Runen]]></title>
			<link>https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=321</link>
			<pubDate>Sun, 18 Nov 2018 00:10:57 +0100</pubDate>
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			<description><![CDATA[<center><div id="loremain"><div class="lorehead"></div>
<div class="loretitel">Das Prinzip der Runen</div>
<div class="lorebox">Jede Rune ist mit einem Konzept verbunden, für gewöhnlich ein einzelnes Wort, das ihrer magischen Bedeutung entsprechen soll. Alle sind sie thematisch einem Bereich der Magie zugewiesen. Runen haben alle ihre eigenen Namen, die angerufen werden können und von denen man glaubt, sie ähneln physisch einem Gegenstand oder einer Kreatur. Es gibt viele Anwender, welche stets eine Pergamentrolle oder kleines Buch bei sich tragen, in welchem Informationen zu den einzelnen Runen stehen, so ist es doch beinahe unmöglich alle Eigenschaften jeder einzelnen Rune im Kopf zu behalten.<br /><br />
Oftmals werden die Runen auch als einfaches Alphabet von ihren Benutzern gesehen, bei dem jede Rune einem bestimmten Buchstaben entspricht. Aber ob die Verwendung der Runen als Buchstaben wirklich sinnvoll ist, darüber streiten sich die Anwender schon seit Generationen. Es gibt genug Stimmen, die es als geradezu leichtsinnig und närrisch bezeichnen, es so zu handhaben, da jede Rune eine bestimmte Kraft besitzt. Das Schreiben in Runen würde somit ungeahnte und vor allem unkontrollierbare Mächte geradezu in die Welt der Sterblichen einladen.<br /><br />
Ein Anwender kann die Runen auf viele unterschiedliche Art verwenden. Er kann die Runen in die Luft zeichnen, während er das Ziel eines Zaubers berührt oder er kann die Runen direkt in einen Gegenstand ritzen, schmieden oder sticken. Aber er kann natürlich auch die Namen der einzelnen Runen laut aussprechen, um ihre Wirkung zu entfalten. Es ist wohl eine persönliche Einstellung, auf welche Art und Weise jemand die Runen für seine Magie nutzt. <br />
<br /><br /><br />
<span class="loretitel2">Reichszugehörigkeit</span><br />	<br />
Runen können auf jede erdenkliche Art kombiniert werden, was bei 26 Runen so einige Möglichkeiten zulässt. Aber die vielen Generationen von Anwender haben herausgefunden, dass zwischen bestimmten Runen und bestimmten Reichen eine besonders starke Verbindung besteht. Die Mehrzahl der Runen sind Symbole für bestimmte Konzepte, die eng mit den übernatürlichen Reichen verbunden sind. Das bedeutet allerdings nicht, dass Runen nur in Kombination mit bestimmten Reichen funktionieren. Wenn man zum Beispiel eine Person von einem tödlichen Gift befreien möchte, so kann man das mit der Rune der Reinheit tun, welche dem Reich des Tages zugeordnet ist, aber auch genauso mit der Rune des Bluts, welche dem Reich des Frühlings zugewiesen ist. 	<br />
<br /><br /><br />
<span class="loretitel2">Runen des Frühlings</span><br />
Die Frühlingsrunen werden mit dem Leben, der natürlichen Welt, der Jugend und dem Anfang in Verbindung gebracht. Zu ihnen gehören:<br /><br />
	<table width="100%" cellspacing="0" cellpadding="0">
		<tr>
			<td width="25%" align="center"><strong>Bravash</strong><br /><em>Die Rune der Fruchtbarkeit</em></td>
			<td width="25%" align="center"><strong>Evrom</strong><br /><em>Die Rune des Anfangs</em></td>
			<td width="25%" align="center"><strong>Mawring</strong><br /><em>Die Rune des Sturms</em></td>
			<td width="25%" align="center"><strong>Rhyv</strong><br /><em>Die Rune des Bluts</em></td>
		</tr>
		<tr>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/bravash.png"></td>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/evrom.png"></td>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/mawring.png"></td>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/rhyv.png"></td>
		</tr>
	</table>
<br /><br /><br />	<br />
<span class="loretitel2">Runen des Sommers</span><br />
Die Sommerrunen werden mit Stärke, Vertrauen, Edelmut, Erwachsen sein und Energie in Verbindung gebracht. Zu ihnen gehören:<br /><br />	<br />
	<table width="100%" cellspacing="0" cellpadding="0">
		<tr>
			<td width="25%" align="center"><strong>Feresh</strong><br /><em>Die Rune des Edelmuts</em></td>
			<td width="25%" align="center"><strong>Jotra</strong><br /><em>Die Rune der Schlacht</em></td>
			<td width="25%" align="center"><strong>Tykonus</strong><br /><em>Die Rune des Siegs</em></td>
			<td width="25%" align="center"><strong>Verys</strong><br /><em>Die Rune der Kraft</em></td>
		</tr>
		<tr>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/feresh.png"></td>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/jotra.png"></td>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/tykonus.png"></td>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/verys.png"></td>
		</tr>
	</table>
<br /><br /><br />		<br />
<span class="loretitel2">Runen des Herbst</span><br />
Die Herbstrunen werden mit Wohlstand, Einfluss, Macht und Können in Verbindung gebracht. Zu ihnen gehören:<br /><br />	<br />
	<table width="100%" cellspacing="0" cellpadding="0">
		<tr>
			<td width="25%" align="center"><strong>Queros</strong><br /><em>Die Rune des Plans</em></td>
			<td width="25%" align="center"><strong>Hirmok</strong><br /><em>Die Rune der Herrschaft</em></td>
			<td width="25%" align="center"><strong>Lann</strong><br /><em>Die Rune des Handels</em></td>
			<td width="25%" align="center"><strong>Pallas</strong><br /><em>Die Rune des Besitz</em></td>
		</tr>
		<tr>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/queros.png"></td>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/hirmok.png"></td>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/lann.png"></td>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/pallas.png"></td>
		</tr>
	</table>
<br /><br /><br />
	<span class="loretitel2">Runen des Winters</span><br />
Viele der Winterrunen haben einen schlechten Ruf, wie manch einer wohl schon vermutet hat. Sie werden mit Furcht, Tod, Leid, Plagen und dem Ende in Verbindung gebracht. Zugleich werden sie aber auch mit Weisheit und hohem Alter in Verbindung gebracht. Zu ihnen gehören:<br /><br />	<br />
	<table width="100%" cellspacing="0" cellpadding="0">
		<tr>
			<td width="25%" align="center"><strong>Naeve</strong><br /><em>Die Rune des Hungers</em></td>
			<td width="25%" align="center"><strong>Irremais</strong><br /><em>Die Rune der Weisheit</em></td>
			<td width="25%" align="center"><strong>Yoorn</strong><br /><em>Die Rune des Endes</em></td>
			<td width="25%" align="center"><strong>Kyrop</strong><br /><em>Die Rune der Schwäche</em></td>
		</tr>
		<tr>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/naeve.png"></td>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/irremais.png"></td>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/yoorn.png"></td>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/kyrop.png"></td>
		</tr>
	</table>
<br /><br /><br />
		<span class="loretitel2">Runen des Tages</span><br />
Tagesrunen werden mit Gedanken, Gründen, Wahrheit, Licht und Reinheit in Verbindung gebracht. Zu ihnen gehören:<br /><br />	<br />
	<table width="100%" cellspacing="0" cellpadding="0">
		<tr>
			<td width="25%" align="center"><strong>Cavul</strong><br /><em>Die Rune der Reinheit</em></td>
			<td width="25%" align="center"><strong>Ophis</strong><br /><em>Die Rune der Offenbarung</em></td>
			<td width="25%" align="center"><strong>Sular</strong><br /><em>Die Rune der Entdeckung</em></td>
			<td width="25%" align="center"><strong>Aesh</strong><br /><em>Die Rune der Überlegung</em></td>
		</tr>
		<tr>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/cavul.png"></td>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/ophis.png"></td>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/sular.png"></td>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/aesh.png"></td>
		</tr>
	</table>
<br /><br /><br />
<span class="loretitel2">Runen der Nacht</span><br />
Die Nachtrunen werden mit Geheimnissen, Illusionen, Gefühlen, Instinkten und Veränderung in Verbindung gebracht. Zu ihnen gehören:<br /><br />	<br />
	<table width="100%" cellspacing="0" cellpadding="0">
		<tr>
			<td width="25%" align="center"><strong>Diras</strong><br /><em>Die Rune der Geheimnisse</em></td>
			<td width="25%" align="center"><strong>Wyr</strong><br /><em>Die Rune der Mysterien</em></td>
			<td width="25%" align="center"><strong>Xun</strong><br /><em>Die Rune der Transformation</em></td>
			<td width="25%" align="center"><strong>Zorech</strong><br /><em>Die Rune der Leidenschaft</em></td>
		</tr>
		<tr>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/diras.png"></td>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/wyr.png"></td>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/xun.png"></td>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/zorech.png"></td>
		</tr>
	</table>
<br /><br /><br />	<br />
<span class="loretitel2">Runen der Mystik</span><br />
Es gibt zwei Runen, die in keiner Gruppe zu finden sind. Dabei handelt es sich um:<br /><br />	<br />
	<table width="100%" cellspacing="0" cellpadding="0">
		<tr>
			<td width="50%" align="center"><strong>Gralm</strong><br /><em>Die Rune des Schicksals</em></td>
			<td width="50%" align="center"><strong>Ull</strong><br /><em>Die Rune der Chance</em></td>
		</tr>
		<tr>
			<td width="50%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/gralm.png"></td>
			<td width="50%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/ull.png"></td>
		</tr>
	</table>
<br /><br /><br />
	<span class="loretitel2">Runen und die Tugenden</span><br />
Über viele Generationen hinweg hat sich bei den Kheluz eine bestimmte weiterführende Interpretation einzelner Runen herauskristallisiert. In diesem Fall hat es keinerlei magische Bedeutung oder irgendeinen besonderen Nutzen in einem Ritual, sondern stellt lediglich eine Verbindung zwischen Rune und einer bestimmten Tugend dar. So sehen die Kheluz folgende Verbindungen:<br /><br />
Ehrgeiz wird durch Naeve – Die Rune des Hungers – verkörpert<br /><br />
Tapferkeit wird durch Jotra – Die Rune der Schlacht – verkörpert<br /><br />
Treue wird durch Lann – Die Rune des Handels – verkörpert<br /><br />
Stolz wird durch Feresh – Die Rune des Edelmuts – verkörpert<br /><br />
Reichtum wird durch Pallas – Die Rune des Besitz – verkörpert<br /><br />
Wachsamkeit wird durch Ophis – Die Rune der Offenbarung – verkörpert<br /><br />
Weisheit wird durch Irremais – Die Rune der Weisheit – verkörpert<br /><br />	<br />
</div></div></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><div id="loremain"><div class="lorehead"></div>
<div class="loretitel">Das Prinzip der Runen</div>
<div class="lorebox">Jede Rune ist mit einem Konzept verbunden, für gewöhnlich ein einzelnes Wort, das ihrer magischen Bedeutung entsprechen soll. Alle sind sie thematisch einem Bereich der Magie zugewiesen. Runen haben alle ihre eigenen Namen, die angerufen werden können und von denen man glaubt, sie ähneln physisch einem Gegenstand oder einer Kreatur. Es gibt viele Anwender, welche stets eine Pergamentrolle oder kleines Buch bei sich tragen, in welchem Informationen zu den einzelnen Runen stehen, so ist es doch beinahe unmöglich alle Eigenschaften jeder einzelnen Rune im Kopf zu behalten.<br /><br />
Oftmals werden die Runen auch als einfaches Alphabet von ihren Benutzern gesehen, bei dem jede Rune einem bestimmten Buchstaben entspricht. Aber ob die Verwendung der Runen als Buchstaben wirklich sinnvoll ist, darüber streiten sich die Anwender schon seit Generationen. Es gibt genug Stimmen, die es als geradezu leichtsinnig und närrisch bezeichnen, es so zu handhaben, da jede Rune eine bestimmte Kraft besitzt. Das Schreiben in Runen würde somit ungeahnte und vor allem unkontrollierbare Mächte geradezu in die Welt der Sterblichen einladen.<br /><br />
Ein Anwender kann die Runen auf viele unterschiedliche Art verwenden. Er kann die Runen in die Luft zeichnen, während er das Ziel eines Zaubers berührt oder er kann die Runen direkt in einen Gegenstand ritzen, schmieden oder sticken. Aber er kann natürlich auch die Namen der einzelnen Runen laut aussprechen, um ihre Wirkung zu entfalten. Es ist wohl eine persönliche Einstellung, auf welche Art und Weise jemand die Runen für seine Magie nutzt. <br />
<br /><br /><br />
<span class="loretitel2">Reichszugehörigkeit</span><br />	<br />
Runen können auf jede erdenkliche Art kombiniert werden, was bei 26 Runen so einige Möglichkeiten zulässt. Aber die vielen Generationen von Anwender haben herausgefunden, dass zwischen bestimmten Runen und bestimmten Reichen eine besonders starke Verbindung besteht. Die Mehrzahl der Runen sind Symbole für bestimmte Konzepte, die eng mit den übernatürlichen Reichen verbunden sind. Das bedeutet allerdings nicht, dass Runen nur in Kombination mit bestimmten Reichen funktionieren. Wenn man zum Beispiel eine Person von einem tödlichen Gift befreien möchte, so kann man das mit der Rune der Reinheit tun, welche dem Reich des Tages zugeordnet ist, aber auch genauso mit der Rune des Bluts, welche dem Reich des Frühlings zugewiesen ist. 	<br />
<br /><br /><br />
<span class="loretitel2">Runen des Frühlings</span><br />
Die Frühlingsrunen werden mit dem Leben, der natürlichen Welt, der Jugend und dem Anfang in Verbindung gebracht. Zu ihnen gehören:<br /><br />
	<table width="100%" cellspacing="0" cellpadding="0">
		<tr>
			<td width="25%" align="center"><strong>Bravash</strong><br /><em>Die Rune der Fruchtbarkeit</em></td>
			<td width="25%" align="center"><strong>Evrom</strong><br /><em>Die Rune des Anfangs</em></td>
			<td width="25%" align="center"><strong>Mawring</strong><br /><em>Die Rune des Sturms</em></td>
			<td width="25%" align="center"><strong>Rhyv</strong><br /><em>Die Rune des Bluts</em></td>
		</tr>
		<tr>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/bravash.png"></td>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/evrom.png"></td>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/mawring.png"></td>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/rhyv.png"></td>
		</tr>
	</table>
<br /><br /><br />	<br />
<span class="loretitel2">Runen des Sommers</span><br />
Die Sommerrunen werden mit Stärke, Vertrauen, Edelmut, Erwachsen sein und Energie in Verbindung gebracht. Zu ihnen gehören:<br /><br />	<br />
	<table width="100%" cellspacing="0" cellpadding="0">
		<tr>
			<td width="25%" align="center"><strong>Feresh</strong><br /><em>Die Rune des Edelmuts</em></td>
			<td width="25%" align="center"><strong>Jotra</strong><br /><em>Die Rune der Schlacht</em></td>
			<td width="25%" align="center"><strong>Tykonus</strong><br /><em>Die Rune des Siegs</em></td>
			<td width="25%" align="center"><strong>Verys</strong><br /><em>Die Rune der Kraft</em></td>
		</tr>
		<tr>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/feresh.png"></td>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/jotra.png"></td>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/tykonus.png"></td>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/verys.png"></td>
		</tr>
	</table>
<br /><br /><br />		<br />
<span class="loretitel2">Runen des Herbst</span><br />
Die Herbstrunen werden mit Wohlstand, Einfluss, Macht und Können in Verbindung gebracht. Zu ihnen gehören:<br /><br />	<br />
	<table width="100%" cellspacing="0" cellpadding="0">
		<tr>
			<td width="25%" align="center"><strong>Queros</strong><br /><em>Die Rune des Plans</em></td>
			<td width="25%" align="center"><strong>Hirmok</strong><br /><em>Die Rune der Herrschaft</em></td>
			<td width="25%" align="center"><strong>Lann</strong><br /><em>Die Rune des Handels</em></td>
			<td width="25%" align="center"><strong>Pallas</strong><br /><em>Die Rune des Besitz</em></td>
		</tr>
		<tr>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/queros.png"></td>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/hirmok.png"></td>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/lann.png"></td>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/pallas.png"></td>
		</tr>
	</table>
<br /><br /><br />
	<span class="loretitel2">Runen des Winters</span><br />
Viele der Winterrunen haben einen schlechten Ruf, wie manch einer wohl schon vermutet hat. Sie werden mit Furcht, Tod, Leid, Plagen und dem Ende in Verbindung gebracht. Zugleich werden sie aber auch mit Weisheit und hohem Alter in Verbindung gebracht. Zu ihnen gehören:<br /><br />	<br />
	<table width="100%" cellspacing="0" cellpadding="0">
		<tr>
			<td width="25%" align="center"><strong>Naeve</strong><br /><em>Die Rune des Hungers</em></td>
			<td width="25%" align="center"><strong>Irremais</strong><br /><em>Die Rune der Weisheit</em></td>
			<td width="25%" align="center"><strong>Yoorn</strong><br /><em>Die Rune des Endes</em></td>
			<td width="25%" align="center"><strong>Kyrop</strong><br /><em>Die Rune der Schwäche</em></td>
		</tr>
		<tr>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/naeve.png"></td>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/irremais.png"></td>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/yoorn.png"></td>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/kyrop.png"></td>
		</tr>
	</table>
<br /><br /><br />
		<span class="loretitel2">Runen des Tages</span><br />
Tagesrunen werden mit Gedanken, Gründen, Wahrheit, Licht und Reinheit in Verbindung gebracht. Zu ihnen gehören:<br /><br />	<br />
	<table width="100%" cellspacing="0" cellpadding="0">
		<tr>
			<td width="25%" align="center"><strong>Cavul</strong><br /><em>Die Rune der Reinheit</em></td>
			<td width="25%" align="center"><strong>Ophis</strong><br /><em>Die Rune der Offenbarung</em></td>
			<td width="25%" align="center"><strong>Sular</strong><br /><em>Die Rune der Entdeckung</em></td>
			<td width="25%" align="center"><strong>Aesh</strong><br /><em>Die Rune der Überlegung</em></td>
		</tr>
		<tr>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/cavul.png"></td>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/ophis.png"></td>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/sular.png"></td>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/aesh.png"></td>
		</tr>
	</table>
<br /><br /><br />
<span class="loretitel2">Runen der Nacht</span><br />
Die Nachtrunen werden mit Geheimnissen, Illusionen, Gefühlen, Instinkten und Veränderung in Verbindung gebracht. Zu ihnen gehören:<br /><br />	<br />
	<table width="100%" cellspacing="0" cellpadding="0">
		<tr>
			<td width="25%" align="center"><strong>Diras</strong><br /><em>Die Rune der Geheimnisse</em></td>
			<td width="25%" align="center"><strong>Wyr</strong><br /><em>Die Rune der Mysterien</em></td>
			<td width="25%" align="center"><strong>Xun</strong><br /><em>Die Rune der Transformation</em></td>
			<td width="25%" align="center"><strong>Zorech</strong><br /><em>Die Rune der Leidenschaft</em></td>
		</tr>
		<tr>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/diras.png"></td>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/wyr.png"></td>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/xun.png"></td>
			<td width="25%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/zorech.png"></td>
		</tr>
	</table>
<br /><br /><br />	<br />
<span class="loretitel2">Runen der Mystik</span><br />
Es gibt zwei Runen, die in keiner Gruppe zu finden sind. Dabei handelt es sich um:<br /><br />	<br />
	<table width="100%" cellspacing="0" cellpadding="0">
		<tr>
			<td width="50%" align="center"><strong>Gralm</strong><br /><em>Die Rune des Schicksals</em></td>
			<td width="50%" align="center"><strong>Ull</strong><br /><em>Die Rune der Chance</em></td>
		</tr>
		<tr>
			<td width="50%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/gralm.png"></td>
			<td width="50%" align="center"><img src="images/sakkara/runes/ull.png"></td>
		</tr>
	</table>
<br /><br /><br />
	<span class="loretitel2">Runen und die Tugenden</span><br />
Über viele Generationen hinweg hat sich bei den Kheluz eine bestimmte weiterführende Interpretation einzelner Runen herauskristallisiert. In diesem Fall hat es keinerlei magische Bedeutung oder irgendeinen besonderen Nutzen in einem Ritual, sondern stellt lediglich eine Verbindung zwischen Rune und einer bestimmten Tugend dar. So sehen die Kheluz folgende Verbindungen:<br /><br />
Ehrgeiz wird durch Naeve – Die Rune des Hungers – verkörpert<br /><br />
Tapferkeit wird durch Jotra – Die Rune der Schlacht – verkörpert<br /><br />
Treue wird durch Lann – Die Rune des Handels – verkörpert<br /><br />
Stolz wird durch Feresh – Die Rune des Edelmuts – verkörpert<br /><br />
Reichtum wird durch Pallas – Die Rune des Besitz – verkörpert<br /><br />
Wachsamkeit wird durch Ophis – Die Rune der Offenbarung – verkörpert<br /><br />
Weisheit wird durch Irremais – Die Rune der Weisheit – verkörpert<br /><br />	<br />
</div></div></center>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Drachen]]></title>
			<link>https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=320</link>
			<pubDate>Sun, 18 Nov 2018 00:10:19 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=320</guid>
			<description><![CDATA[<center><div id="loremain"><div class="lorehead"></div>
<div class="loretitel">Die Drachen</div>
<div class="lorebox"><img src="images/sakkara/creatures/Drachen.jpg" style="float: left;margin: 5px;">Drachen sind feuerspeiende Kreaturen, die in der Lage sind zu fliegen. In ihren Mäulern ruhen einen Reihe von messerspitzen Zähnen und ihre Krallen sind so scharf, dass sie in der Lage sind selbst durch das härteste Metall hindurch zu verletzten. Ihre Augen weißen oft einen scharfen Verstand und gefährliche Wachsamkeit auf und nicht selten eine gewisse Tiefgründigkeit. Drachen gehören zu den ältesten Kreaturen die auf dieser Welt leben und ihre Augen haben das Erwachen einer jeden Schöpfung miterlebt. Wenn jemand in der Lage ist, die Wahrheit über die Schöpfer zu erzählen, dann wären es die Drachen. Allerdings ist niemand in der Lage ihre Sprache zu verstehen und noch weniger würde man eine Begegnung mit ihnen lang genug überleben um davon zu berichten.<br /><br />
Ja, Drachen sind durchaus gefährlich, aber sie greifen nur dann an, wenn sie sich bedroht fühlen und niemals aus der Lust am Töten. Diese Einstellung ist Drachen vollkommen fremd. Allerdings benötigt es nicht viel, dass ein Drache sich bedroht fühlt. So reicht es doch schon aus, wenn man zwei Schritte zu weit in ein Gebiet gegangen ist, welches ein Drache als sein Revier ansieht. Dass man, sofern man sich an viele wichtige Regeln hält, dennoch durchaus in der Lage sein kann in einer Koexistenz mit Drachen zu leben, beweist das Volk der Kheluz in Andrath Amlug.<br /><br />
Drachen hegen eine tiefe Leidenschaft für Gold und funkelnde Edelsteine und nichts lieben sie mehr, als über ihre persönlichen Schätze zu wachen. Eine Leidenschaft, die Vielen von ihnen im Reich der Menschen das Leben gekostet hat. Der andere Grund, warum es keinen einzigen Drachen mehr im Reich der Menschen gibt, war eine Legende. Ein Mythos, an den zu viele Männer geglaubt haben. In der Legende wurde behauptet, dass wenn ein Mann einen bestimmten Teil eines Drachens verspeisen würde, er zu einem ganz besonderen und ausdauernden Liebhaber werden würde, der keines Weibes Wunsch offen lassen würde. Ja, die Drachen in Sakkara wurden von den Menschen ausgerottet, nicht weil sie eine Gefahr gewesen waren, sondern aus Gier und Eigennutz. Die Drachen in Andrath Amlug wissen nichts von dem Schicksal, welches ihren Brüdern und Schwestern in Sakkara widerfahren ist. <br />
</div></div></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><div id="loremain"><div class="lorehead"></div>
<div class="loretitel">Die Drachen</div>
<div class="lorebox"><img src="images/sakkara/creatures/Drachen.jpg" style="float: left;margin: 5px;">Drachen sind feuerspeiende Kreaturen, die in der Lage sind zu fliegen. In ihren Mäulern ruhen einen Reihe von messerspitzen Zähnen und ihre Krallen sind so scharf, dass sie in der Lage sind selbst durch das härteste Metall hindurch zu verletzten. Ihre Augen weißen oft einen scharfen Verstand und gefährliche Wachsamkeit auf und nicht selten eine gewisse Tiefgründigkeit. Drachen gehören zu den ältesten Kreaturen die auf dieser Welt leben und ihre Augen haben das Erwachen einer jeden Schöpfung miterlebt. Wenn jemand in der Lage ist, die Wahrheit über die Schöpfer zu erzählen, dann wären es die Drachen. Allerdings ist niemand in der Lage ihre Sprache zu verstehen und noch weniger würde man eine Begegnung mit ihnen lang genug überleben um davon zu berichten.<br /><br />
Ja, Drachen sind durchaus gefährlich, aber sie greifen nur dann an, wenn sie sich bedroht fühlen und niemals aus der Lust am Töten. Diese Einstellung ist Drachen vollkommen fremd. Allerdings benötigt es nicht viel, dass ein Drache sich bedroht fühlt. So reicht es doch schon aus, wenn man zwei Schritte zu weit in ein Gebiet gegangen ist, welches ein Drache als sein Revier ansieht. Dass man, sofern man sich an viele wichtige Regeln hält, dennoch durchaus in der Lage sein kann in einer Koexistenz mit Drachen zu leben, beweist das Volk der Kheluz in Andrath Amlug.<br /><br />
Drachen hegen eine tiefe Leidenschaft für Gold und funkelnde Edelsteine und nichts lieben sie mehr, als über ihre persönlichen Schätze zu wachen. Eine Leidenschaft, die Vielen von ihnen im Reich der Menschen das Leben gekostet hat. Der andere Grund, warum es keinen einzigen Drachen mehr im Reich der Menschen gibt, war eine Legende. Ein Mythos, an den zu viele Männer geglaubt haben. In der Legende wurde behauptet, dass wenn ein Mann einen bestimmten Teil eines Drachens verspeisen würde, er zu einem ganz besonderen und ausdauernden Liebhaber werden würde, der keines Weibes Wunsch offen lassen würde. Ja, die Drachen in Sakkara wurden von den Menschen ausgerottet, nicht weil sie eine Gefahr gewesen waren, sondern aus Gier und Eigennutz. Die Drachen in Andrath Amlug wissen nichts von dem Schicksal, welches ihren Brüdern und Schwestern in Sakkara widerfahren ist. <br />
</div></div></center>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die 5 Clans der Kheluz]]></title>
			<link>https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=319</link>
			<pubDate>Sun, 18 Nov 2018 00:06:47 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=319</guid>
			<description><![CDATA[<center><div id="loremain"><div class="lorehead"></div>
<div class="loretitel">Die 5 Clans der Kheluz</div>
<div class="lorebox">Das Reich Andrath wird von verschiedenen Clans beherrscht, deren Wurzeln oft Jahrhunderte zurück reichen. Alle Kheluz sind sehr stolz auf ihre Herkunft und ihre Abstammung und eine möglichst lange Ahnenreihe. Schande über den eigenen Clan zu bringen ist ein schweres Vergehen und nicht selten werden besonders schlimme Verbrechen mit dem Ausschluß aus der eigenen Sippe geahndet. Die fünf einflussreichsten Clans kämpfen jährlich in einem Wettstreit um die Vorherrschaft und die damit einhergehende Erlaubnis, nicht nur für das kommende Jahr sämtliche Entscheidungsmacht inne zu haben, sondern auch die große Schmiede unterm Berg zu nutzen, die angeblich mit dem heißesten Feuer überhaupt brennt. Der Sieger dieses Wettstreites wird so zu sagen "König unterm Berg." Wenn auch nur bis zum kommenden Jahr.<br /><br />
Den Ehrentitel konnte in diesem Jahr der <strong>Clan Wahrschmied</strong> für sich beanspruchen, der wie der Name schon vermuten lässt seit Generationen hervorragende Schmiede hervor bringt. Bifar Wahrschmied ist ihr Oberhaupt, ein nicht mehr ganz junger Mann, der es an Körperkraft jedoch mit vielen Jungspunden locker aufnehmen kann. Er hat sein ganzes Leben an einer Esse zugebracht und wird, wenn es nach ihm geht auch mit einem Schmiedehammer in der Hand sterben. Bemerkenswerterweise lässt er sich, obwohl er vier Söhne hervorgebracht hat von seiner einzigen Tochter Thali beraten, die einfach mehr Verstand und Geduld hat als ihre Brüder.<br /><br />
<strong>Clan Undur</strong> gehört wie auch die Wahrschmiede zu den ältesten und angesehensten Clans und die Rivalität zwischen den beiden ist legänder. Wer den Streit einst angefangen hat lässt sich heute nicht mehr sagen, doch er tobt nun seit Jahrhunderten und beide Seiten sorgen regelmäßig dafür, dass der alte Konflikt nicht in Vergessenheit gerät. Was Sturheit betrifft nehmen sich beide rein gar nichts und so sind auch die Vertreter der beiden Clans in jedem Jahr die erbittersten Konkurrenten wenn es um den Titel des Oberhauptes geht.<br /><br />
Der <strong>Clan der Schwarzhammer</strong> (nicht Schwarzhämmer!) ist berüchtigt besonders verbissene Vertreter ihrer Art hervor zu bringen, die auch nicht davor zurückschrecken ihre Interessen notfalls mit nicht immer ganz sauberen Methoden durchzusetzen. Beweisen kann man ihnen natürlich nie etwas, aber es ist allgemein bekannt, dass sie auch ihre Geschäftspartner gerne mal mit minderwertigem Stahl versorgen, was ihnen den Ruf der Ehrlosigkeit eingebracht hat. Sie selbst scheinen sich darum nur wenig zu scheren und sind zufrieden so lange das Gold in der Schatzkammer munter klimpert und sich mehrt.<br /><br />
<strong>Clan Ghalkin</strong> wird hin und wieder ein wenig belächelt, hält man sie doch für so etwas ähnliches wie Schöngeister da sie sich auf das Verarbeiten von Edelsteinen spezialisiert haben und nicht wie viele andere schweres Metall schlagen. Stattdessen weben sie kunstvolle Schmuckstücke aus Gold und Silber, besetzt mit kostbaren Steinen die in allen Farben des Regenbogens das Licht brechen. Inzwischen ist ein von einem Ghalkin handgearbeitetes Schmuckstück zu einer Art Statussymbol geworden und jeder Bräutigam der etwas auf sich hält wird seiner Angebeteten ein Geschenk aus eben dieser Herstellung zu machen.<br /><br />
<strong>Der Clan Belindorn</strong> ist ein verhältnismäßig junger Clan, der jedoch in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen hat. Dies ist vor allem dem Geschäftssinn seiner Mitglieder zu verdanken und Verhandlungsgeschick scheint in der Familie zu liegen. Böse Zungen behaupten, sie würden als Schmiede nichts taugen und hätten sich deshalb aufs Feilschen verlegen müssen, doch ihren Erfolg kann man ihnen nicht abstreiten. <br />
</div></div></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><div id="loremain"><div class="lorehead"></div>
<div class="loretitel">Die 5 Clans der Kheluz</div>
<div class="lorebox">Das Reich Andrath wird von verschiedenen Clans beherrscht, deren Wurzeln oft Jahrhunderte zurück reichen. Alle Kheluz sind sehr stolz auf ihre Herkunft und ihre Abstammung und eine möglichst lange Ahnenreihe. Schande über den eigenen Clan zu bringen ist ein schweres Vergehen und nicht selten werden besonders schlimme Verbrechen mit dem Ausschluß aus der eigenen Sippe geahndet. Die fünf einflussreichsten Clans kämpfen jährlich in einem Wettstreit um die Vorherrschaft und die damit einhergehende Erlaubnis, nicht nur für das kommende Jahr sämtliche Entscheidungsmacht inne zu haben, sondern auch die große Schmiede unterm Berg zu nutzen, die angeblich mit dem heißesten Feuer überhaupt brennt. Der Sieger dieses Wettstreites wird so zu sagen "König unterm Berg." Wenn auch nur bis zum kommenden Jahr.<br /><br />
Den Ehrentitel konnte in diesem Jahr der <strong>Clan Wahrschmied</strong> für sich beanspruchen, der wie der Name schon vermuten lässt seit Generationen hervorragende Schmiede hervor bringt. Bifar Wahrschmied ist ihr Oberhaupt, ein nicht mehr ganz junger Mann, der es an Körperkraft jedoch mit vielen Jungspunden locker aufnehmen kann. Er hat sein ganzes Leben an einer Esse zugebracht und wird, wenn es nach ihm geht auch mit einem Schmiedehammer in der Hand sterben. Bemerkenswerterweise lässt er sich, obwohl er vier Söhne hervorgebracht hat von seiner einzigen Tochter Thali beraten, die einfach mehr Verstand und Geduld hat als ihre Brüder.<br /><br />
<strong>Clan Undur</strong> gehört wie auch die Wahrschmiede zu den ältesten und angesehensten Clans und die Rivalität zwischen den beiden ist legänder. Wer den Streit einst angefangen hat lässt sich heute nicht mehr sagen, doch er tobt nun seit Jahrhunderten und beide Seiten sorgen regelmäßig dafür, dass der alte Konflikt nicht in Vergessenheit gerät. Was Sturheit betrifft nehmen sich beide rein gar nichts und so sind auch die Vertreter der beiden Clans in jedem Jahr die erbittersten Konkurrenten wenn es um den Titel des Oberhauptes geht.<br /><br />
Der <strong>Clan der Schwarzhammer</strong> (nicht Schwarzhämmer!) ist berüchtigt besonders verbissene Vertreter ihrer Art hervor zu bringen, die auch nicht davor zurückschrecken ihre Interessen notfalls mit nicht immer ganz sauberen Methoden durchzusetzen. Beweisen kann man ihnen natürlich nie etwas, aber es ist allgemein bekannt, dass sie auch ihre Geschäftspartner gerne mal mit minderwertigem Stahl versorgen, was ihnen den Ruf der Ehrlosigkeit eingebracht hat. Sie selbst scheinen sich darum nur wenig zu scheren und sind zufrieden so lange das Gold in der Schatzkammer munter klimpert und sich mehrt.<br /><br />
<strong>Clan Ghalkin</strong> wird hin und wieder ein wenig belächelt, hält man sie doch für so etwas ähnliches wie Schöngeister da sie sich auf das Verarbeiten von Edelsteinen spezialisiert haben und nicht wie viele andere schweres Metall schlagen. Stattdessen weben sie kunstvolle Schmuckstücke aus Gold und Silber, besetzt mit kostbaren Steinen die in allen Farben des Regenbogens das Licht brechen. Inzwischen ist ein von einem Ghalkin handgearbeitetes Schmuckstück zu einer Art Statussymbol geworden und jeder Bräutigam der etwas auf sich hält wird seiner Angebeteten ein Geschenk aus eben dieser Herstellung zu machen.<br /><br />
<strong>Der Clan Belindorn</strong> ist ein verhältnismäßig junger Clan, der jedoch in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen hat. Dies ist vor allem dem Geschäftssinn seiner Mitglieder zu verdanken und Verhandlungsgeschick scheint in der Familie zu liegen. Böse Zungen behaupten, sie würden als Schmiede nichts taugen und hätten sich deshalb aufs Feilschen verlegen müssen, doch ihren Erfolg kann man ihnen nicht abstreiten. <br />
</div></div></center>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Andrath Amlug]]></title>
			<link>https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=318</link>
			<pubDate>Sun, 18 Nov 2018 00:06:05 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=318</guid>
			<description><![CDATA[<center><div id="loremain"><div class="lorehead"></div>
<div class="loretitel">Das sagenhafte Reich Andrath Amlug</div>
<div class="lorebox">
<img src="images/sakkara/crests/Andrath_Amlug.png" style="float: left;margin: 5px;"><br />
Andrath Amlug – So hieß dieser Flecken Welt schon bevor er vom Rest des Kontinents abgetrennt wurde und übersetzt bedeutet sein Name: <em>Pass der Drachen</em>.<br /><br />
Der Name kommt nicht von ungefähr, so führte doch damals nur ein schmaler Weg durch das Gebirge zu diesem Flecken Land und dieser Pass wurde von feuerspeienden Ungeheuer – den Drachen – bewacht. Niemand, von dem sie nicht wollten, dass er sein Ziel erreicht, erreichte dieses auch nicht.<br /><br />
Wenn es einem gelingt nach Andrath Amlug zu gelangen, so wird einen nicht besonders viel oder großartiges erwarten. Das Land ist überzogen von Felsen und schroffem Gestein und nur hier und da gibt es ein paar kleinere Wälder. Es hat nicht viel zu bieten und nach Gebäuden zu suchen wäre verlorene Zeit. Nichts an der Oberfläche deutet daraufhin, dass es auf diesem Land jemals ein anderes Leben als das der Drachen und den Kindern der Natur wie Vögel und Tiere gegeben hätte. Aber wie so oft im Leben täuscht der erste Blick. Das Offensichtliche liegt nicht immer direkt vor einem und manchmal muss man einen tieferen Blick wagen, um die Wahrheit zu sehen. Für den einen oder anderen eine vielleicht symbolische Metapher, doch hier verhält es sich exakt so. Es gibt mehr als nur Drachen in Andrath Amlug und das ist die Zivilisation der Kheluz. Unter der Oberfläche haben sie ihr Reich aufgebaut. Der eine oder andere mag nun an ein primitives Volk denken, das in Höhlen lebt, doch da irrt man sich gewaltig. Mächtige Städte liegen tief unter der Erde in den harten Stein geschlagen, verbunden über eine Vielzahl an Gängen, so breit, dass zwei Pferdekarren problemlos aneinander vorbeifahren könnten. Hohe Hallen, in denen flackerndes Feuer die Dunkelheit vertreibt und die erfüllt sind von den Stimmen der Kheluz.  Dieses Volk mag ein Leben unter der Erde führen, doch stehen sie keinem anderen Volk in etwas nach.<br /><br />
Die Kheluz sind durchaus kleiner und auch etwas breiter, als das am häufigsten in der Welt vorkommende Volk der Menschen, aber an Kraft und Intelligenz nehmen sie es locker mit ihnen auf. Sie sind ohne Übertreibung die talentiertesten Schmiede die sich in ganz Sakkara finden lassen. Es gibt kein Erz und keinen Edelstein, den zu bearbeiten sie nicht in der Lage wären. Kein Eisen, kein Stahl ist härter, als jenes, welches in den Schmieden von Andrath Amlug geschmiedet wird. Die Kheluz haben im Laufe ihrer Existenz ein besonderes Verfahren entwickelt um ihre Waffen besonders hart sein zu lassen. Gegen eine Waffe aus Andrath Amlug wirkt jedes andere Schwert, selbst die aus der besten Schmiede Sakkaras, wie ein Stück nasser Stoff. Aber wer sich hin und wieder gegen Drachen wehren muss, schafft dies nicht mit einer Waffe, die sofort zerbricht, kaum hat sie den Panzer eines Drachens berührt.<br /><br />
Das Volk der Kheluz besteht aus fünf Clans, welche das Reich unter der Erde unter sich aufgeteilt haben und in friedlicher Koexistenz leben. Doch einmal im Jahr tragen sie einen großen Wettstreit aus, bei dem nicht nur Kraft und Können, sondern auch Intelligenz und Geschick eine Rolle spielt. Der Clan, welcher diesen Wettstreit für sich gewinnen kann, erhält nicht nur das Recht über das Wohl aller Clans zu entscheiden und somit über das gesamte Reich zu herrschen, sondern er erhält auch das Anrecht auf die prachtvolle Schmiede unter dem Berg. Diese Schmiede ist nicht einfach nur eine Schmiede, sondern es ist eine Schmiede, deren Feuer von den Drachen selbst entfacht wird und in ihr somit ein Feuer brennt, das heißer ist, als jedes andere Schmiedefeuer im Reich. Nur in dieser Schmiede können die härtesten Waffen geschmiedet werden, die das Volk der Kheluz zu bieten hat.<br /><br />
Der eigentliche Wettstreit mag nur wenige Tage im Jahr dauern, doch die Vorbereitungen dafür umfassen jeden einzelnen Tag im Jahr. Es ist also nicht weiter verwunderlich, dass die Kheluz ein klein wenig als streitsüchtig zu bezeichnen sind. Es liegt darin allerdings keine Böswilligkeit, sondern es ist einfach nur eine Art von Machtgebaren. Aber durch diese Gebaren wird verhindert, dass ein Kheluz versucht ist, sich auf seine Lorbeeren auszuruhen. Nur wer jeden Tag gefordert ist, wird wachsam bleiben und sein Können verbessern. <br />
	</div>
<div class="loretitel">Die Weltkarte</div>
<div class="lorebox">
<center><img src="images/sakkara/world/Andrath_small.jpg"><br />
<a href="images/sakkara/world/Andrath.jpg" target="blank">Hier für die Orginalgröße klicken</a></center><br />
Man sollte an dieser Stelle anmerken, dass die Karten in keinster Weise maßstabsgetreu sind. Sie dienen lediglich für eine bessere, visuelle Vorstellung der Welt.<br /><br />	<br />
</div>
<br />
</div></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><div id="loremain"><div class="lorehead"></div>
<div class="loretitel">Das sagenhafte Reich Andrath Amlug</div>
<div class="lorebox">
<img src="images/sakkara/crests/Andrath_Amlug.png" style="float: left;margin: 5px;"><br />
Andrath Amlug – So hieß dieser Flecken Welt schon bevor er vom Rest des Kontinents abgetrennt wurde und übersetzt bedeutet sein Name: <em>Pass der Drachen</em>.<br /><br />
Der Name kommt nicht von ungefähr, so führte doch damals nur ein schmaler Weg durch das Gebirge zu diesem Flecken Land und dieser Pass wurde von feuerspeienden Ungeheuer – den Drachen – bewacht. Niemand, von dem sie nicht wollten, dass er sein Ziel erreicht, erreichte dieses auch nicht.<br /><br />
Wenn es einem gelingt nach Andrath Amlug zu gelangen, so wird einen nicht besonders viel oder großartiges erwarten. Das Land ist überzogen von Felsen und schroffem Gestein und nur hier und da gibt es ein paar kleinere Wälder. Es hat nicht viel zu bieten und nach Gebäuden zu suchen wäre verlorene Zeit. Nichts an der Oberfläche deutet daraufhin, dass es auf diesem Land jemals ein anderes Leben als das der Drachen und den Kindern der Natur wie Vögel und Tiere gegeben hätte. Aber wie so oft im Leben täuscht der erste Blick. Das Offensichtliche liegt nicht immer direkt vor einem und manchmal muss man einen tieferen Blick wagen, um die Wahrheit zu sehen. Für den einen oder anderen eine vielleicht symbolische Metapher, doch hier verhält es sich exakt so. Es gibt mehr als nur Drachen in Andrath Amlug und das ist die Zivilisation der Kheluz. Unter der Oberfläche haben sie ihr Reich aufgebaut. Der eine oder andere mag nun an ein primitives Volk denken, das in Höhlen lebt, doch da irrt man sich gewaltig. Mächtige Städte liegen tief unter der Erde in den harten Stein geschlagen, verbunden über eine Vielzahl an Gängen, so breit, dass zwei Pferdekarren problemlos aneinander vorbeifahren könnten. Hohe Hallen, in denen flackerndes Feuer die Dunkelheit vertreibt und die erfüllt sind von den Stimmen der Kheluz.  Dieses Volk mag ein Leben unter der Erde führen, doch stehen sie keinem anderen Volk in etwas nach.<br /><br />
Die Kheluz sind durchaus kleiner und auch etwas breiter, als das am häufigsten in der Welt vorkommende Volk der Menschen, aber an Kraft und Intelligenz nehmen sie es locker mit ihnen auf. Sie sind ohne Übertreibung die talentiertesten Schmiede die sich in ganz Sakkara finden lassen. Es gibt kein Erz und keinen Edelstein, den zu bearbeiten sie nicht in der Lage wären. Kein Eisen, kein Stahl ist härter, als jenes, welches in den Schmieden von Andrath Amlug geschmiedet wird. Die Kheluz haben im Laufe ihrer Existenz ein besonderes Verfahren entwickelt um ihre Waffen besonders hart sein zu lassen. Gegen eine Waffe aus Andrath Amlug wirkt jedes andere Schwert, selbst die aus der besten Schmiede Sakkaras, wie ein Stück nasser Stoff. Aber wer sich hin und wieder gegen Drachen wehren muss, schafft dies nicht mit einer Waffe, die sofort zerbricht, kaum hat sie den Panzer eines Drachens berührt.<br /><br />
Das Volk der Kheluz besteht aus fünf Clans, welche das Reich unter der Erde unter sich aufgeteilt haben und in friedlicher Koexistenz leben. Doch einmal im Jahr tragen sie einen großen Wettstreit aus, bei dem nicht nur Kraft und Können, sondern auch Intelligenz und Geschick eine Rolle spielt. Der Clan, welcher diesen Wettstreit für sich gewinnen kann, erhält nicht nur das Recht über das Wohl aller Clans zu entscheiden und somit über das gesamte Reich zu herrschen, sondern er erhält auch das Anrecht auf die prachtvolle Schmiede unter dem Berg. Diese Schmiede ist nicht einfach nur eine Schmiede, sondern es ist eine Schmiede, deren Feuer von den Drachen selbst entfacht wird und in ihr somit ein Feuer brennt, das heißer ist, als jedes andere Schmiedefeuer im Reich. Nur in dieser Schmiede können die härtesten Waffen geschmiedet werden, die das Volk der Kheluz zu bieten hat.<br /><br />
Der eigentliche Wettstreit mag nur wenige Tage im Jahr dauern, doch die Vorbereitungen dafür umfassen jeden einzelnen Tag im Jahr. Es ist also nicht weiter verwunderlich, dass die Kheluz ein klein wenig als streitsüchtig zu bezeichnen sind. Es liegt darin allerdings keine Böswilligkeit, sondern es ist einfach nur eine Art von Machtgebaren. Aber durch diese Gebaren wird verhindert, dass ein Kheluz versucht ist, sich auf seine Lorbeeren auszuruhen. Nur wer jeden Tag gefordert ist, wird wachsam bleiben und sein Können verbessern. <br />
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<div class="loretitel">Die Weltkarte</div>
<div class="lorebox">
<center><img src="images/sakkara/world/Andrath_small.jpg"><br />
<a href="images/sakkara/world/Andrath.jpg" target="blank">Hier für die Orginalgröße klicken</a></center><br />
Man sollte an dieser Stelle anmerken, dass die Karten in keinster Weise maßstabsgetreu sind. Sie dienen lediglich für eine bessere, visuelle Vorstellung der Welt.<br /><br />	<br />
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Schöpfungsmythos]]></title>
			<link>https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=317</link>
			<pubDate>Sun, 18 Nov 2018 00:02:56 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=317</guid>
			<description><![CDATA[<center><div id="loremain"><div class="lorehead"></div>
<div class="loretitel">Andrath Amlugs Schöpfungsmythos</div>
<div class="lorebox">Es war zu einer Zeit, in welcher in Sakkara noch alles im Reinen war. Die Schöpfer lebten friedlich und einig in der Welt und von Differenzen war weit und breit nichts zu erkennen. Man könnte an dieser Stelle jetzt auch behaupten, dass sie alle glücklich waren, aber damit würde man eine Unwahrheit erzählen, denn es waren nicht alle glücklich. Einer unter ihnen – Shutul – Suthoruls jüngerer Bruder war alles andere als glücklich. Stets hatte er das Gefühl im Schatten seines Bruders zu stehen und von niemanden wirklich so ganz für voll genommen zu werden. Alle hatten sie eine besondere Aufgabe in dieser Welt, nur er nicht. Wenn er fragte, ob er helfen könne, dann hieß es immer nur 'Ich mache das schon'. Er kam sich unnütz vor und aus diesem Grund zog er sich immer öfter an den entferntesten und auch gefährlichsten Ort in ganz Sakkara zurück – Andrath Amlug. Dieses Fleckchen Erde hatte seinen Namen erhalten, weil man nur über einen schmalen Pass dort hin kommen konnte und dieser auch noch von geflügelten und Feuer speienden Ungeheuer bewacht wurde. Aber seltsamerweise schienen die Drachen von Shutul keine Beachtung zu nehmen oder ihn zumindest nicht als Bedrohung zu sehen, so konnte er doch Kommen und Gehen, ohne dass ihm jemals Gefahr gedroht hätte.<br /><br />
Es war an einem Tag gewesen, an dem wieder einmal niemand seine Hilfe hatte annehmen wollen, als Shutul auf dem Boden der Welt saß und den Entschluss fasste, dass wenn er niemanden bei seinen Schöpfungen helfen durfte, er einfach seine eigene Schöpfung erschaffen würde. Es würde ja niemand mitbekommen, denn hier her verirrte sich ja niemals jemand der anderen. Also begann er Erde mit Wasser zu vermischen und daraus ein Lebewesen zu formen und ihm am Ende Leben einzuhauchen. Seine Schöpfungen waren beinahe so groß wie die Bäume selbst, aber darüber machte sich Shutul keine Gedanken. Es waren nur 4 Wesen, die er auf diese Art und Weise erschuf, so mahnte ihn doch der nahende Sonnenuntergang dazu den langen Heimweg anzutreten, ehe man ihn vielleicht doch vermissen würde.<br /><br />
Am nächsten Tag fragte Shutul die anderen Schöpfer gar nicht erst, ob sie seine Hilfe bräuchten, sondern eilte schnellen Schrittes nach Andrath Amlug um nach seinen Schöpfungen zu sehen. Doch er fand sie dort nicht vor. Egal welchen Stein er umdrehte, egal in welchen Winkel er blickte und gleich in welcher Höhle er nachsah, sie waren einfach nicht aufzufinden. Also wandte er sich an die Drachen. Sie lebten hier und sie würden doch gewiss wissen, was in der Nacht vorgefallen war. Die ersten Drachen die er fragte, ignorierten ihn allerdings. Auch die nächsten Drachen wollten nicht so recht mit der Sprache heraus rücken. Erst als er den Ältesten unter ihnen fragte, erhielt er seine Antwort. Der Drache erzählte Shutul, dass seine Kinder den seinigen zum Opfer gefallen waren. Sie seien so groß gewesen und wären eine schmackhafte Abwechslung zu der Kost gewesen, die seine Kinder sonst in diesem Teil der Welt verspeisten. Im ersten Moment war Shutul wütend auf die Drachen gewesen, dass sie einfach so seine Schöpfung innerhalb von einer Nacht zerstört hatten. Doch dann erinnerte er sich, dass dies der Lauf der Dinge war und dieser nicht zu ändern war. Die Natur gab und die Natur nahm. Aber nur weil seine erste Schöpfung jetzt in den Mägen von Drachen ruhte, bedeutete dies für Shutul nicht, dass er es nicht ein weiteres Mal probieren konnte.<br /><br />
Wieder formte er aus Wasser und Erde neue Lebewesen, doch dieses Mal hauchte er ihnen nicht sofort neues Leben ein. Er betrachtete sein Werk und begann zu überlegen. Würde er sie so belassen, wären sie zwar kleiner als sein erstes Werk, aber noch immer groß genug um von den Drachen sofort erblickt zu werden und auch viel zu groß um in den Höhlen Schutz zu suchen. Also mussten sie ganz eindeutig kleiner werden. Allerdings hatte nicht mehr die Lust noch einmal ganz von vorne zu beginnen und nahm demnach nur sein Werk in die Hände und drückte es zusammen, bis sie von der Größe her den meisten Höhleneingänge entsprach. Dass sein Werk dabei in die Breite ging entging ihm dabei nicht, aber es störte ihn auch nicht weiter. Wichtig war ihm nur, dass sie nun eine Größe besaßen, die ihnen erlaubte in den Höhlen Schutz zu suchen. Erneut hauchte er seiner Schöpfung Leben ein und erfreute sich über ihr Erwachen.<br /><br />
Er erfreute sich über ihre ersten unbeholfenen Schritte und über ihre ersten, durchaus unverständlichen Laute, die sie von sich gaben. So also würde sich Kiralsu fühlen, wenn seine geliebte Frau ihr erstes gemeinsames Kind auf die Welt bringen würde.<br /><br />
Im Laufe der Zeit brachte Shutul seinen Kindern alles bei, was er selbst wusste. Er lehrte sie zu sprechen, er lehrte sie Erze und kostbare Funkelsteine zu finden und abzubauen und er lehrte sie, wie man diese verarbeiten konnte. Er war es, der ihnen dabei half, den Grundstein für ihre zukünftige Entwicklung zu legen. Vermutlich wäre er für immer bei ihnen geblieben, doch als der nahende Krieg seine Schatten voraus warf, konnte und wollte er seinen Bruder nicht alleine lassen. In ihnen floss dasselbe Blut und Blut war eben doch dicker als Erde und Wasser. Doch bevor Shutul Abschied von seinem Stück Welt nahm, bat er die Drachen darum, seine Kinder zu beschützen und ihnen kein Leid anzutun und die Drachen versprachen ihm, ihnen nicht zu schaden, solange sie sich an die Regeln hielten. Shutul vertraute ihnen, so hatte ein Drache bisher doch nie sein Versprechen gebrochen. Aber es gab noch eine letzte, persönliche Bitte, welche er an die Drachen richtete. Sie sollten das Land mit ihren heißen Feuern vom Rest der Welt trennen, auf dass der Krieg sie nie erreichen könne. Die Drachen erfüllten Shutul diese Bitte, auch wenn es für sie bedeutete von ihren Freunden und Familien, welche über die ganze Welt verteilt lebten, Abschied nehmen zu müssen. Aber die Hoffnung, sie eines Tages wieder zu sehen, würde in ihren Herzen weiterleben.<br /><br />
Lange sah Shutul seinem kleinen Paradies hinterher, wie es sich immer weiter über das Meer hinweg entfernte, bevor er es hinter einer undurchdringlichen Wand aus Dampf und Nebel vor aller Augen verbarg. <br />
</div></div></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><div id="loremain"><div class="lorehead"></div>
<div class="loretitel">Andrath Amlugs Schöpfungsmythos</div>
<div class="lorebox">Es war zu einer Zeit, in welcher in Sakkara noch alles im Reinen war. Die Schöpfer lebten friedlich und einig in der Welt und von Differenzen war weit und breit nichts zu erkennen. Man könnte an dieser Stelle jetzt auch behaupten, dass sie alle glücklich waren, aber damit würde man eine Unwahrheit erzählen, denn es waren nicht alle glücklich. Einer unter ihnen – Shutul – Suthoruls jüngerer Bruder war alles andere als glücklich. Stets hatte er das Gefühl im Schatten seines Bruders zu stehen und von niemanden wirklich so ganz für voll genommen zu werden. Alle hatten sie eine besondere Aufgabe in dieser Welt, nur er nicht. Wenn er fragte, ob er helfen könne, dann hieß es immer nur 'Ich mache das schon'. Er kam sich unnütz vor und aus diesem Grund zog er sich immer öfter an den entferntesten und auch gefährlichsten Ort in ganz Sakkara zurück – Andrath Amlug. Dieses Fleckchen Erde hatte seinen Namen erhalten, weil man nur über einen schmalen Pass dort hin kommen konnte und dieser auch noch von geflügelten und Feuer speienden Ungeheuer bewacht wurde. Aber seltsamerweise schienen die Drachen von Shutul keine Beachtung zu nehmen oder ihn zumindest nicht als Bedrohung zu sehen, so konnte er doch Kommen und Gehen, ohne dass ihm jemals Gefahr gedroht hätte.<br /><br />
Es war an einem Tag gewesen, an dem wieder einmal niemand seine Hilfe hatte annehmen wollen, als Shutul auf dem Boden der Welt saß und den Entschluss fasste, dass wenn er niemanden bei seinen Schöpfungen helfen durfte, er einfach seine eigene Schöpfung erschaffen würde. Es würde ja niemand mitbekommen, denn hier her verirrte sich ja niemals jemand der anderen. Also begann er Erde mit Wasser zu vermischen und daraus ein Lebewesen zu formen und ihm am Ende Leben einzuhauchen. Seine Schöpfungen waren beinahe so groß wie die Bäume selbst, aber darüber machte sich Shutul keine Gedanken. Es waren nur 4 Wesen, die er auf diese Art und Weise erschuf, so mahnte ihn doch der nahende Sonnenuntergang dazu den langen Heimweg anzutreten, ehe man ihn vielleicht doch vermissen würde.<br /><br />
Am nächsten Tag fragte Shutul die anderen Schöpfer gar nicht erst, ob sie seine Hilfe bräuchten, sondern eilte schnellen Schrittes nach Andrath Amlug um nach seinen Schöpfungen zu sehen. Doch er fand sie dort nicht vor. Egal welchen Stein er umdrehte, egal in welchen Winkel er blickte und gleich in welcher Höhle er nachsah, sie waren einfach nicht aufzufinden. Also wandte er sich an die Drachen. Sie lebten hier und sie würden doch gewiss wissen, was in der Nacht vorgefallen war. Die ersten Drachen die er fragte, ignorierten ihn allerdings. Auch die nächsten Drachen wollten nicht so recht mit der Sprache heraus rücken. Erst als er den Ältesten unter ihnen fragte, erhielt er seine Antwort. Der Drache erzählte Shutul, dass seine Kinder den seinigen zum Opfer gefallen waren. Sie seien so groß gewesen und wären eine schmackhafte Abwechslung zu der Kost gewesen, die seine Kinder sonst in diesem Teil der Welt verspeisten. Im ersten Moment war Shutul wütend auf die Drachen gewesen, dass sie einfach so seine Schöpfung innerhalb von einer Nacht zerstört hatten. Doch dann erinnerte er sich, dass dies der Lauf der Dinge war und dieser nicht zu ändern war. Die Natur gab und die Natur nahm. Aber nur weil seine erste Schöpfung jetzt in den Mägen von Drachen ruhte, bedeutete dies für Shutul nicht, dass er es nicht ein weiteres Mal probieren konnte.<br /><br />
Wieder formte er aus Wasser und Erde neue Lebewesen, doch dieses Mal hauchte er ihnen nicht sofort neues Leben ein. Er betrachtete sein Werk und begann zu überlegen. Würde er sie so belassen, wären sie zwar kleiner als sein erstes Werk, aber noch immer groß genug um von den Drachen sofort erblickt zu werden und auch viel zu groß um in den Höhlen Schutz zu suchen. Also mussten sie ganz eindeutig kleiner werden. Allerdings hatte nicht mehr die Lust noch einmal ganz von vorne zu beginnen und nahm demnach nur sein Werk in die Hände und drückte es zusammen, bis sie von der Größe her den meisten Höhleneingänge entsprach. Dass sein Werk dabei in die Breite ging entging ihm dabei nicht, aber es störte ihn auch nicht weiter. Wichtig war ihm nur, dass sie nun eine Größe besaßen, die ihnen erlaubte in den Höhlen Schutz zu suchen. Erneut hauchte er seiner Schöpfung Leben ein und erfreute sich über ihr Erwachen.<br /><br />
Er erfreute sich über ihre ersten unbeholfenen Schritte und über ihre ersten, durchaus unverständlichen Laute, die sie von sich gaben. So also würde sich Kiralsu fühlen, wenn seine geliebte Frau ihr erstes gemeinsames Kind auf die Welt bringen würde.<br /><br />
Im Laufe der Zeit brachte Shutul seinen Kindern alles bei, was er selbst wusste. Er lehrte sie zu sprechen, er lehrte sie Erze und kostbare Funkelsteine zu finden und abzubauen und er lehrte sie, wie man diese verarbeiten konnte. Er war es, der ihnen dabei half, den Grundstein für ihre zukünftige Entwicklung zu legen. Vermutlich wäre er für immer bei ihnen geblieben, doch als der nahende Krieg seine Schatten voraus warf, konnte und wollte er seinen Bruder nicht alleine lassen. In ihnen floss dasselbe Blut und Blut war eben doch dicker als Erde und Wasser. Doch bevor Shutul Abschied von seinem Stück Welt nahm, bat er die Drachen darum, seine Kinder zu beschützen und ihnen kein Leid anzutun und die Drachen versprachen ihm, ihnen nicht zu schaden, solange sie sich an die Regeln hielten. Shutul vertraute ihnen, so hatte ein Drache bisher doch nie sein Versprechen gebrochen. Aber es gab noch eine letzte, persönliche Bitte, welche er an die Drachen richtete. Sie sollten das Land mit ihren heißen Feuern vom Rest der Welt trennen, auf dass der Krieg sie nie erreichen könne. Die Drachen erfüllten Shutul diese Bitte, auch wenn es für sie bedeutete von ihren Freunden und Familien, welche über die ganze Welt verteilt lebten, Abschied nehmen zu müssen. Aber die Hoffnung, sie eines Tages wieder zu sehen, würde in ihren Herzen weiterleben.<br /><br />
Lange sah Shutul seinem kleinen Paradies hinterher, wie es sich immer weiter über das Meer hinweg entfernte, bevor er es hinter einer undurchdringlichen Wand aus Dampf und Nebel vor aller Augen verbarg. <br />
</div></div></center>]]></content:encoded>
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