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		<title><![CDATA[Multiverse Backup - Vaenadyr - Das Land der Ellquen]]></title>
		<link>https://multiverse.ancient-tales.de/</link>
		<description><![CDATA[Multiverse Backup - https://multiverse.ancient-tales.de]]></description>
		<pubDate>Sun, 05 Apr 2026 08:37:18 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Silutaris Magie - Anwendung]]></title>
			<link>https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=326</link>
			<pubDate>Sun, 18 Nov 2018 00:13:45 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=326</guid>
			<description><![CDATA[<center><div id="loremain"><div class="lorehead"></div>
<div class="loretitel">Anwendungsgebiete</div>
<div class="lorebox">Die Magie der Silutaris besitzt unzählige Einsatzmöglichkeiten und es würde wohl ein ganzes Menschenleben benötigen, um sie alle nieder zu schreiben. Daher belassen wir es an dieser Stelle lediglich bei einem Auszug aus dem Bereich des Machbaren.<br /><br /> <br />
	<span class="loretitel2">Bannung</span><br />
Mit Hilfe der Ritualmusik lassen sich eine Vielzahl an Barrieren errichten. So ist es möglich einer einzelnen Person einen temporären Schutzschild zu verpassen, der physischen Schaden absorbiert. Aber es ist natürlich auch möglich einer Person einen temporären Schutz gegen einen magischen Elementarangriff zu verleihen oder auch gegen ein bestimmtes Element selbst. Sollte also jemals jemand vorhaben durch eine Feuerwand laufen zu wollen, so wäre es ratsam vielleicht vorher einen Ellquen um ein Schutzschild zu bitten.<br /><br />
<br />
Aber es ist nicht nur möglich ein Schutzschild um eine einzelne Person zu legen, sondern auch um eine Gruppe von Personen. Allerdings benötigt es für diese Version von Ritualmusik mehr als nur eine ausführende Person. Die Anzahl der erforderlichen Anwender hängt von der Größe der zu schützenden Gruppe ab.<br /><br /> <br />
<br />
Desweiteren kann die Ritualmusik helfen einen Fluch oder eine Krankheit los zu werden, die den Körper oder den Geist einer Person befallen hat.<br />
<br /><br /><br />
<span class="loretitel2">Beschwörung</span><br />
Ellquen sind in der Lage durch ihre Ritualmusik Nahrung zu erschaffen. Sei es das nährende Brot oder das erfrischende Quellwasser. Durchquert man mit einem Ellquen eine Wüste oder gar karges Ödland, braucht man sich zumindest keine Sorgen darüber machen, man könnte den Hungertod sterben oder verdursten.<br />
<br /><br /><br />
<span class="loretitel2">Weissagung</span><br />
Die Ritualmusik für die Weissagung gehören zu den schwierigsten und komplexesten Konstrukten und wird von nur sehr wenigen auch wirklich beherrscht.  Eine derartige Ritualmusik erlaubt dem Anwender zum Beispiel Ziele aus großer Entfernung zu sehen, gleich wie viele Hindernisse dazwischen liegen. Es erlaubt ihm aber auch selbst Dinge wahrzunehmen, die eigentlich gar nicht wahrnehmbar sind.  <br />
Ein weiterer Punkt, an welchem die Ritualmusik für Weissagungen benutzt wird, ist das Wandeln in einer anderen Existenzebene, um Dinge zu sehen, die für das Auge der Sterblichen niemals sichtbar sein werden. Allerdings ist diese Form der Ritualmusik äußerst selten, so ist sie doch mit großen Gefahren für den Anwender verbunden. Ein falscher Ton und mag er noch so unscheinbar sein, kann dazu führen, dass er für immer in der anderen Existenzebene gefangen bleibt und nie wieder zurückkehren kann. <br />
<br /><br /><br />
<span class="loretitel2">Illusion</span><br />
Die Ellquen nutzen die Ritualmusik schon seit vielen Jahren um Illusionen entstehen zu lassen. Sei es um eine Kopie ihrer selbst zu erschaffen, um andere zu erschrecken oder zu überraschen oder um sich unsichtbar zu machen und auf diese Weise ihren Schabernack mit anderen zu treiben. Aber den Illusionen sind kaum Grenzen gesetzt. Mit einem ausreichend komplexen Konstrukt lässt sich auch ein Gebäude verschwinden oder ein einfacher Felsbrocken verwandelt sich in einen kunstvollen Brunnen. <br />
<br /><br /><br />
<span class="loretitel2">Verwandlung</span><br />
Es mag nicht immer ganz nett sein, zumindest für den Betroffenen, aber mit der Ritualmusik lässt sich auch ein Lebewesen temporär in ein anderes Lebewesen verwandeln. Ein Zauber, der nur wenige Minuten anhält, aber der für den Betroffenen ziemlich nervig sein kann. Man braucht sich doch nur einmal vorstellen, man möchte seinen Gegenüber von etwas überzeugen und alle paar Minuten rennt man als Schaf oder als Schwein durch die Gegend, während sich der Gegenüber amüsiert. Auf diese Weise lässt sich kein Gespräch zu Ende führen. Nicht einmal ein vernünftiges. Nun gut, sollte man jemals in eine gefährliche Situation geraten, so kann die Ritualmusik durchaus nützlich sein. Ein Feind in Schafgestalt ist nicht so gefährlich, als würde er noch sein Schwert schwingen, aber man sollte sie Zeit die einem bleibt, dann doch lieber zur Flucht nutzen. Ein Angriff wäre nämlich absolut sinnvoll. Der Gegner kann einem zwar keinen Schaden zufügen, aber man kann auch ihm keinen Schaden zufügen. Wer es dennoch versucht, verschwendet nur seine kostbare Zeit. <br />
<br /><br /><br />
<span class="loretitel2">Transmutation</span><br />
Mit Hilfe der Ritualmusik ist es dem Anwender möglich Zeit, sowie auch Raum zu verändern und auch zu manipulieren. So erlaubt es die Ritualmusik dem Anwender zum Beispiel für einen temporären Zeitraum sich schneller zu bewegen oder seine Gegner zu verlangsamen. Aber es erlaubt ihm auch, die Zeit selbst für einen kurzen Moment zu verlangsamen. Das kann manchmal durchaus nützlich sein, wenn man auf einem hohen Bergpass einen falschen Schritt getan hat und man in die Tiefe stürzt. Langsames Fallen erhöht hier auf jeden Fall die Überlebenschance. <br />
In ganz alten Schriften wird von Anwender berichtet, welchen es gelungen sein soll, die Zeit und den Raum so sehr zu verändern, dass sie an einer Stelle verschwanden und an einer anderen Stelle wieder auftauchten. Angeblich sollen sie sogar in der Lage gewesen sein, mit Hilfe der Ritualmusik, weite Strecken überbrücken zu können. Allerdings lässt sich in den letzten 100 Jahren der Chroniken keine Aufzeichnung darüber finden, so dass davon ausgegangen werden muss, dass diese Form der Ritualmusik in Vergessenheit geraten ist. <br />
</div></div></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><div id="loremain"><div class="lorehead"></div>
<div class="loretitel">Anwendungsgebiete</div>
<div class="lorebox">Die Magie der Silutaris besitzt unzählige Einsatzmöglichkeiten und es würde wohl ein ganzes Menschenleben benötigen, um sie alle nieder zu schreiben. Daher belassen wir es an dieser Stelle lediglich bei einem Auszug aus dem Bereich des Machbaren.<br /><br /> <br />
	<span class="loretitel2">Bannung</span><br />
Mit Hilfe der Ritualmusik lassen sich eine Vielzahl an Barrieren errichten. So ist es möglich einer einzelnen Person einen temporären Schutzschild zu verpassen, der physischen Schaden absorbiert. Aber es ist natürlich auch möglich einer Person einen temporären Schutz gegen einen magischen Elementarangriff zu verleihen oder auch gegen ein bestimmtes Element selbst. Sollte also jemals jemand vorhaben durch eine Feuerwand laufen zu wollen, so wäre es ratsam vielleicht vorher einen Ellquen um ein Schutzschild zu bitten.<br /><br />
<br />
Aber es ist nicht nur möglich ein Schutzschild um eine einzelne Person zu legen, sondern auch um eine Gruppe von Personen. Allerdings benötigt es für diese Version von Ritualmusik mehr als nur eine ausführende Person. Die Anzahl der erforderlichen Anwender hängt von der Größe der zu schützenden Gruppe ab.<br /><br /> <br />
<br />
Desweiteren kann die Ritualmusik helfen einen Fluch oder eine Krankheit los zu werden, die den Körper oder den Geist einer Person befallen hat.<br />
<br /><br /><br />
<span class="loretitel2">Beschwörung</span><br />
Ellquen sind in der Lage durch ihre Ritualmusik Nahrung zu erschaffen. Sei es das nährende Brot oder das erfrischende Quellwasser. Durchquert man mit einem Ellquen eine Wüste oder gar karges Ödland, braucht man sich zumindest keine Sorgen darüber machen, man könnte den Hungertod sterben oder verdursten.<br />
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<span class="loretitel2">Weissagung</span><br />
Die Ritualmusik für die Weissagung gehören zu den schwierigsten und komplexesten Konstrukten und wird von nur sehr wenigen auch wirklich beherrscht.  Eine derartige Ritualmusik erlaubt dem Anwender zum Beispiel Ziele aus großer Entfernung zu sehen, gleich wie viele Hindernisse dazwischen liegen. Es erlaubt ihm aber auch selbst Dinge wahrzunehmen, die eigentlich gar nicht wahrnehmbar sind.  <br />
Ein weiterer Punkt, an welchem die Ritualmusik für Weissagungen benutzt wird, ist das Wandeln in einer anderen Existenzebene, um Dinge zu sehen, die für das Auge der Sterblichen niemals sichtbar sein werden. Allerdings ist diese Form der Ritualmusik äußerst selten, so ist sie doch mit großen Gefahren für den Anwender verbunden. Ein falscher Ton und mag er noch so unscheinbar sein, kann dazu führen, dass er für immer in der anderen Existenzebene gefangen bleibt und nie wieder zurückkehren kann. <br />
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<span class="loretitel2">Illusion</span><br />
Die Ellquen nutzen die Ritualmusik schon seit vielen Jahren um Illusionen entstehen zu lassen. Sei es um eine Kopie ihrer selbst zu erschaffen, um andere zu erschrecken oder zu überraschen oder um sich unsichtbar zu machen und auf diese Weise ihren Schabernack mit anderen zu treiben. Aber den Illusionen sind kaum Grenzen gesetzt. Mit einem ausreichend komplexen Konstrukt lässt sich auch ein Gebäude verschwinden oder ein einfacher Felsbrocken verwandelt sich in einen kunstvollen Brunnen. <br />
<br /><br /><br />
<span class="loretitel2">Verwandlung</span><br />
Es mag nicht immer ganz nett sein, zumindest für den Betroffenen, aber mit der Ritualmusik lässt sich auch ein Lebewesen temporär in ein anderes Lebewesen verwandeln. Ein Zauber, der nur wenige Minuten anhält, aber der für den Betroffenen ziemlich nervig sein kann. Man braucht sich doch nur einmal vorstellen, man möchte seinen Gegenüber von etwas überzeugen und alle paar Minuten rennt man als Schaf oder als Schwein durch die Gegend, während sich der Gegenüber amüsiert. Auf diese Weise lässt sich kein Gespräch zu Ende führen. Nicht einmal ein vernünftiges. Nun gut, sollte man jemals in eine gefährliche Situation geraten, so kann die Ritualmusik durchaus nützlich sein. Ein Feind in Schafgestalt ist nicht so gefährlich, als würde er noch sein Schwert schwingen, aber man sollte sie Zeit die einem bleibt, dann doch lieber zur Flucht nutzen. Ein Angriff wäre nämlich absolut sinnvoll. Der Gegner kann einem zwar keinen Schaden zufügen, aber man kann auch ihm keinen Schaden zufügen. Wer es dennoch versucht, verschwendet nur seine kostbare Zeit. <br />
<br /><br /><br />
<span class="loretitel2">Transmutation</span><br />
Mit Hilfe der Ritualmusik ist es dem Anwender möglich Zeit, sowie auch Raum zu verändern und auch zu manipulieren. So erlaubt es die Ritualmusik dem Anwender zum Beispiel für einen temporären Zeitraum sich schneller zu bewegen oder seine Gegner zu verlangsamen. Aber es erlaubt ihm auch, die Zeit selbst für einen kurzen Moment zu verlangsamen. Das kann manchmal durchaus nützlich sein, wenn man auf einem hohen Bergpass einen falschen Schritt getan hat und man in die Tiefe stürzt. Langsames Fallen erhöht hier auf jeden Fall die Überlebenschance. <br />
In ganz alten Schriften wird von Anwender berichtet, welchen es gelungen sein soll, die Zeit und den Raum so sehr zu verändern, dass sie an einer Stelle verschwanden und an einer anderen Stelle wieder auftauchten. Angeblich sollen sie sogar in der Lage gewesen sein, mit Hilfe der Ritualmusik, weite Strecken überbrücken zu können. Allerdings lässt sich in den letzten 100 Jahren der Chroniken keine Aufzeichnung darüber finden, so dass davon ausgegangen werden muss, dass diese Form der Ritualmusik in Vergessenheit geraten ist. <br />
</div></div></center>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Silutaris Magie - Prinzip]]></title>
			<link>https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=325</link>
			<pubDate>Sun, 18 Nov 2018 00:13:15 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=325</guid>
			<description><![CDATA[<center><div id="loremain"><div class="lorehead"></div>
<div class="loretitel">Das Grundprinzip</div>
<div class="lorebox"><em>„Musik ist in den Noten. Die Magie in den Lücken zwischen den Noten. Lausche der Stille.“</em><br /><br />
Silutaris Magie besteht aus einem System von Haltetöne, Akkorden und Melodien, um die magischen Mächte einer jeden Ebene auszudrücken und sie auf die sterbliche Ebene zu holen. Auf diese Weise lassen sie sich durch Musik reflektieren und manipulieren.<br /><br />
Den Grundregeln nach, welche Silutaris nieder geschrieben hat, setzt sich eine Magiemusik aus 3 Teilen zusammen:<br />
<strong>Der Halteton</strong>, der die primäre Absicht des Rituals widerspiegelt<br />
<strong>Die Harmonie</strong>, die das primäre Gefilde des Rituals widerspiegelt und die durch weitere Akkorde ergänzt wird<br />
<strong>Die Melodie</strong> – schriftlich oder improvisiert – die den Halteton und die Harmonie zu einer Einheit verbindet<br /><br />
Für gewöhnlich werden alle drei Teile von ein und derselben Person ausgeführt. Allerdings gibt es durchaus Rituale, die von mehreren Personen ausgeführt werden müssen. Bei derartigen Ritualen wird für gewöhnlich der ersten Melodie eine zweite, harmonisierende Melodie hinzugefügt, deren Halteton jedoch eine Oktave über oder unter dem ursprünglichen Halteton liegt. Allerdings gibt es beim Halteton der zweiten Melodie durchaus Variationen. Nicht jedes Ritual folgt auch immer dem Grundprinzip.<br /><br /><br />
	<span class="loretitel2">Gefilde und modale Tonleiter</span><br /><br />
Nach Silutaris Vorstellung gibt es mehr Ebenen oder auch Gefilde, als nur das der Realität. Es ist also absolut wichtig auch die richtige modale Tonleiter zu verwenden, sollte die Magie auch die erwünschte Wirkung zeigen. Möchte man zum Beispiel die Zeit manipulieren ist es weniger praktisch, wenn man dafür die modale Tonleiter des Realitätsgefilde nehmen würde. Man würde damit zwar sicherlich etwas bewirken, aber unter Garantie nicht das, was man eigentlich vorhatte.<br /><br />
C – C' – Die Gefilde der Realität<br />
D – D' – Die Gefilde der Toten<br />
E – E' – Die Gefilde des Raums<br />
F – F' – Die Gefilde des Seins<br />
G – G' –Die Gefilde der Sinne<br />
A – A' – Die Gefilde des Stofflichen<br />
B – B' – Die Gefilde der Zeit<br /><br /><br />
<br />
<br />
	<span class="loretitel2">Die Harmonie</span><br /><br />
Bei dieser Form von Magie bezieht sich die Harmonie auf den Akkord des Tonzentrums der verwendeten modalen Tonleiter. In der Regel besteht der Hauptakkord aus der ersten, dritten und fünften Note der Tonleiter. Würde man zum Beispiel ein Ritual wirken wollen, welches die Gefilde der Toten ansprechen soll, so würde der Akkord D-F-A lauten – genauer gesagt ein D-Moll Akkord. Würde man allerdings die Gefilde der Sinne ansprechen wollen, so würde der Hauptakkord G-B-D lauten – also ein G-Dur Akkord.<br /><br /><br />
<br />
<br />
	<span class="loretitel2">Der Halteton</span><br /><br />
Wenn das Gefilde, welches man ansprechen möchte und somit die modale Tonleiter feststeht, wird der Halteton gewählt. Nach Silutaris besteht jedes Gefilde aus drei Komponenten – bezeichnet als der Erste, der Dritte und der Fünfte. Der Erste entspricht dem Einfluss auf den physischen Bereich, der Dritte auf seinen Einfluss auf den psychischen Bereich und der Fünfte auf den emotionalen und spirituellen Bereich. Jedes Ritual hat einen dominierenden Halteton, Abhängig vom Aspekt des Gefildes, welches mit dem Ritual angesprochen werden soll und abhängig davon welchen Bereich man ansprechen möchte. Oftmals wird von Anwendern Silutaris Magie der Halteton als erste oder zweite Inversion der Harmonie gespielt.<br /><br />
<br />
Möchte man zum Beispiel mit seinem Ritual einen Einfluss auf den physischen Bereich vornehmen, so würde man die erste Note des entsprechenden Akkords als Halteton wählen. Würde man dagegen speziell einen Einfluss auf den emotionalen Bereich vornehmen, so würde man die dritte Note des Akkords verwenden oder, um der Bezeichnung 'der Fünfte' zu entsprechen, die fünfte Note des modalen Tonleiter. <br />
<br /><br /><br />
<br />
	<span class="loretitel2">Hinzufügen anderer Akkorde</span><br /><br />
<br />
Über den Halteton werden weitere Akkorde dem Stück hinzugefügt. Der erste und somit auch dominierende Akkord ist immer die Harmonie, die das primäre Gefilde des Rituals widerspiegelt. Zusätzliche Akkorde können in einer Komposition verwendet werden, wenn zum Beispiel unterschiedliche Gefilde betroffen sind oder man mehrere Bereiche ansprechen möchte. <br />
<br /><br /><br />
<br />
	<span class="loretitel2">Die Melodie</span><br /><br />
<br />
Die Melodie ist das, was alle Einzelteile eines Rituals zusammenfügt. Im Laufe der Jahre haben sich innerhalb dieser Magieform zwei Gruppen gebildet: Die Komponisten und die Improvisatoren. Die erste Gruppe schreibt ihre Rituale erst einmal nieder, bevor sie sie wirken. Sie achten genau darauf, wann ein Akkord sich ändert, schreiben jede einzelne Note nieder oder auch die exakte Ausführung der Melodie. Die Improvisatoren erlauben der Musik einfach durch sie hindurch zu fließen während sie das Ritual wirken. Es gibt durchaus Anwender die, obwohl sie alles improvisieren, keinerlei Fehler begehen, aber der Mehrheit gelingt dies nicht.<br /><br /> <br />
<br />
Aber in einem sind sie sich dann doch einig und zwar, dass die alles verbindende Melodie die Natur und Intention des Rituals widerspiegeln sollte. Zu Beginn spiegelt sie den Ist-Zustand einer Situation dar und verändert sich dann zu dem, was erreicht werden soll. Die Melodie eines Rituals, welches zum Beispiel einen Fluch von jemanden nehmen soll, beginnt oftmals langsam und fast schon träge und wächst dann langsam zu einer kräftigen und inspirierenden Musik heran. <br />
<br /><br /><br />
<br />
	<span class="loretitel2">Dissonanz</span><br /><br />
<br />
<em>„In der reinen Magie, wie auch in der reinen Musik, gibt es keine Dissonanz, nur Spannung und Entschlossenheit. Im Reich der Sterblichen haben wir nicht so viel Glück“</em><br /><br />
<br />
Man wird nicht einen Anwender dieser Magie finden, der nicht zustimmen würde, dass es in dieser Magie einen Faktor gibt, der sich außerhalb der Kontrolle des Anwenders befindet. Keine magische Intention lässt sich perfekt in die Welt der Sterblichen übersetzen. In dieser Magieform sind eben jener Faktor nicht harmonisierende Noten. Oftmals passiert es aus Unachtsamkeit, dass sich eine Note in die Komposition einschleicht, die nicht zu der modalen Tonleiter des gewünschten Gefildes passt. Nicht immer bringt eine Dissonanz Folgen mit sich. Nicht jede Folge nimmt ein tragisches Ende und manchmal verstärken sie unerwartet die Wirkung des ausgeführten Rituals. <br />
	<br />
</div></div></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><div id="loremain"><div class="lorehead"></div>
<div class="loretitel">Das Grundprinzip</div>
<div class="lorebox"><em>„Musik ist in den Noten. Die Magie in den Lücken zwischen den Noten. Lausche der Stille.“</em><br /><br />
Silutaris Magie besteht aus einem System von Haltetöne, Akkorden und Melodien, um die magischen Mächte einer jeden Ebene auszudrücken und sie auf die sterbliche Ebene zu holen. Auf diese Weise lassen sie sich durch Musik reflektieren und manipulieren.<br /><br />
Den Grundregeln nach, welche Silutaris nieder geschrieben hat, setzt sich eine Magiemusik aus 3 Teilen zusammen:<br />
<strong>Der Halteton</strong>, der die primäre Absicht des Rituals widerspiegelt<br />
<strong>Die Harmonie</strong>, die das primäre Gefilde des Rituals widerspiegelt und die durch weitere Akkorde ergänzt wird<br />
<strong>Die Melodie</strong> – schriftlich oder improvisiert – die den Halteton und die Harmonie zu einer Einheit verbindet<br /><br />
Für gewöhnlich werden alle drei Teile von ein und derselben Person ausgeführt. Allerdings gibt es durchaus Rituale, die von mehreren Personen ausgeführt werden müssen. Bei derartigen Ritualen wird für gewöhnlich der ersten Melodie eine zweite, harmonisierende Melodie hinzugefügt, deren Halteton jedoch eine Oktave über oder unter dem ursprünglichen Halteton liegt. Allerdings gibt es beim Halteton der zweiten Melodie durchaus Variationen. Nicht jedes Ritual folgt auch immer dem Grundprinzip.<br /><br /><br />
	<span class="loretitel2">Gefilde und modale Tonleiter</span><br /><br />
Nach Silutaris Vorstellung gibt es mehr Ebenen oder auch Gefilde, als nur das der Realität. Es ist also absolut wichtig auch die richtige modale Tonleiter zu verwenden, sollte die Magie auch die erwünschte Wirkung zeigen. Möchte man zum Beispiel die Zeit manipulieren ist es weniger praktisch, wenn man dafür die modale Tonleiter des Realitätsgefilde nehmen würde. Man würde damit zwar sicherlich etwas bewirken, aber unter Garantie nicht das, was man eigentlich vorhatte.<br /><br />
C – C' – Die Gefilde der Realität<br />
D – D' – Die Gefilde der Toten<br />
E – E' – Die Gefilde des Raums<br />
F – F' – Die Gefilde des Seins<br />
G – G' –Die Gefilde der Sinne<br />
A – A' – Die Gefilde des Stofflichen<br />
B – B' – Die Gefilde der Zeit<br /><br /><br />
<br />
<br />
	<span class="loretitel2">Die Harmonie</span><br /><br />
Bei dieser Form von Magie bezieht sich die Harmonie auf den Akkord des Tonzentrums der verwendeten modalen Tonleiter. In der Regel besteht der Hauptakkord aus der ersten, dritten und fünften Note der Tonleiter. Würde man zum Beispiel ein Ritual wirken wollen, welches die Gefilde der Toten ansprechen soll, so würde der Akkord D-F-A lauten – genauer gesagt ein D-Moll Akkord. Würde man allerdings die Gefilde der Sinne ansprechen wollen, so würde der Hauptakkord G-B-D lauten – also ein G-Dur Akkord.<br /><br /><br />
<br />
<br />
	<span class="loretitel2">Der Halteton</span><br /><br />
Wenn das Gefilde, welches man ansprechen möchte und somit die modale Tonleiter feststeht, wird der Halteton gewählt. Nach Silutaris besteht jedes Gefilde aus drei Komponenten – bezeichnet als der Erste, der Dritte und der Fünfte. Der Erste entspricht dem Einfluss auf den physischen Bereich, der Dritte auf seinen Einfluss auf den psychischen Bereich und der Fünfte auf den emotionalen und spirituellen Bereich. Jedes Ritual hat einen dominierenden Halteton, Abhängig vom Aspekt des Gefildes, welches mit dem Ritual angesprochen werden soll und abhängig davon welchen Bereich man ansprechen möchte. Oftmals wird von Anwendern Silutaris Magie der Halteton als erste oder zweite Inversion der Harmonie gespielt.<br /><br />
<br />
Möchte man zum Beispiel mit seinem Ritual einen Einfluss auf den physischen Bereich vornehmen, so würde man die erste Note des entsprechenden Akkords als Halteton wählen. Würde man dagegen speziell einen Einfluss auf den emotionalen Bereich vornehmen, so würde man die dritte Note des Akkords verwenden oder, um der Bezeichnung 'der Fünfte' zu entsprechen, die fünfte Note des modalen Tonleiter. <br />
<br /><br /><br />
<br />
	<span class="loretitel2">Hinzufügen anderer Akkorde</span><br /><br />
<br />
Über den Halteton werden weitere Akkorde dem Stück hinzugefügt. Der erste und somit auch dominierende Akkord ist immer die Harmonie, die das primäre Gefilde des Rituals widerspiegelt. Zusätzliche Akkorde können in einer Komposition verwendet werden, wenn zum Beispiel unterschiedliche Gefilde betroffen sind oder man mehrere Bereiche ansprechen möchte. <br />
<br /><br /><br />
<br />
	<span class="loretitel2">Die Melodie</span><br /><br />
<br />
Die Melodie ist das, was alle Einzelteile eines Rituals zusammenfügt. Im Laufe der Jahre haben sich innerhalb dieser Magieform zwei Gruppen gebildet: Die Komponisten und die Improvisatoren. Die erste Gruppe schreibt ihre Rituale erst einmal nieder, bevor sie sie wirken. Sie achten genau darauf, wann ein Akkord sich ändert, schreiben jede einzelne Note nieder oder auch die exakte Ausführung der Melodie. Die Improvisatoren erlauben der Musik einfach durch sie hindurch zu fließen während sie das Ritual wirken. Es gibt durchaus Anwender die, obwohl sie alles improvisieren, keinerlei Fehler begehen, aber der Mehrheit gelingt dies nicht.<br /><br /> <br />
<br />
Aber in einem sind sie sich dann doch einig und zwar, dass die alles verbindende Melodie die Natur und Intention des Rituals widerspiegeln sollte. Zu Beginn spiegelt sie den Ist-Zustand einer Situation dar und verändert sich dann zu dem, was erreicht werden soll. Die Melodie eines Rituals, welches zum Beispiel einen Fluch von jemanden nehmen soll, beginnt oftmals langsam und fast schon träge und wächst dann langsam zu einer kräftigen und inspirierenden Musik heran. <br />
<br /><br /><br />
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	<span class="loretitel2">Dissonanz</span><br /><br />
<br />
<em>„In der reinen Magie, wie auch in der reinen Musik, gibt es keine Dissonanz, nur Spannung und Entschlossenheit. Im Reich der Sterblichen haben wir nicht so viel Glück“</em><br /><br />
<br />
Man wird nicht einen Anwender dieser Magie finden, der nicht zustimmen würde, dass es in dieser Magie einen Faktor gibt, der sich außerhalb der Kontrolle des Anwenders befindet. Keine magische Intention lässt sich perfekt in die Welt der Sterblichen übersetzen. In dieser Magieform sind eben jener Faktor nicht harmonisierende Noten. Oftmals passiert es aus Unachtsamkeit, dass sich eine Note in die Komposition einschleicht, die nicht zu der modalen Tonleiter des gewünschten Gefildes passt. Nicht immer bringt eine Dissonanz Folgen mit sich. Nicht jede Folge nimmt ein tragisches Ende und manchmal verstärken sie unerwartet die Wirkung des ausgeführten Rituals. <br />
	<br />
</div></div></center>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Entdeckung der Magie in Vaenadyr]]></title>
			<link>https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=324</link>
			<pubDate>Sun, 18 Nov 2018 00:12:52 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=324</guid>
			<description><![CDATA[<center><div id="loremain"><div class="lorehead"></div>
<div class="loretitel">Die Entdeckung der Magie in Vaenadyr</div>
<div class="lorebox">Vor vielen Jahren gab es eine Ellquen namens Silutaris. Eine junge Frau, die jeden Tag in die Wildnis hinaus zog und versuchte die Stimmen der Natur auf ihrer kleinen Flöte nachzuahmen. In ihren Ohren waren die Klänge, welche die Natur hervorbrachte, die reinsten und ihre Melodien doch die schönste, welche ein Ohr jemals zu hören in der Lage war. Nichts konnte sie von ihrem Vorhaben abbringen diese Musik einzufangen. Weder Sonne und am allerwenigsten der Regen, so veränderte doch jeder fallende Tropfen die Melodie, welche die Natur spielte. Es verging Tag um Tag. Monat um Monat und Jahr um Jahr ohne dass Silutaris je in der Lage gewesen wäre, die Töne der Natur auf ihrer Flöte nachzuahmen. Aber sie gab die Hoffnung niemals auf und eines Tages geschah das Unglaubliche. Etwas, von dem niemals jemand erwartet hätte, dass es je eintreffen könnte.<br /><br />
Es war ein frischer Frühlingstag und der Tau lag noch auf den knospenden Pflanzen. Es würde noch viele Tage dauern, ehe sie sich zu einer wundervollen Blüte öffnen würde. Ein Tag, den Silutaris jetzt schon herbeisehnte, so hatte man das Gefühl auf ein Meer von Farben zu blicken. So wie all die Jahre zuvor setzte sie sich auf einen Stein und zog die Flöte aus ihrem Beutel hervor. Wie so oft in den Jahren zuvor, spielte sie auch dieses Mal Note um Note, Melodie um Melodie. Ihre Harmonien vermischten sich mit denen ihrer Umgebung und auf einmal öffneten sich die Knospen und ein buntes Farbenmeer breitete sich zu ihren Füßen auf. Erstaunt hielt Silutaris mit ihrem Spiel inne und das Farbenmeer verblasste, als sich die Blüten wieder schlossen und alles so aussah wie zuvor. Neugierig setzte Silutaris erneut ihre Flöte an die Lippen und spielte die selbe Melodie ein weiteres Mal und erneut öffneten sich die Blüten. Es war ein schönen Gefühl und doch auch ein wenig ein angsteinflößendes. Ihr ganzes Leben hatte sie versucht mit ihrer Musik eins mit der Natur zu werden und jetzt wo alles danach aussah war sie sich nicht mehr sicher, ob es wirklich richtig war. Aber dann war es die Neugier, welche sie weiter hat spielen lassen.<br /><br /> <br />
Sie begann zuerst einzelne Töne zu ändern und zu beobachten was diese kleine Änderungen bewirkten. Mit jedem Tag der verging, wurde sie mutiger in ihren Versuchen und mit jeder Variation lernte sie dazu. Aber zu diesem Zeitpunkt konnte sie nicht wissen, dass es sie noch viele Jahre kosten würde, um diese Form der Magie in ihrer Gesamtheit begreifen zu können.<br /><br />
Silutaris war die erste Ellquen, welche zu dieser Magie in der Lage gewesen war und als sie spürte, dass ihr Körper bald eins werden würde mit der Welt, gab sie ihr Wissen an eine handvoll Schüler weiter. Diese sollten von nun an dieses Wissen bewahren und ihre Lieder spielen und wenn auch ihre Zeit gekommen war, das was sie gelernt haben an andere Schüler weitergeben. Auf diese Weise sollte dieses Wissen nie in Vergessenheit geraten.<br /><br />
Der Tempel, in welchem diese Magie gelehrt wird, ist ihr gewidmet und eine Statue von ihr wacht Tag und Nacht vom Eingang aus über die Schüler. <br />
</div></div></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><div id="loremain"><div class="lorehead"></div>
<div class="loretitel">Die Entdeckung der Magie in Vaenadyr</div>
<div class="lorebox">Vor vielen Jahren gab es eine Ellquen namens Silutaris. Eine junge Frau, die jeden Tag in die Wildnis hinaus zog und versuchte die Stimmen der Natur auf ihrer kleinen Flöte nachzuahmen. In ihren Ohren waren die Klänge, welche die Natur hervorbrachte, die reinsten und ihre Melodien doch die schönste, welche ein Ohr jemals zu hören in der Lage war. Nichts konnte sie von ihrem Vorhaben abbringen diese Musik einzufangen. Weder Sonne und am allerwenigsten der Regen, so veränderte doch jeder fallende Tropfen die Melodie, welche die Natur spielte. Es verging Tag um Tag. Monat um Monat und Jahr um Jahr ohne dass Silutaris je in der Lage gewesen wäre, die Töne der Natur auf ihrer Flöte nachzuahmen. Aber sie gab die Hoffnung niemals auf und eines Tages geschah das Unglaubliche. Etwas, von dem niemals jemand erwartet hätte, dass es je eintreffen könnte.<br /><br />
Es war ein frischer Frühlingstag und der Tau lag noch auf den knospenden Pflanzen. Es würde noch viele Tage dauern, ehe sie sich zu einer wundervollen Blüte öffnen würde. Ein Tag, den Silutaris jetzt schon herbeisehnte, so hatte man das Gefühl auf ein Meer von Farben zu blicken. So wie all die Jahre zuvor setzte sie sich auf einen Stein und zog die Flöte aus ihrem Beutel hervor. Wie so oft in den Jahren zuvor, spielte sie auch dieses Mal Note um Note, Melodie um Melodie. Ihre Harmonien vermischten sich mit denen ihrer Umgebung und auf einmal öffneten sich die Knospen und ein buntes Farbenmeer breitete sich zu ihren Füßen auf. Erstaunt hielt Silutaris mit ihrem Spiel inne und das Farbenmeer verblasste, als sich die Blüten wieder schlossen und alles so aussah wie zuvor. Neugierig setzte Silutaris erneut ihre Flöte an die Lippen und spielte die selbe Melodie ein weiteres Mal und erneut öffneten sich die Blüten. Es war ein schönen Gefühl und doch auch ein wenig ein angsteinflößendes. Ihr ganzes Leben hatte sie versucht mit ihrer Musik eins mit der Natur zu werden und jetzt wo alles danach aussah war sie sich nicht mehr sicher, ob es wirklich richtig war. Aber dann war es die Neugier, welche sie weiter hat spielen lassen.<br /><br /> <br />
Sie begann zuerst einzelne Töne zu ändern und zu beobachten was diese kleine Änderungen bewirkten. Mit jedem Tag der verging, wurde sie mutiger in ihren Versuchen und mit jeder Variation lernte sie dazu. Aber zu diesem Zeitpunkt konnte sie nicht wissen, dass es sie noch viele Jahre kosten würde, um diese Form der Magie in ihrer Gesamtheit begreifen zu können.<br /><br />
Silutaris war die erste Ellquen, welche zu dieser Magie in der Lage gewesen war und als sie spürte, dass ihr Körper bald eins werden würde mit der Welt, gab sie ihr Wissen an eine handvoll Schüler weiter. Diese sollten von nun an dieses Wissen bewahren und ihre Lieder spielen und wenn auch ihre Zeit gekommen war, das was sie gelernt haben an andere Schüler weitergeben. Auf diese Weise sollte dieses Wissen nie in Vergessenheit geraten.<br /><br />
Der Tempel, in welchem diese Magie gelehrt wird, ist ihr gewidmet und eine Statue von ihr wacht Tag und Nacht vom Eingang aus über die Schüler. <br />
</div></div></center>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Das sagenhafte Reich Vaenadyr]]></title>
			<link>https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=323</link>
			<pubDate>Sun, 18 Nov 2018 00:12:24 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=323</guid>
			<description><![CDATA[<center><div id="loremain"><div class="lorehead"></div>
<div class="loretitel">Das sagenhafte Reich Vaenadyr</div>
<div class="lorebox">
<img src="images/sakkara/crests/Vaenadyr.png" style="float: left;margin: 5px;"><br />
Das Reich Vaenadyr ist eine Inselgruppe im Südosten und ihr Name bedeutet: <em>Land der Kunst</em>.<br /><br />
Das Reich der Ellquen – Vaenadyr – würde wohl so manchen Besucher zu einem einzigen Wort hinreißen -  magisch. Dichte Wälder und weitreichende Grasflächen wechseln sich ab mit rauem Hügelland und schroffen Felszügen. Egal wohin man in diesem Reich auch einen Fuß setzt, man hat stets das Gefühl als würde hier die Zeit still stehen. Zwischen den Gesang der Vögel mischen sich die hellen Stimmen der Ellquen und die Geräusche ihrer fließenden Gewänder vermischen sich mit dem Wind in den Blättern und Gräser. In einer geradezu beispielhaften Harmonie pflegt sich die Bauweise der Ellquen in die Natur ein. Nie hat man das Gefühl, dass ein Bauwerk einen Frevel an seiner Umgebung darstellt, dass es nicht von Natur aus hier hingehört. Die Häuser der Ellquen schmiegen sich um die Stämme der hohen Bäume, sowohl wie um ihre Äste. Nie würden es den Ellquen in den Sinn kommen, einen Baum zu fällen oder ihn seiner Äste zu berauben. In ihrer Sichtweise war nicht der Baum im Weg, sondern ihr Bauwerk hatte sich dem Baum anzupassen.<br /><br />
Die Ellquen sind ein sehr naturverbundenes Volk, welches sich nicht alleine nur an ihrer Bauweise erkennen lässt oder an den filigranen Schnitzwerken, sondern überall in ihrem Leben nimmt die Natur einen großen Stellenwert ein. Ein Ellquen würde der Natur niemals mehr abverlangen, als er für sein Leben benötigt. Nie würde er ein Tier töten, nur um es als Trophäe an die Wand zu hängen. Ein Ellquen tötet nur, wenn er es muss und auch dann entschuldigt er sich bei der Natur für seine Tat. Die Ellquen sehen in der Natur ein ihnen gegebenes Geschenk und Geschenke hatte man zu ehren.<br /><br />
Ellquen sind hochgewachsene und grazile Personen, welche die Fähigkeit haben sich so leichtfüßig zu bewegen, dass sie beinahe vollkommen mit ihrer Umwelt verschmelzen. Ihre hohen Wangenknochen werden von weichen und sanften Gesichtszügen eingerahmt, welche nicht nur den Frauen, sondern auch den Männern eine ganz besondere Schönheit und Ausstrahlung verleihen. Ihre Schöpferin Quendiriel war eine Liebhaberin schöner Dinge gewesen und dies sieht man ihrer Schöpfung eindeutig an. Für gewöhnlich kleiden sich die Ellquen in weite und fließende Gewänder und nicht selten schreiten sie nackten Fußes durch ihr Reich.<br /><br />
Das Volk der Ellquen ist ohne Zweifel ein friedliebendes Volk, so haben ihre Herzen doch nie das Leid und Verderben ertragen müssen, das ein Krieg mit sich bringt. Nie haben ihre Augen sehen müssen, wie ein Freund oder Familienmitglied eines grausamen Todes starb. Ihre Herzen sind unschuldig und rein und an keinem von ihm haftet der Makel von Neid oder Missgunst. Vorurteile oder Misstrauen sind den Ellquen vollkommen fremd. Stattdessen begegnen sie allem Neuen mit aufgeweckter Neugier. Aber es wäre ein Fehler die Ellquen deswegen als leichtgläubig oder naiv zu bezeichnen. Man sollte niemals ein Volk, deren Lebensspanne das eines gewöhnlichen Menschen um ein Vielfaches übersteigt, als naiv bezeichnen.<br />
	</div>
<div class="loretitel">Die Weltkarte</div>
<div class="lorebox">
<center><img src="images/sakkara/world/Vaenadyr_small.jpg"><br />
<a href="images/sakkara/world/Vaenadyr.jpg" target="blank">Hier für die Orginalgröße klicken</a></center><br />
Man sollte an dieser Stelle anmerken, dass die Karten in keinster Weise maßstabsgetreu sind. Sie dienen lediglich für eine bessere, visuelle Vorstellung der Welt.<br /><br />	<br />
<span class="loretitel2">Wichtige Orte</span><br />
1) Hauptstadt Ellstraanar<br />
2) Hain der Wächter<br />
3) Tempel der Silutaris</div>
<div class="loretitel">Ellstraanar</div>
<div class="lorebox">Die Hauptstadt Vaenadyrs ist inmitten eines Flußdeltas gelegen und besteht nicht aus einem großen zusammenhängenden Stück Land, sondern erstreckt sich über eine Vielzahl an kleineren Landstücke. Befestigte Brücken verbinden die einzelnen Stücke und stellen die Hauptverkehrsverbindung dar, während Hängebrücken eher für den Personenverkehr ausgelegt sind. An der Spitze der größten Insel befindet sich der Hafen für die wenigen Schiffe, die Vaenadyr besitzt und die bisher einzig und alleine dazu gedient haben Waren auf schnellem Wege von einem Ende des Reichs ans andere Ende zu transportieren.<br /><br />
Es lässt sich durchaus sagen, dass die Ansammlung der Häuser in Nähe des Hafens, das Handelszentrum von Ellstraanar bilden. Hauptumschlagplatz für alles was in Vaenadyr hergestellt oder verarbeitet wird. Es mag vielleicht nicht so viel sein, wie zum Beispiel im Reich der Menschen, aber auch mit wenig lässt sich Handel treiben.<br />
</div>
<br />
<div class="loretitel">Hain der Wächter</div>
<div class="lorebox">Der Hain der Wächter ist keinesfalls ein Dorf und vermutlich nicht einmal eine Ansiedlung, wie man sie jetzt vor dem geistigen Auge haben möchte. Die Heimat der Innathil und des Lethriliath, dem Herrscherpaar Vaenadyrs, ist ein von der Natur selbst geschaffener Ort. Ein mächtiger Baum erhebt sich in der Mitte des Hains und hoch oben in seinem Herzen befinden sich die Räumlichkeiten des Herrscherpaars, welche nur durch eine Wendeltreppe am Äußeren des Baumes entlang erreichbar ist. Ein breiter Ring aus saftigem Grün umgibt diesen Baum und dieser grüne Ring wird erneut von einem Ring aus Bäumen umgeben. Hoch oben in diesen Bäumen befinden sich die Räumlichkeiten von Beratern, Priester und Priesterinnen. Erreichbar sind sie vom Boden aus über schmale Wege, welche von den Wurzeln des Mutterbaums, wie er auch gerne genannt wird, gebildet werden oder aber über schmale Brücken zwischen den Herzen der Bäume.<br /><br />
Alles im Hain der Wächter stellt eine von der Natur selbst geschaffene Struktur da und außer der Einrichtung ist nichts von Ellquenhand geschaffen worden. Die Natur spielt in der Kultur der Ellquen, neben den schönen Künste, eine besondere Rolle, so empfinden sie doch die Natur als die Perfektion der Schönheit. Es ist auch die Natur, welche unter den weiblichen Ellquen die Innathil – Das Herz – erwählt und unter den männlichen Ellquen den Lethriliath – Die Seele. Ob jemand eine Innathil oder ein Lethriliath wird, wird nicht etwa bereits schon bei der Geburt festgelegt, sondern kommt erst im Erwachsenenalter und auch erst dann, wenn es von Nöten ist. Es gibt unterschiedliche Zeichen, die daraufhin deuten, dass jemand von der Natur für diese Rolle auserwählt wurden. Tiere, welche sonst wild und unberechenbar sind, werden in der Gegenwart einer Person auf einmal so zahm, dass sie sich der Person zu Füßen legen. Äste biegen sich demütig zu Boden, wenn die Person vorbei läuft oder es beginnen kleine Blumen an der Stelle zu wachsen, auf welche die Person Fuß gesetzt hat.<br /><br />
Stehen einmal Innathil und Lethriliath fest, dann gehen diese beide Personen ein Bündnis auf Lebenszeit ein. Ein Ritual, welches ihrer beider Lebenswege zu einem vereint und ihre getrennte Lebensenergie zu einer werden lässt. Von diesem Tage an sind die Innathil und der Lethriliath auf ewig und untrennbar miteinander verbunden. Stirbt einer von ihnen, so wird auch der andere ihm nach nur wenigen Tagen folgen. <br />
</div>
<br />
<div class="loretitel">Tempel der Silutaris</div>
<div class="lorebox">Der Tempel der Silustris ist durchaus ein Gebäude, welches nicht zu der in Vaenadry üblichen Bauweise passen möchte. Vollkommen aus weißem Stein errichtet, befindet es sich am Ufer eines Sees und ganz offensichtlich wurde an dieser Stelle die Natur gezwungen sich dem Bauwerk anzupassen und nicht umgedreht, wie es die Ellquen tun. Dies hat schon vor vielen Jahren Historiker zu dem Entschluss geführt, dass dieses Bauwerk noch von Quendiriel, der Mutter der Ellquen, stammen muss.<br /><br />
Das Zentrum des Bauwerks ist ein absolut perfekter runder Kreis, aus dessen Mitte sich ein Baum erhebt und um dessen Stamm ein Brunnen errichtet wurde. Dieser Bereich des Tempels besitzt kein Dach und doch erreicht, selbst beim stärksten Gewitter, nicht ein einziger Tropfen den Boden. Von Studenten Silutaris' Magie wird dieser Ort gerne aufgesucht, um sich zu entspannen und der Musik der Natur selbst zu lauschen oder um ein angeregtes Gespräch mit anderen Studenten zu führen. Ja, man kann wohl zu Recht diesen Bereich als das Herz des Tempels bezeichnen.<br /><br />
Alle Räumlichkeiten des Tempels besitzen eine hohe Decke und die Gestaltung der Wände verleiht den Eindruck, als würden sie bis zu den Wolken hinauf reichen. Dabei ist es vollkommen egal, ob es sich um Lehrräume, Küche oder Schlafräume handelt.<br /><br />
Um den Tempel herum sind Wege aus reinweißen und makellosen kleinen Steine angelegt, die sich in konzentrischen Kreisen von Tempel aus wegbewegen. Auch der Weg zum Tempeleingang ist aus diesen Steinen errichtet worden und inmitten dieses Weges steht die Statue von Silutaris, die nicht nur Ankömmlinge auf diese Weise begrüßt, sondern auch Tag und Nacht über die Geschehen im Tempel wacht. <br />
</div>
<br />
</div></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><div id="loremain"><div class="lorehead"></div>
<div class="loretitel">Das sagenhafte Reich Vaenadyr</div>
<div class="lorebox">
<img src="images/sakkara/crests/Vaenadyr.png" style="float: left;margin: 5px;"><br />
Das Reich Vaenadyr ist eine Inselgruppe im Südosten und ihr Name bedeutet: <em>Land der Kunst</em>.<br /><br />
Das Reich der Ellquen – Vaenadyr – würde wohl so manchen Besucher zu einem einzigen Wort hinreißen -  magisch. Dichte Wälder und weitreichende Grasflächen wechseln sich ab mit rauem Hügelland und schroffen Felszügen. Egal wohin man in diesem Reich auch einen Fuß setzt, man hat stets das Gefühl als würde hier die Zeit still stehen. Zwischen den Gesang der Vögel mischen sich die hellen Stimmen der Ellquen und die Geräusche ihrer fließenden Gewänder vermischen sich mit dem Wind in den Blättern und Gräser. In einer geradezu beispielhaften Harmonie pflegt sich die Bauweise der Ellquen in die Natur ein. Nie hat man das Gefühl, dass ein Bauwerk einen Frevel an seiner Umgebung darstellt, dass es nicht von Natur aus hier hingehört. Die Häuser der Ellquen schmiegen sich um die Stämme der hohen Bäume, sowohl wie um ihre Äste. Nie würden es den Ellquen in den Sinn kommen, einen Baum zu fällen oder ihn seiner Äste zu berauben. In ihrer Sichtweise war nicht der Baum im Weg, sondern ihr Bauwerk hatte sich dem Baum anzupassen.<br /><br />
Die Ellquen sind ein sehr naturverbundenes Volk, welches sich nicht alleine nur an ihrer Bauweise erkennen lässt oder an den filigranen Schnitzwerken, sondern überall in ihrem Leben nimmt die Natur einen großen Stellenwert ein. Ein Ellquen würde der Natur niemals mehr abverlangen, als er für sein Leben benötigt. Nie würde er ein Tier töten, nur um es als Trophäe an die Wand zu hängen. Ein Ellquen tötet nur, wenn er es muss und auch dann entschuldigt er sich bei der Natur für seine Tat. Die Ellquen sehen in der Natur ein ihnen gegebenes Geschenk und Geschenke hatte man zu ehren.<br /><br />
Ellquen sind hochgewachsene und grazile Personen, welche die Fähigkeit haben sich so leichtfüßig zu bewegen, dass sie beinahe vollkommen mit ihrer Umwelt verschmelzen. Ihre hohen Wangenknochen werden von weichen und sanften Gesichtszügen eingerahmt, welche nicht nur den Frauen, sondern auch den Männern eine ganz besondere Schönheit und Ausstrahlung verleihen. Ihre Schöpferin Quendiriel war eine Liebhaberin schöner Dinge gewesen und dies sieht man ihrer Schöpfung eindeutig an. Für gewöhnlich kleiden sich die Ellquen in weite und fließende Gewänder und nicht selten schreiten sie nackten Fußes durch ihr Reich.<br /><br />
Das Volk der Ellquen ist ohne Zweifel ein friedliebendes Volk, so haben ihre Herzen doch nie das Leid und Verderben ertragen müssen, das ein Krieg mit sich bringt. Nie haben ihre Augen sehen müssen, wie ein Freund oder Familienmitglied eines grausamen Todes starb. Ihre Herzen sind unschuldig und rein und an keinem von ihm haftet der Makel von Neid oder Missgunst. Vorurteile oder Misstrauen sind den Ellquen vollkommen fremd. Stattdessen begegnen sie allem Neuen mit aufgeweckter Neugier. Aber es wäre ein Fehler die Ellquen deswegen als leichtgläubig oder naiv zu bezeichnen. Man sollte niemals ein Volk, deren Lebensspanne das eines gewöhnlichen Menschen um ein Vielfaches übersteigt, als naiv bezeichnen.<br />
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<div class="loretitel">Die Weltkarte</div>
<div class="lorebox">
<center><img src="images/sakkara/world/Vaenadyr_small.jpg"><br />
<a href="images/sakkara/world/Vaenadyr.jpg" target="blank">Hier für die Orginalgröße klicken</a></center><br />
Man sollte an dieser Stelle anmerken, dass die Karten in keinster Weise maßstabsgetreu sind. Sie dienen lediglich für eine bessere, visuelle Vorstellung der Welt.<br /><br />	<br />
<span class="loretitel2">Wichtige Orte</span><br />
1) Hauptstadt Ellstraanar<br />
2) Hain der Wächter<br />
3) Tempel der Silutaris</div>
<div class="loretitel">Ellstraanar</div>
<div class="lorebox">Die Hauptstadt Vaenadyrs ist inmitten eines Flußdeltas gelegen und besteht nicht aus einem großen zusammenhängenden Stück Land, sondern erstreckt sich über eine Vielzahl an kleineren Landstücke. Befestigte Brücken verbinden die einzelnen Stücke und stellen die Hauptverkehrsverbindung dar, während Hängebrücken eher für den Personenverkehr ausgelegt sind. An der Spitze der größten Insel befindet sich der Hafen für die wenigen Schiffe, die Vaenadyr besitzt und die bisher einzig und alleine dazu gedient haben Waren auf schnellem Wege von einem Ende des Reichs ans andere Ende zu transportieren.<br /><br />
Es lässt sich durchaus sagen, dass die Ansammlung der Häuser in Nähe des Hafens, das Handelszentrum von Ellstraanar bilden. Hauptumschlagplatz für alles was in Vaenadyr hergestellt oder verarbeitet wird. Es mag vielleicht nicht so viel sein, wie zum Beispiel im Reich der Menschen, aber auch mit wenig lässt sich Handel treiben.<br />
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<div class="loretitel">Hain der Wächter</div>
<div class="lorebox">Der Hain der Wächter ist keinesfalls ein Dorf und vermutlich nicht einmal eine Ansiedlung, wie man sie jetzt vor dem geistigen Auge haben möchte. Die Heimat der Innathil und des Lethriliath, dem Herrscherpaar Vaenadyrs, ist ein von der Natur selbst geschaffener Ort. Ein mächtiger Baum erhebt sich in der Mitte des Hains und hoch oben in seinem Herzen befinden sich die Räumlichkeiten des Herrscherpaars, welche nur durch eine Wendeltreppe am Äußeren des Baumes entlang erreichbar ist. Ein breiter Ring aus saftigem Grün umgibt diesen Baum und dieser grüne Ring wird erneut von einem Ring aus Bäumen umgeben. Hoch oben in diesen Bäumen befinden sich die Räumlichkeiten von Beratern, Priester und Priesterinnen. Erreichbar sind sie vom Boden aus über schmale Wege, welche von den Wurzeln des Mutterbaums, wie er auch gerne genannt wird, gebildet werden oder aber über schmale Brücken zwischen den Herzen der Bäume.<br /><br />
Alles im Hain der Wächter stellt eine von der Natur selbst geschaffene Struktur da und außer der Einrichtung ist nichts von Ellquenhand geschaffen worden. Die Natur spielt in der Kultur der Ellquen, neben den schönen Künste, eine besondere Rolle, so empfinden sie doch die Natur als die Perfektion der Schönheit. Es ist auch die Natur, welche unter den weiblichen Ellquen die Innathil – Das Herz – erwählt und unter den männlichen Ellquen den Lethriliath – Die Seele. Ob jemand eine Innathil oder ein Lethriliath wird, wird nicht etwa bereits schon bei der Geburt festgelegt, sondern kommt erst im Erwachsenenalter und auch erst dann, wenn es von Nöten ist. Es gibt unterschiedliche Zeichen, die daraufhin deuten, dass jemand von der Natur für diese Rolle auserwählt wurden. Tiere, welche sonst wild und unberechenbar sind, werden in der Gegenwart einer Person auf einmal so zahm, dass sie sich der Person zu Füßen legen. Äste biegen sich demütig zu Boden, wenn die Person vorbei läuft oder es beginnen kleine Blumen an der Stelle zu wachsen, auf welche die Person Fuß gesetzt hat.<br /><br />
Stehen einmal Innathil und Lethriliath fest, dann gehen diese beide Personen ein Bündnis auf Lebenszeit ein. Ein Ritual, welches ihrer beider Lebenswege zu einem vereint und ihre getrennte Lebensenergie zu einer werden lässt. Von diesem Tage an sind die Innathil und der Lethriliath auf ewig und untrennbar miteinander verbunden. Stirbt einer von ihnen, so wird auch der andere ihm nach nur wenigen Tagen folgen. <br />
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<div class="loretitel">Tempel der Silutaris</div>
<div class="lorebox">Der Tempel der Silustris ist durchaus ein Gebäude, welches nicht zu der in Vaenadry üblichen Bauweise passen möchte. Vollkommen aus weißem Stein errichtet, befindet es sich am Ufer eines Sees und ganz offensichtlich wurde an dieser Stelle die Natur gezwungen sich dem Bauwerk anzupassen und nicht umgedreht, wie es die Ellquen tun. Dies hat schon vor vielen Jahren Historiker zu dem Entschluss geführt, dass dieses Bauwerk noch von Quendiriel, der Mutter der Ellquen, stammen muss.<br /><br />
Das Zentrum des Bauwerks ist ein absolut perfekter runder Kreis, aus dessen Mitte sich ein Baum erhebt und um dessen Stamm ein Brunnen errichtet wurde. Dieser Bereich des Tempels besitzt kein Dach und doch erreicht, selbst beim stärksten Gewitter, nicht ein einziger Tropfen den Boden. Von Studenten Silutaris' Magie wird dieser Ort gerne aufgesucht, um sich zu entspannen und der Musik der Natur selbst zu lauschen oder um ein angeregtes Gespräch mit anderen Studenten zu führen. Ja, man kann wohl zu Recht diesen Bereich als das Herz des Tempels bezeichnen.<br /><br />
Alle Räumlichkeiten des Tempels besitzen eine hohe Decke und die Gestaltung der Wände verleiht den Eindruck, als würden sie bis zu den Wolken hinauf reichen. Dabei ist es vollkommen egal, ob es sich um Lehrräume, Küche oder Schlafräume handelt.<br /><br />
Um den Tempel herum sind Wege aus reinweißen und makellosen kleinen Steine angelegt, die sich in konzentrischen Kreisen von Tempel aus wegbewegen. Auch der Weg zum Tempeleingang ist aus diesen Steinen errichtet worden und inmitten dieses Weges steht die Statue von Silutaris, die nicht nur Ankömmlinge auf diese Weise begrüßt, sondern auch Tag und Nacht über die Geschehen im Tempel wacht. <br />
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</div></center>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Vaenadyr Schöpfungsmythos]]></title>
			<link>https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=322</link>
			<pubDate>Sun, 18 Nov 2018 00:11:48 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=322</guid>
			<description><![CDATA[<center><div id="loremain"><div class="lorehead"></div>
<div class="loretitel">Vaenadyrs Schöpfungsmythos</div>
<div class="lorebox">Es war noch lange vor der ersten Zeitrechnung, als die Schöpferin Quendiriel einen weit abgelegenen Ort Sakkaras als ihr eigen bezeichnete. Ein friedliches Fleckchen Erde, welches von den anderen Schöpfer bisher nie großartig beachtet worden war. Quendiriel war eine junge Frau, deren Herz stets für die schönen Künste schlug. Musik und Tanz, sowie die Dichtkunst und Malerei. Für sie war dieses Fleckchen Land ein Ort, an welchem sie ungezwungen und frei sein konnte. Ein Stückchen Land, an welches sie ihr Herz verloren hatte.<br /><br /> <br />
<br />
Es war zu der Zeit, in welcher Kiralsu seinen ersten Nachkommen willkommen heißen konnte und es zu den ersten Spannungen zwischen ihm und seinem Bruder kam, als Quendiriel den Entschluss fasste von nun an ihr Leben völlig auf diesem Flecken Land zu verbringen. Hier war es friedlich und hier gab es keine Spannungen. Hier konnte sie vollkommen ihrer Leidenschaft der schönen Künste nachgehen. Doch nach nur wenigen Monaten fühlte sie sich einsam. Ja, dieser Ort blieb unberührt von den Differenzen der anderen Schöpfer, doch hier gab es auch niemanden, mit dem sie hätte reden können oder mit dem sie ihre Leidenschaft für die schönen Künste hätte teilen können. Somit entschied sich Quendiriel dazu sich Gesellschaft zu erschaffen, denn sie trugen nicht umsonst alle die Bezeichnung die Schöpfer.<br /><br /> <br />
<br />
Quendiriels Schöpfungen waren von hohem und grazilen Wuchs und besaßen lange, feingliedrige Finger. Geschaffen um die schönen Künste wie Musik in diese Welt zu bringen. Weiche Gesichtszüge umrahmten die hohen Wangenknochen und langes Haar zierte nicht nur das Haupt der Frauen, sondern auch das der Männer. Doch das Gesicht der Männer blieb stets frei von jeglichem Haar. Selbst wenn sie hätten wollen, hätten sie daran nichts ändern können. Sie entstammten der Vorstellung Quendiriels und diese empfand Haare im Gesicht der Männer schon immer als unästhetisch. Nie hätte sie ihren Schöpfungen ein Attribut verliehen, welches sie selbst als abstoßend empfand. In vielen Merkmalen glichen ihre Schöpfungen nicht nur ihr selbst oder auch dem Sohn Kiralsus, doch in einer Sache hätten sie unterschiedlicher nicht sein können. Die Ohren ihrer Schöpfungen wiesen nicht die bisherigen Rundungen auf, sondern sie liefen allesamt spitz zu. Die einen mehr, die anderen weniger. Das mochte wohl das deutlichste Merkmal sein, dass diese Kinder nicht vom Blut der Schöpfer waren.<br /><br /> <br />
<br />
Wie von Quendiriels gewünscht widmeten sich ihre Schöpfungen den schönen Künsten. Die Gebäude, welche sie errichteten, reichten hoch in den Himmel und doch besaßen sie eine geradezu anmutige Leichtigkeit. Die Natur spiegelte sich in filigranem Schnitzwerk wieder und die Arkaden waren erfüllt von dem Gesang ihrer Stimmen. Alles in diesem Reich, welches von Quendiriel den Namen 'Vaenadyr' erhalten hatte, war so friedlich im Vergleich zu dem restlichen Teil Sakkaras. Ihre Schöpfungen, welche von ihr den Namen 'Ellquen' erhielten, kannten weder Neid noch Missgunst. Ihre Herzen waren frei von dem Makel, der an so vielen Schöpfer haftete.<br /><br />
<br />
Doch so sehr es Quendiriel auch liebte hier zu sein, so sehr sie auch die friedliebende Ruhe und die von den klaren Stimmen ihrer Kinder erfüllte Luft genoss, es konnte nicht über den drohenden Krieg in Sakkara hinwegtäuschen. Sie wusste, dass wenn die Brüder Kiralsu und Kavaras gegeneinander antreten würden, ein alles vernichtender Krieg über das Land ziehen würde. Aber sie wollte nicht, dass ihre Kinder mit dem Leid konfrontiert werden sollten, der mit jedem Krieg einher ging. Ihre Herzen sollten weiterhin unbeschwert sein und ihre Seele sich weiter mit den schönen Künsten beschäftigen und nicht über gefallene Freunde trauern. Quendiriel wusste, dass es Zeit war Abschied zu nehmen. Mit Hilfe der Wurzeln von Bäumen und Büsche trennte sie das Fleckchen Land, auf dem ihre Kinder zu Hause waren, vom Rest des Kontinents und schickte es fort, damit der Krieg sie nicht erreichen konnte. Von diesem Tage an schützte eine magische Barriere Vaenadyr vor fremden Blicken und  bewahrte es vor jeglichem Unheil.<br /><br />
<br />
Quendiriel nahm sich fest vor zurück zu kehren, sobald der Krieg ein Ende gefunden hatte, doch sie sah Vaenadyr nie wieder.<br />
</div></div></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><div id="loremain"><div class="lorehead"></div>
<div class="loretitel">Vaenadyrs Schöpfungsmythos</div>
<div class="lorebox">Es war noch lange vor der ersten Zeitrechnung, als die Schöpferin Quendiriel einen weit abgelegenen Ort Sakkaras als ihr eigen bezeichnete. Ein friedliches Fleckchen Erde, welches von den anderen Schöpfer bisher nie großartig beachtet worden war. Quendiriel war eine junge Frau, deren Herz stets für die schönen Künste schlug. Musik und Tanz, sowie die Dichtkunst und Malerei. Für sie war dieses Fleckchen Land ein Ort, an welchem sie ungezwungen und frei sein konnte. Ein Stückchen Land, an welches sie ihr Herz verloren hatte.<br /><br /> <br />
<br />
Es war zu der Zeit, in welcher Kiralsu seinen ersten Nachkommen willkommen heißen konnte und es zu den ersten Spannungen zwischen ihm und seinem Bruder kam, als Quendiriel den Entschluss fasste von nun an ihr Leben völlig auf diesem Flecken Land zu verbringen. Hier war es friedlich und hier gab es keine Spannungen. Hier konnte sie vollkommen ihrer Leidenschaft der schönen Künste nachgehen. Doch nach nur wenigen Monaten fühlte sie sich einsam. Ja, dieser Ort blieb unberührt von den Differenzen der anderen Schöpfer, doch hier gab es auch niemanden, mit dem sie hätte reden können oder mit dem sie ihre Leidenschaft für die schönen Künste hätte teilen können. Somit entschied sich Quendiriel dazu sich Gesellschaft zu erschaffen, denn sie trugen nicht umsonst alle die Bezeichnung die Schöpfer.<br /><br /> <br />
<br />
Quendiriels Schöpfungen waren von hohem und grazilen Wuchs und besaßen lange, feingliedrige Finger. Geschaffen um die schönen Künste wie Musik in diese Welt zu bringen. Weiche Gesichtszüge umrahmten die hohen Wangenknochen und langes Haar zierte nicht nur das Haupt der Frauen, sondern auch das der Männer. Doch das Gesicht der Männer blieb stets frei von jeglichem Haar. Selbst wenn sie hätten wollen, hätten sie daran nichts ändern können. Sie entstammten der Vorstellung Quendiriels und diese empfand Haare im Gesicht der Männer schon immer als unästhetisch. Nie hätte sie ihren Schöpfungen ein Attribut verliehen, welches sie selbst als abstoßend empfand. In vielen Merkmalen glichen ihre Schöpfungen nicht nur ihr selbst oder auch dem Sohn Kiralsus, doch in einer Sache hätten sie unterschiedlicher nicht sein können. Die Ohren ihrer Schöpfungen wiesen nicht die bisherigen Rundungen auf, sondern sie liefen allesamt spitz zu. Die einen mehr, die anderen weniger. Das mochte wohl das deutlichste Merkmal sein, dass diese Kinder nicht vom Blut der Schöpfer waren.<br /><br /> <br />
<br />
Wie von Quendiriels gewünscht widmeten sich ihre Schöpfungen den schönen Künsten. Die Gebäude, welche sie errichteten, reichten hoch in den Himmel und doch besaßen sie eine geradezu anmutige Leichtigkeit. Die Natur spiegelte sich in filigranem Schnitzwerk wieder und die Arkaden waren erfüllt von dem Gesang ihrer Stimmen. Alles in diesem Reich, welches von Quendiriel den Namen 'Vaenadyr' erhalten hatte, war so friedlich im Vergleich zu dem restlichen Teil Sakkaras. Ihre Schöpfungen, welche von ihr den Namen 'Ellquen' erhielten, kannten weder Neid noch Missgunst. Ihre Herzen waren frei von dem Makel, der an so vielen Schöpfer haftete.<br /><br />
<br />
Doch so sehr es Quendiriel auch liebte hier zu sein, so sehr sie auch die friedliebende Ruhe und die von den klaren Stimmen ihrer Kinder erfüllte Luft genoss, es konnte nicht über den drohenden Krieg in Sakkara hinwegtäuschen. Sie wusste, dass wenn die Brüder Kiralsu und Kavaras gegeneinander antreten würden, ein alles vernichtender Krieg über das Land ziehen würde. Aber sie wollte nicht, dass ihre Kinder mit dem Leid konfrontiert werden sollten, der mit jedem Krieg einher ging. Ihre Herzen sollten weiterhin unbeschwert sein und ihre Seele sich weiter mit den schönen Künsten beschäftigen und nicht über gefallene Freunde trauern. Quendiriel wusste, dass es Zeit war Abschied zu nehmen. Mit Hilfe der Wurzeln von Bäumen und Büsche trennte sie das Fleckchen Land, auf dem ihre Kinder zu Hause waren, vom Rest des Kontinents und schickte es fort, damit der Krieg sie nicht erreichen konnte. Von diesem Tage an schützte eine magische Barriere Vaenadyr vor fremden Blicken und  bewahrte es vor jeglichem Unheil.<br /><br />
<br />
Quendiriel nahm sich fest vor zurück zu kehren, sobald der Krieg ein Ende gefunden hatte, doch sie sah Vaenadyr nie wieder.<br />
</div></div></center>]]></content:encoded>
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