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		<title><![CDATA[Multiverse Backup - Die Verschollenen Geschichten]]></title>
		<link>https://multiverse.ancient-tales.de/</link>
		<description><![CDATA[Multiverse Backup - https://multiverse.ancient-tales.de]]></description>
		<pubDate>Sun, 05 Apr 2026 09:09:02 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Timeline]]></title>
			<link>https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=230</link>
			<pubDate>Fri, 16 Nov 2018 02:57:18 +0100</pubDate>
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			<description><![CDATA[<div style="background: rgba(245, 195, 124, 0.5); border: 1px solid #763b1b;border-radius: 10px; padding: 20px;">
<b>25. M&auml;rz 3019 Drittes Zeitalter:</b> Das Heer wird auf den Schlackenh&uuml;geln eingekreist. Frodo und Samweis erreichen Sammath Naur. Gollum bekommt den Ring zu fassen und st&uuml;rzt in die Schicksalskl&uuml;fte. Zerst&ouml;rung Barad-d&ucirc;rs und Saurons Vergehen.<br /><br />
		<b>1. Mai 3019 Drittes Zeitalter:</b> Kr&ouml;nung von K&ouml;nig Elessar.<br /><br />
		<b>Mittjahrstag 3019 Drittes Zeitalter:</b> K&ouml;nig Elessar ehelicht Arwen Und&oacute;miel.<br /><br />
		<b>10. August 3019 Drittes Zeitalter:</b> Verm&auml;hlung von &Eacute;owyn und Faramir.<br /><br />
		<b>3. November 3019 Drittes Zeitalter:</b> Die Schlacht von Wasserau. Befreiung des Auenlands.<br /><br />
		<b>25. M&auml;rz 3021 Drittes Zeitalter:</b> Nach der Zeitrechnung von Gondor beginnt an diesem Tag das Vierte Zeitalter.<br />
</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="background: rgba(245, 195, 124, 0.5); border: 1px solid #763b1b;border-radius: 10px; padding: 20px;">
<b>25. M&auml;rz 3019 Drittes Zeitalter:</b> Das Heer wird auf den Schlackenh&uuml;geln eingekreist. Frodo und Samweis erreichen Sammath Naur. Gollum bekommt den Ring zu fassen und st&uuml;rzt in die Schicksalskl&uuml;fte. Zerst&ouml;rung Barad-d&ucirc;rs und Saurons Vergehen.<br /><br />
		<b>1. Mai 3019 Drittes Zeitalter:</b> Kr&ouml;nung von K&ouml;nig Elessar.<br /><br />
		<b>Mittjahrstag 3019 Drittes Zeitalter:</b> K&ouml;nig Elessar ehelicht Arwen Und&oacute;miel.<br /><br />
		<b>10. August 3019 Drittes Zeitalter:</b> Verm&auml;hlung von &Eacute;owyn und Faramir.<br /><br />
		<b>3. November 3019 Drittes Zeitalter:</b> Die Schlacht von Wasserau. Befreiung des Auenlands.<br /><br />
		<b>25. M&auml;rz 3021 Drittes Zeitalter:</b> Nach der Zeitrechnung von Gondor beginnt an diesem Tag das Vierte Zeitalter.<br />
</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Kapitel 1]]></title>
			<link>https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=229</link>
			<pubDate>Fri, 16 Nov 2018 02:55:21 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=229</guid>
			<description><![CDATA[<div class="topicbox"><img src="images/tolkien/Middleearth/topictop.jpg"><div class="topicibox"><center><span class="ptitel" style="font-size: 32px;">kapitel 1</span></center><br />
Am 4ten August im Jahre 4 des Vierten Zeitalters trafen die Vertreter der Völker in Edoras ein, um dort ihre weiteren Schritte zu planen. Es war für die Menschen Edoras nicht ungewöhnlich einen Elben oder einen Zwerg in ihrer Stadt zu sehen, doch nie zuvor waren es so viele auf einmal gewesen. Während die hohen Herren in den Räumlichkeiten des Meduseld untergebracht worden waren, waren Andere, welchen man einen Aufenthalt in den Lagern vor den Toren der Stadt nicht zumuten konnte, in den Räumlichkeiten der Taverne untergebracht. Noch nie zuvor hatte die Taverne so viele Gäste auf einmal zu bewirten.<br />
<br />
Aber es waren nicht nur die Gruppen, welche von Lorien nach Edoras gekommen waren und nun vor der Stadt ihre Lager errichtet hatten, sondern auch von Dol Amroth war erst ein Tag zuvor eine kleine Gesandtschaft in Edoras angekommen und auch sie hatten ihr Lager vor den Toren der Stadt errichtet. Und als ob Edoras nicht jetzt schon an seine Grenzen gestoßen wäre, traf auch noch der Schwesterneffe des Königs – Elfhelm – mit einem Teil seines Eoreds in Edoras ein. Man konnte beinahe den Eindruck bekommen, dass die Anzahl der Personen in den Lagern vor der Stadt, die Bewohner von Edoras um eine Vielzahl überstieg.<br />
<br />
<br />
Während die Bewohner Edoras versuchten ihrem gewohnten Alltag nach zu gehen und sich nicht zu sehr von den vielzähligen Besucher ablenken zu lassen und noch weniger von den Gerüchten, die seit ihrer Ankunft durch die Gassen der Stadt zogen, beratschlagten sich die Hohen Herren oben auf dem Meduseld über ihr weiteres Vorgehen. Hatte es bei ihrer Abreise in Caras Galadhon noch so einfach gewirkt, so warfen die Informationen, welche sie von Elfhelm und den Söhnen Imrahils – Elphir und Erchirion – erhielten, neue Fragen auf. Tauchten alles in ein ganz anderes Bild, als bisher gedacht. Man spürte unbewusst, dass hinter der Sache mehr stecken musste, als es auf den ersten Blick wirkte. Doch noch ahnten sie nicht, dass eine weitere Information auf dem Weg nach Edoras war, welche bisher alle Vermutungen in Frage stellen würde.<br />
<br />
Als die Sonne an diesem Abend langsam hinter dem Horizont verschwand glich Edoras noch immer einem geschäftigen Wespennest. Die meisten Menschen hatten ihr Tageswerk verrichtet und betrachteten nun neugierig die vielen Fremden, die sich vor der Stadt versammelt hatten. Als in den Mauern selbst kein Platz mehr war, hatte man hier direkt vor den Toren ein großes Lager errichtet. Bei nicht wenigen weckte es schmerzhafte Erinnerungen an die Heerlager aus Kriegszeiten, doch bisher gab es keine Nachricht, die diese Ängste tatsächlich bestätigt hätte. Tatsächlich lagerten dort, untergebracht in großen Zelten zwischen denen nun, als die Dunkelheit sich herab senkte die ersten Feuer entzündet wurden, nicht nur Krieger. Viel mehr fanden sich Abgesandte und Boten sämtlicher Völker. Viele von ihnen hatten ihrerseits wieder Vertraute und natürlich auch Bewaffnete zu ihrem Schutz mitgebracht. Von einer Heerschau war die bunte Versammlung jedoch weiter entfernt, als manche Einwohner Edoras glaubten.<br />
<br />
Die teils hitzigen Diskussion die hinter verschlossenen Toren in Meduseld stattgefunden hatten, waren inzwischen beendet worden. Zwar gab es keine offiziellen Berichte über das, was dort besprochen und beschlossen worden war und jene, die an den daraus resultierenden Entscheidungen teilgehabt hatten hüllten sich in Schweigen. Doch wie so oft verbreiteten sich auch hier Neuigkeiten weitaus schneller als es manchen lieb war. Gerüchte machten die Runde, wurden von einem zum anderen weitergegeben und nicht selten ausgeschmückt. Trotzdem schien klar zu sein, dass nicht alles, worüber an diesem Abend getuschelt wurde der Phantasie entsprang. Kleinere Gruppen in dem eilig errichteten Lager machten sich für die Abreise am nächsten Morgen bereit, während viele noch darüber rätselten, oder auch empört den Kopf über den Fremden schüttelten, dem es gelungen war sich beinahe gewaltsam Einlass nach Meduseld zu verschaffen. Er hatte die Wachen überrumpelt und war einfach in die große Halle gestürzt. Dass dieses Verhalten nicht nur äusserst fragwürdig war, sondern dass er sicher wichtige Kunde gebracht hatte war ein Punkt, in dem die meisten sich inzwischen einig geworden waren. Weniger Einigkeit herrschte jedoch in der Frage, wer und warum sich auf eine Abreise vorbereitete. Und wohin wollte dieser scheinbar von den hohen Herren zusammengestellte Trupp? Nur wenigen Eingeweihten war bekannt, dass man tatsächlich plante im Morgengrauen gen Isengard zu reiten. Diese Information sickerte jedoch im Laufe des Abends durch und verbreitete sich wie ein Lauffeuer unter den Menschen. Der nun leerstehende Turm des Zauberers war ein Ort den fast alle Bewohner Rohans mit Angst und Schrecken verbunden. Es war jener Ort, von dem aus ihr einstiger Verbündete sie verraten und ihr Land mit Krieg und Schrecken überzogen hatte. Wenn ein Spähtrupp dorthin geschickt wurde, musste es wichtige Gründe geben. Vor allem jedoch erschien es den meisten wie ein schlechtes Omen. Fast ein jeder entwickelte eine ganz eigene Theorie, warum dieser Ritt notwendig geworden war und nicht wenige unkten, der Zauberer sei zurückgekehrt. Tatsache war jedoch, dass niemand, außer jenen, die an der Sitzung mit dem König teilgenommen hatten wirklich etwas wusste. Der Nährboden für allerlei Gerüchte und Vermutungen war gewässert und nun trieb er schon die ersten Früchte.<br />
<br />
Die Stimmung in der Stadt des stolzen Reitervolkes war dementsprechend aufgeladen. Die Menschen waren neugierig und aufgeregt, wohl nicht zuletzt, weil keiner von ihnen jemals ein solches Aufgebot von Fremden gesehen hatte. Die Völker mochten nach dem Ringkrieg ihre Bündnisse erneuert haben, dennoch war die normale Bevölkerung weit davon entfernt einen Zwerg oder Elb in ihren Straßen als einen alltäglichen Anblick zu empfinden. Vielleicht, um diesem Zusammentreffen einen weniger ernsten Anstrich zu verleihen lud Theoden selbst jedoch nicht nur sein eigenes Volk, sondern auch alle Besucher an diesem Abend ein, gemeinsam zu feiern und näher zusammen zu rücken. Die meisten ließen sich das natürlich nicht zweimal sagen und so überrascht es nicht, dass die alte Taverne schon nach kurzer Zeit aus allen Nähten platzte und das Bier in Strömen floss. Die Straßen der Stadt waren gut gefüllt, man erlaubte sogar den Kindern länger aufzubleiben um die Anmut der Elben zu bestaunen, oder einem Zwerg das ein oder andere kunstvoll gefertigte Spielzeug abzuluchsen. Überall waren Fackeln und Feuer entzündet worden und die Rohirrim erwiesen sich als gute Gastgeber, die darum bemüht waren, ihre Heimat so vorteilhaft wie möglich zu präsentieren. Man munkelte, dass selbst die hohen Herren sich unter das Volk mischen wollten und harrte voller Vorfreude einem Abend, den Edoras so schnell nicht vergessen würde.<br />
</div></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="topicbox"><img src="images/tolkien/Middleearth/topictop.jpg"><div class="topicibox"><center><span class="ptitel" style="font-size: 32px;">kapitel 1</span></center><br />
Am 4ten August im Jahre 4 des Vierten Zeitalters trafen die Vertreter der Völker in Edoras ein, um dort ihre weiteren Schritte zu planen. Es war für die Menschen Edoras nicht ungewöhnlich einen Elben oder einen Zwerg in ihrer Stadt zu sehen, doch nie zuvor waren es so viele auf einmal gewesen. Während die hohen Herren in den Räumlichkeiten des Meduseld untergebracht worden waren, waren Andere, welchen man einen Aufenthalt in den Lagern vor den Toren der Stadt nicht zumuten konnte, in den Räumlichkeiten der Taverne untergebracht. Noch nie zuvor hatte die Taverne so viele Gäste auf einmal zu bewirten.<br />
<br />
Aber es waren nicht nur die Gruppen, welche von Lorien nach Edoras gekommen waren und nun vor der Stadt ihre Lager errichtet hatten, sondern auch von Dol Amroth war erst ein Tag zuvor eine kleine Gesandtschaft in Edoras angekommen und auch sie hatten ihr Lager vor den Toren der Stadt errichtet. Und als ob Edoras nicht jetzt schon an seine Grenzen gestoßen wäre, traf auch noch der Schwesterneffe des Königs – Elfhelm – mit einem Teil seines Eoreds in Edoras ein. Man konnte beinahe den Eindruck bekommen, dass die Anzahl der Personen in den Lagern vor der Stadt, die Bewohner von Edoras um eine Vielzahl überstieg.<br />
<br />
<br />
Während die Bewohner Edoras versuchten ihrem gewohnten Alltag nach zu gehen und sich nicht zu sehr von den vielzähligen Besucher ablenken zu lassen und noch weniger von den Gerüchten, die seit ihrer Ankunft durch die Gassen der Stadt zogen, beratschlagten sich die Hohen Herren oben auf dem Meduseld über ihr weiteres Vorgehen. Hatte es bei ihrer Abreise in Caras Galadhon noch so einfach gewirkt, so warfen die Informationen, welche sie von Elfhelm und den Söhnen Imrahils – Elphir und Erchirion – erhielten, neue Fragen auf. Tauchten alles in ein ganz anderes Bild, als bisher gedacht. Man spürte unbewusst, dass hinter der Sache mehr stecken musste, als es auf den ersten Blick wirkte. Doch noch ahnten sie nicht, dass eine weitere Information auf dem Weg nach Edoras war, welche bisher alle Vermutungen in Frage stellen würde.<br />
<br />
Als die Sonne an diesem Abend langsam hinter dem Horizont verschwand glich Edoras noch immer einem geschäftigen Wespennest. Die meisten Menschen hatten ihr Tageswerk verrichtet und betrachteten nun neugierig die vielen Fremden, die sich vor der Stadt versammelt hatten. Als in den Mauern selbst kein Platz mehr war, hatte man hier direkt vor den Toren ein großes Lager errichtet. Bei nicht wenigen weckte es schmerzhafte Erinnerungen an die Heerlager aus Kriegszeiten, doch bisher gab es keine Nachricht, die diese Ängste tatsächlich bestätigt hätte. Tatsächlich lagerten dort, untergebracht in großen Zelten zwischen denen nun, als die Dunkelheit sich herab senkte die ersten Feuer entzündet wurden, nicht nur Krieger. Viel mehr fanden sich Abgesandte und Boten sämtlicher Völker. Viele von ihnen hatten ihrerseits wieder Vertraute und natürlich auch Bewaffnete zu ihrem Schutz mitgebracht. Von einer Heerschau war die bunte Versammlung jedoch weiter entfernt, als manche Einwohner Edoras glaubten.<br />
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Die teils hitzigen Diskussion die hinter verschlossenen Toren in Meduseld stattgefunden hatten, waren inzwischen beendet worden. Zwar gab es keine offiziellen Berichte über das, was dort besprochen und beschlossen worden war und jene, die an den daraus resultierenden Entscheidungen teilgehabt hatten hüllten sich in Schweigen. Doch wie so oft verbreiteten sich auch hier Neuigkeiten weitaus schneller als es manchen lieb war. Gerüchte machten die Runde, wurden von einem zum anderen weitergegeben und nicht selten ausgeschmückt. Trotzdem schien klar zu sein, dass nicht alles, worüber an diesem Abend getuschelt wurde der Phantasie entsprang. Kleinere Gruppen in dem eilig errichteten Lager machten sich für die Abreise am nächsten Morgen bereit, während viele noch darüber rätselten, oder auch empört den Kopf über den Fremden schüttelten, dem es gelungen war sich beinahe gewaltsam Einlass nach Meduseld zu verschaffen. Er hatte die Wachen überrumpelt und war einfach in die große Halle gestürzt. Dass dieses Verhalten nicht nur äusserst fragwürdig war, sondern dass er sicher wichtige Kunde gebracht hatte war ein Punkt, in dem die meisten sich inzwischen einig geworden waren. Weniger Einigkeit herrschte jedoch in der Frage, wer und warum sich auf eine Abreise vorbereitete. Und wohin wollte dieser scheinbar von den hohen Herren zusammengestellte Trupp? Nur wenigen Eingeweihten war bekannt, dass man tatsächlich plante im Morgengrauen gen Isengard zu reiten. Diese Information sickerte jedoch im Laufe des Abends durch und verbreitete sich wie ein Lauffeuer unter den Menschen. Der nun leerstehende Turm des Zauberers war ein Ort den fast alle Bewohner Rohans mit Angst und Schrecken verbunden. Es war jener Ort, von dem aus ihr einstiger Verbündete sie verraten und ihr Land mit Krieg und Schrecken überzogen hatte. Wenn ein Spähtrupp dorthin geschickt wurde, musste es wichtige Gründe geben. Vor allem jedoch erschien es den meisten wie ein schlechtes Omen. Fast ein jeder entwickelte eine ganz eigene Theorie, warum dieser Ritt notwendig geworden war und nicht wenige unkten, der Zauberer sei zurückgekehrt. Tatsache war jedoch, dass niemand, außer jenen, die an der Sitzung mit dem König teilgenommen hatten wirklich etwas wusste. Der Nährboden für allerlei Gerüchte und Vermutungen war gewässert und nun trieb er schon die ersten Früchte.<br />
<br />
Die Stimmung in der Stadt des stolzen Reitervolkes war dementsprechend aufgeladen. Die Menschen waren neugierig und aufgeregt, wohl nicht zuletzt, weil keiner von ihnen jemals ein solches Aufgebot von Fremden gesehen hatte. Die Völker mochten nach dem Ringkrieg ihre Bündnisse erneuert haben, dennoch war die normale Bevölkerung weit davon entfernt einen Zwerg oder Elb in ihren Straßen als einen alltäglichen Anblick zu empfinden. Vielleicht, um diesem Zusammentreffen einen weniger ernsten Anstrich zu verleihen lud Theoden selbst jedoch nicht nur sein eigenes Volk, sondern auch alle Besucher an diesem Abend ein, gemeinsam zu feiern und näher zusammen zu rücken. Die meisten ließen sich das natürlich nicht zweimal sagen und so überrascht es nicht, dass die alte Taverne schon nach kurzer Zeit aus allen Nähten platzte und das Bier in Strömen floss. Die Straßen der Stadt waren gut gefüllt, man erlaubte sogar den Kindern länger aufzubleiben um die Anmut der Elben zu bestaunen, oder einem Zwerg das ein oder andere kunstvoll gefertigte Spielzeug abzuluchsen. Überall waren Fackeln und Feuer entzündet worden und die Rohirrim erwiesen sich als gute Gastgeber, die darum bemüht waren, ihre Heimat so vorteilhaft wie möglich zu präsentieren. Man munkelte, dass selbst die hohen Herren sich unter das Volk mischen wollten und harrte voller Vorfreude einem Abend, den Edoras so schnell nicht vergessen würde.<br />
</div></div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Prolog]]></title>
			<link>https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=228</link>
			<pubDate>Fri, 16 Nov 2018 02:54:39 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=228</guid>
			<description><![CDATA[<div class="topicbox"><img src="images/tolkien/Middleearth/topictop.jpg"><div class="topicibox"><center><span class="ptitel" style="font-size: 32px;">prolog</span></center><br />
Am 30ten Juli im Jahre 4 des Vierten Zeitalters traf der Weiße Rat hoch in den Wipfeln der Mallornbäume in Caras Galadhon zusammen. Doch war es nicht der Rat, so wie er einst bestanden hatte, sondern dieses Mal waren Vertreter aller Reiche anwesend. Elben, Menschen wie auch Zwerge waren nach Lothlorien angereist. Ein buntes Treiben herrschte zwischen den alten Bäumen und manch einer missbilligte insgeheim diese Vorgehensweise. Auch wenn Sauron vernichtet worden war und die Völker einander näher gerückt waren, so waren noch lange nicht alles Misstrauen aus der Welt geschafft. Es wäre zu vermessen gewesen zu glauben, dass ein Krieg viele Jahre Abneigung und Vorurteile beenden könne. Doch man respektierte die Anwesenheit derer, die man einst mit unfreundlichen Worten bedacht hatte.<br />
<br />
<br />
Es war Haldir, welcher den Mitgliedern des Rates berichtete, was sich am 24ten Juli im Jahre 4 des Vierten Zeitalters in Lorien zugetragen hatte. In den Zeiten des Friedens und der Ruhe, hatte man die Wachen der äußeren Grenzen Loriens verringert, so waren alle überzeugt davon gewesen, dass keinerlei Notwendigkeit mehr dafür bestand. Doch dieser frühe Morgen belehrte sie eines besseren. Orks hatten es geschafft sich durch die Lücken der Wachen zu schleichen und auch wenn sie entdeckt worden waren, bevor sie das Herz des Waldes – Caras Galadhon – erreichen konnten, so hatte es die Galadhrim große Verluste gekostet, diesen Angriff zurück zu schlagen. Doch es war nicht alleine der Angriff, nicht alleine die Tatsache, dass die Orks es so weit geschafft hatten, nicht die hohen Verluste, welche die Galadhrim hatten erleiden müssen, sondern die Tatsache, dass es einer aus dem Volke der Elben gewesen war, welcher die Orks in den Kampf geführt hatte. Es war ein Elb gewesen, der die Orks befehligt hatte und sie diese grauenvollen Taten hatte begehen lassen.<br />
<br />
<br />
Man versuchte den Elben gefangen zu nehmen, um ihn verhören zu können. Herausfinden zu können, was ihn zu dieser Tat getrieben hatte. Was hinter diesem Angriff steckte. Ja, man hatte es geschafft ihn gefangen zu nehmen, doch bevor man auch nur einen Schritt mit dem Gefangenen hatte gehen können, streckte ein schwarzer Pfeil den Elben nieder. Trotz der guten Augen der Elben und dem sofortigen Befehl auszuschwärmen, konnte die Person, welche den tödlichen Pfeil auf den Weg geschickt hatte, nicht gefunden werden. Ja nicht einmal den Hauch einer Spur hatte sie hinterlassen, was die Umstände noch merkwürdiger werden ließ. Haldir, welcher bei dem Elben geblieben war, versuchte dennoch noch etwas von dem sterbenden Elben zu erfahren. Ein winzig kleinen Hinweis, was das alles zu bedeuten gehabt hatte, doch die einzigen Worte des Elben waren, dass dies erst der Anfang gewesen sei.<br />
<br />
<br />
Den toten Elben brachte man nach Caras Galadhon, denn auch wenn er sein Volk verraten hatte, so war er dennoch einer von ihnen gewesen und verdiente es, nach elbischer Tradition beerdigt zu werden. In diesem Zuge fiel nicht nur eine weitere Merkwürdigkeit an dem Elben auf, sondern man fand auch etwas, das er unter seiner Kleidung verborgen getragen hatte, was zutiefst beunruhigend war.<br />
<br />
<br />
Haldir hatte nicht nur vorgetragen, was sich zugetragen hatte, sondern den Rat auch über diese Widersprüche in Kenntnis gesetzt. Es ist nicht schwer sich vorzustellen, dass es den elbischen Vertretern nicht gefallen hat, als er anmerkte, dass die Art und Weise des Elben zu sprechen, an die Elben Bruchtals erinnert hatte, die Kleidung des Elben jedoch eindeutig den Elben des Düsterwaldes zu zuordnen gewesen sei. Ein jeder war davon überzeugt, dass dies nicht den Tatsachen entsprechen könne, denn keiner aus ihrem Reich wäre zu einer solchen Tat fähig und man würde damit nur versuchen, sie auf eine falsche Fährte zu locken. Allerdings waren es genau jene Vertreter, welche sich auf einmal ziemlich einig waren, in welcher Richtung der Schuldige zu suchen sei, als Haldir offenbarte, was der Elb an seinem Körper getragen hatte. Es war ein fein säuberlich zusammengelegtes Stück Stoff gewesen, welches Haldir in der Mitte des Rates auf einen Tisch gelegt und welches er langsam auseinander gefaltet hatte. Ein Raunen war durch den Raum gegangen, als man das Zeichen auf dem Fetzen Stoff hatte erkennen konnte - Die Weiße Hand Sarumans.<br />
<br />
<br />
So wie zuvor die Elben, waren es nun die Menschen, welche davon überzeugt waren, dass es sich hier um eine falsche Fährte handeln musste. Dass dieser Hinweis absichtlich im Besitz des Elben war, um sie alle zu täuschen. Sie in eine Richtung zu lenken, die sich weit entfernt von dem Ort befand, an dem sich der wahre Schuldige aufhielt. Natürlich stießen sie auf Unverständnis, denn das Vorurteil, die Menschen seien schwach, hielt sich leider noch immer in den Köpfen so mancher Elben.<br />
<br />
<br />
Doch den Höhepunkt nahm die Ratssitzung, als Faramir von den Entdeckungen berichtete, welche seine Männer gemacht hatten und von der Botschaft, die sie ihm geschickt hatten. Für die Einen war es nur ein weiterer Beweis dafür, dass die Menschen unfähig waren, während andere, es nur als Vorwurf gegen den Düsterwald deuteten. Man war sich sicher, dass es den Elben des Düsterwalds mit Sicherheit aufgefallen wäre, wäre eine so große Orkmeute, so nahe an ihrem Wald vorbei gezogen. Ja, für sie war es mit Sicherheit einfach nur der schwache Versuch, von Isengard abzulenken. Der einzig wirklich greifbare Hinweis.<br />
<br />
<br />
Es war Aragorn und Glorfindel gewesen, welche die Ruhe zurück in den Rat und zwischen seinen Mitgliedern gebracht hatten. Sie waren es gewesen, welche dem Rat vorgeschlagen hatten, nach Isengard zu reiten, um sich persönlich davon zu überzeugen, dass es sich bei dem Stück Stoff um eine falsche Fährte handelte. Unterstützung erhielten sie von Eomer, welcher sich persönlich dafür verbürgte, dass der Orthanc abgeschlossen und von dem Ent Baumbart bewacht wurde. Niemals würde Baumbart jemanden in die Nähe des Schwarzen Turmes lassen, der nicht befugt war sich ihm zu nähern. Aber Eomer wusste, dass sein Wort alleine hier nicht genügte, um das Volke Rohans von dem Verdacht rein zu waschen, daher sprach er seine absolute Kooperation aus.<br />
<br />
<br />
Man entschloss sich dazu, zuerst nach Edoras zu reiten und dort das weitere Vorgehen zu besprechen.<br />
</div></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="topicbox"><img src="images/tolkien/Middleearth/topictop.jpg"><div class="topicibox"><center><span class="ptitel" style="font-size: 32px;">prolog</span></center><br />
Am 30ten Juli im Jahre 4 des Vierten Zeitalters traf der Weiße Rat hoch in den Wipfeln der Mallornbäume in Caras Galadhon zusammen. Doch war es nicht der Rat, so wie er einst bestanden hatte, sondern dieses Mal waren Vertreter aller Reiche anwesend. Elben, Menschen wie auch Zwerge waren nach Lothlorien angereist. Ein buntes Treiben herrschte zwischen den alten Bäumen und manch einer missbilligte insgeheim diese Vorgehensweise. Auch wenn Sauron vernichtet worden war und die Völker einander näher gerückt waren, so waren noch lange nicht alles Misstrauen aus der Welt geschafft. Es wäre zu vermessen gewesen zu glauben, dass ein Krieg viele Jahre Abneigung und Vorurteile beenden könne. Doch man respektierte die Anwesenheit derer, die man einst mit unfreundlichen Worten bedacht hatte.<br />
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<br />
Es war Haldir, welcher den Mitgliedern des Rates berichtete, was sich am 24ten Juli im Jahre 4 des Vierten Zeitalters in Lorien zugetragen hatte. In den Zeiten des Friedens und der Ruhe, hatte man die Wachen der äußeren Grenzen Loriens verringert, so waren alle überzeugt davon gewesen, dass keinerlei Notwendigkeit mehr dafür bestand. Doch dieser frühe Morgen belehrte sie eines besseren. Orks hatten es geschafft sich durch die Lücken der Wachen zu schleichen und auch wenn sie entdeckt worden waren, bevor sie das Herz des Waldes – Caras Galadhon – erreichen konnten, so hatte es die Galadhrim große Verluste gekostet, diesen Angriff zurück zu schlagen. Doch es war nicht alleine der Angriff, nicht alleine die Tatsache, dass die Orks es so weit geschafft hatten, nicht die hohen Verluste, welche die Galadhrim hatten erleiden müssen, sondern die Tatsache, dass es einer aus dem Volke der Elben gewesen war, welcher die Orks in den Kampf geführt hatte. Es war ein Elb gewesen, der die Orks befehligt hatte und sie diese grauenvollen Taten hatte begehen lassen.<br />
<br />
<br />
Man versuchte den Elben gefangen zu nehmen, um ihn verhören zu können. Herausfinden zu können, was ihn zu dieser Tat getrieben hatte. Was hinter diesem Angriff steckte. Ja, man hatte es geschafft ihn gefangen zu nehmen, doch bevor man auch nur einen Schritt mit dem Gefangenen hatte gehen können, streckte ein schwarzer Pfeil den Elben nieder. Trotz der guten Augen der Elben und dem sofortigen Befehl auszuschwärmen, konnte die Person, welche den tödlichen Pfeil auf den Weg geschickt hatte, nicht gefunden werden. Ja nicht einmal den Hauch einer Spur hatte sie hinterlassen, was die Umstände noch merkwürdiger werden ließ. Haldir, welcher bei dem Elben geblieben war, versuchte dennoch noch etwas von dem sterbenden Elben zu erfahren. Ein winzig kleinen Hinweis, was das alles zu bedeuten gehabt hatte, doch die einzigen Worte des Elben waren, dass dies erst der Anfang gewesen sei.<br />
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Den toten Elben brachte man nach Caras Galadhon, denn auch wenn er sein Volk verraten hatte, so war er dennoch einer von ihnen gewesen und verdiente es, nach elbischer Tradition beerdigt zu werden. In diesem Zuge fiel nicht nur eine weitere Merkwürdigkeit an dem Elben auf, sondern man fand auch etwas, das er unter seiner Kleidung verborgen getragen hatte, was zutiefst beunruhigend war.<br />
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<br />
Haldir hatte nicht nur vorgetragen, was sich zugetragen hatte, sondern den Rat auch über diese Widersprüche in Kenntnis gesetzt. Es ist nicht schwer sich vorzustellen, dass es den elbischen Vertretern nicht gefallen hat, als er anmerkte, dass die Art und Weise des Elben zu sprechen, an die Elben Bruchtals erinnert hatte, die Kleidung des Elben jedoch eindeutig den Elben des Düsterwaldes zu zuordnen gewesen sei. Ein jeder war davon überzeugt, dass dies nicht den Tatsachen entsprechen könne, denn keiner aus ihrem Reich wäre zu einer solchen Tat fähig und man würde damit nur versuchen, sie auf eine falsche Fährte zu locken. Allerdings waren es genau jene Vertreter, welche sich auf einmal ziemlich einig waren, in welcher Richtung der Schuldige zu suchen sei, als Haldir offenbarte, was der Elb an seinem Körper getragen hatte. Es war ein fein säuberlich zusammengelegtes Stück Stoff gewesen, welches Haldir in der Mitte des Rates auf einen Tisch gelegt und welches er langsam auseinander gefaltet hatte. Ein Raunen war durch den Raum gegangen, als man das Zeichen auf dem Fetzen Stoff hatte erkennen konnte - Die Weiße Hand Sarumans.<br />
<br />
<br />
So wie zuvor die Elben, waren es nun die Menschen, welche davon überzeugt waren, dass es sich hier um eine falsche Fährte handeln musste. Dass dieser Hinweis absichtlich im Besitz des Elben war, um sie alle zu täuschen. Sie in eine Richtung zu lenken, die sich weit entfernt von dem Ort befand, an dem sich der wahre Schuldige aufhielt. Natürlich stießen sie auf Unverständnis, denn das Vorurteil, die Menschen seien schwach, hielt sich leider noch immer in den Köpfen so mancher Elben.<br />
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<br />
Doch den Höhepunkt nahm die Ratssitzung, als Faramir von den Entdeckungen berichtete, welche seine Männer gemacht hatten und von der Botschaft, die sie ihm geschickt hatten. Für die Einen war es nur ein weiterer Beweis dafür, dass die Menschen unfähig waren, während andere, es nur als Vorwurf gegen den Düsterwald deuteten. Man war sich sicher, dass es den Elben des Düsterwalds mit Sicherheit aufgefallen wäre, wäre eine so große Orkmeute, so nahe an ihrem Wald vorbei gezogen. Ja, für sie war es mit Sicherheit einfach nur der schwache Versuch, von Isengard abzulenken. Der einzig wirklich greifbare Hinweis.<br />
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<br />
Es war Aragorn und Glorfindel gewesen, welche die Ruhe zurück in den Rat und zwischen seinen Mitgliedern gebracht hatten. Sie waren es gewesen, welche dem Rat vorgeschlagen hatten, nach Isengard zu reiten, um sich persönlich davon zu überzeugen, dass es sich bei dem Stück Stoff um eine falsche Fährte handelte. Unterstützung erhielten sie von Eomer, welcher sich persönlich dafür verbürgte, dass der Orthanc abgeschlossen und von dem Ent Baumbart bewacht wurde. Niemals würde Baumbart jemanden in die Nähe des Schwarzen Turmes lassen, der nicht befugt war sich ihm zu nähern. Aber Eomer wusste, dass sein Wort alleine hier nicht genügte, um das Volke Rohans von dem Verdacht rein zu waschen, daher sprach er seine absolute Kooperation aus.<br />
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Man entschloss sich dazu, zuerst nach Edoras zu reiten und dort das weitere Vorgehen zu besprechen.<br />
</div></div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Storyline]]></title>
			<link>https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=227</link>
			<pubDate>Fri, 16 Nov 2018 02:53:04 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=227</guid>
			<description><![CDATA[<div class="topicbox"><img src="images/tolkien/Middleearth/topictop.jpg"><div class="topicibox"><center><span class="ptitel" style="font-size: 32px;">prolog</span></center><br />
<span style="font-family: Palatino Linotype;" class="mycode_font"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Von der Zerstörung des Rings bis zum heutigen Tag</span></span><br />
<br />
<img src="images/tolkien/intro/Elben.jpg" style="float:left; margin-right: 8px;">Das Zeitalter der Menschen hat begonnen und die Macht der Elben ist verblasst. 5 Jahre sind seit dem Sieg über Sauron vergangen und die Reiche der Menschen sind neu erblüht. Viele Elben haben ihre Heimat verlassen, um sich zu den Grauen Anfurten zu begeben. Eines der Schiffe zu besteigen, welches sie nach Valinor bringen würde – Eine Reise ohne Wiederkehr. Sie wissen, dass ihre Tage in Mittelerde gezählt sind und dass nun der Moment gekommen ist, die Führung des Landes in die Hände der Menschen zu legen. Nur noch wenige von ihnen sind in Mittelerde verblieben.<br />
<br />
Elrond ist einer von ihnen. Wie schon während des Ringkrieges lebt er in Bruchtal, einem Ort der nun weniger eine Zuflucht ist, sondern ein Ort der Musik und der alten Geschichten. Viele Reisende legen dort eine Rast ein, um die Gastfreundschaft der Elben zu genießen oder um in einem der alten Bücher zu lesen, welches sich in der Bibliothek befinden. Bruchtal ist ein Ort der friedlichen Zusammenkunft geworden und doch liegt über den Dächern noch immer der Hauch vergangener Tage.<br />
<br />
<img src="images/tolkien/intro/Haven.jpg" style="float:right; margin-left: 8px;">Doch auch Galadriel und Celeborn sind in ihrer Heimat Lorien verblieben. Ihre Liebe zu dem Wald und zu den alten Mallornbäume ist zu stark, um sie hinter sich lassen zu können. Auch wenn Nenyas Macht verblasst ist, nicht mehr länger den Wald vor Feinden beschützen kann, so ist es doch in den Zeiten des Friedens nicht nötig. Waren die Elben Loriens früher lieber unter sich geblieben und hatten anderen den Zugang zu ihrem Reich verwehrt, so stehen sie in diesen Tagen in einem guten Verhältnis zu den Menschen Rohans, auch wenn nicht alle Vorurteile aus der Welt geschafft sind.<br />
<br />
Im Osten des Landes, herrscht noch immer Thranduil über die Elben des Waldlands. So wie auch vor dem Ringkrieg, lebt er zurückgezogen in seinen Hallen und mischt sich nur selten in die Angelegenheiten Mittelerdes ein. Keiner weiß genau warum er so handelt. Ob es seine Arroganz ist oder ein gewisses Desinteresse. Aber Thranduil hat im Ringkrieg bewiesen, dass er bereit ist zu kämpfen, wenn es die Situation erfordert.<br />
<br />
<img src="images/tolkien/intro/Rohan.jpg" style="float:left; margin-right: 8px;">Das Königreich Rohan ist wieder zu seinem alten Glanz erblüht. Die Spuren des Krieges wurden beseitigt und die Bauern bestellen wieder ihre Felder. Sogar in Helms Deep deutet nichts mehr auf diese eine schreckliche Nacht zurück. Die Nacht, in der so Viele ihre Leben hatten lassen müssen und deren Ausgang lange Zeit auf Messers Schneide gestanden war. Nur das rechtzeitige Eingreifen von Gandalf, zusammen mit Eomer und seinen Männern, hatte die Wendung in diesem Kampf gebracht. Noch heute erinnert Isengard an diese Nacht und wie ein Mahnmal ragt der Orthanc in den Himmel hinauf. Baumbart und seine Ents wachen über diesen Turm, damit sich Vergangenes nicht mehr wiederholen kann.<br />
<br />
<img src="images/tolkien/intro/Minastirith.jpg" style="float:right; margin-left: 8px;">Nicht nur in Helms Deep wurden die Zeichen des Krieges beseitigt, sondern auch in der Hauptstadt Gondors – Minas Tirith. Hell und strahlend ist die Weiße Stadt für jeden Reisenden schon aus weiter Entfernung zu sehen. Osgiliath wurde neu aufgebaut und ein Denkmal erinnert an die vielen Kämpfer, welche ihr Leben gelassen hatten, um die Truppen des Bösens bei ihrem Vormarsch, so lange wie nur möglich aufzuhalten. Wo sich während des Ringkrieges Orks herumgetrieben haben, leben nun wieder Menschen, so wie vor vielen Jahren.<br />
<br />
<br />
<img src="images/tolkien/intro/Mordor.jpg" style="float:left; margin-right: 8px;">5 Jahre voller Frieden hat Mittelerde erlebt und niemand ahnt, was tief im Inneren von Mordor vor sich geht. Außerhalb jeglicher Sicht erwacht ein neuer bedrohlicher Schatten aus seinem Schlaf. Verborgen in den hintersten Winkeln hat er gewartet. Gewartet auf den Moment zu zuschlagen und seine Macht den ahnungslosen Bewohner von Mittelerde zu beweisen. Erneut will er Angst und Schrecken unter den Völkern verbreiten und Mittelerde in ein dunkles Chaos stürzen.<br />
<br />
<br />
<br />
Werden die Völker von Mittelerde es schaffen erneut ein Bündnis zu schließen, um das Dunkel zu schlagen? Es liegt nun an dir zu entscheiden, auf welcher Seite du diesen Kampf bestreiten willst.</span><br />
</div></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="topicbox"><img src="images/tolkien/Middleearth/topictop.jpg"><div class="topicibox"><center><span class="ptitel" style="font-size: 32px;">prolog</span></center><br />
<span style="font-family: Palatino Linotype;" class="mycode_font"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Von der Zerstörung des Rings bis zum heutigen Tag</span></span><br />
<br />
<img src="images/tolkien/intro/Elben.jpg" style="float:left; margin-right: 8px;">Das Zeitalter der Menschen hat begonnen und die Macht der Elben ist verblasst. 5 Jahre sind seit dem Sieg über Sauron vergangen und die Reiche der Menschen sind neu erblüht. Viele Elben haben ihre Heimat verlassen, um sich zu den Grauen Anfurten zu begeben. Eines der Schiffe zu besteigen, welches sie nach Valinor bringen würde – Eine Reise ohne Wiederkehr. Sie wissen, dass ihre Tage in Mittelerde gezählt sind und dass nun der Moment gekommen ist, die Führung des Landes in die Hände der Menschen zu legen. Nur noch wenige von ihnen sind in Mittelerde verblieben.<br />
<br />
Elrond ist einer von ihnen. Wie schon während des Ringkrieges lebt er in Bruchtal, einem Ort der nun weniger eine Zuflucht ist, sondern ein Ort der Musik und der alten Geschichten. Viele Reisende legen dort eine Rast ein, um die Gastfreundschaft der Elben zu genießen oder um in einem der alten Bücher zu lesen, welches sich in der Bibliothek befinden. Bruchtal ist ein Ort der friedlichen Zusammenkunft geworden und doch liegt über den Dächern noch immer der Hauch vergangener Tage.<br />
<br />
<img src="images/tolkien/intro/Haven.jpg" style="float:right; margin-left: 8px;">Doch auch Galadriel und Celeborn sind in ihrer Heimat Lorien verblieben. Ihre Liebe zu dem Wald und zu den alten Mallornbäume ist zu stark, um sie hinter sich lassen zu können. Auch wenn Nenyas Macht verblasst ist, nicht mehr länger den Wald vor Feinden beschützen kann, so ist es doch in den Zeiten des Friedens nicht nötig. Waren die Elben Loriens früher lieber unter sich geblieben und hatten anderen den Zugang zu ihrem Reich verwehrt, so stehen sie in diesen Tagen in einem guten Verhältnis zu den Menschen Rohans, auch wenn nicht alle Vorurteile aus der Welt geschafft sind.<br />
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Im Osten des Landes, herrscht noch immer Thranduil über die Elben des Waldlands. So wie auch vor dem Ringkrieg, lebt er zurückgezogen in seinen Hallen und mischt sich nur selten in die Angelegenheiten Mittelerdes ein. Keiner weiß genau warum er so handelt. Ob es seine Arroganz ist oder ein gewisses Desinteresse. Aber Thranduil hat im Ringkrieg bewiesen, dass er bereit ist zu kämpfen, wenn es die Situation erfordert.<br />
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<img src="images/tolkien/intro/Rohan.jpg" style="float:left; margin-right: 8px;">Das Königreich Rohan ist wieder zu seinem alten Glanz erblüht. Die Spuren des Krieges wurden beseitigt und die Bauern bestellen wieder ihre Felder. Sogar in Helms Deep deutet nichts mehr auf diese eine schreckliche Nacht zurück. Die Nacht, in der so Viele ihre Leben hatten lassen müssen und deren Ausgang lange Zeit auf Messers Schneide gestanden war. Nur das rechtzeitige Eingreifen von Gandalf, zusammen mit Eomer und seinen Männern, hatte die Wendung in diesem Kampf gebracht. Noch heute erinnert Isengard an diese Nacht und wie ein Mahnmal ragt der Orthanc in den Himmel hinauf. Baumbart und seine Ents wachen über diesen Turm, damit sich Vergangenes nicht mehr wiederholen kann.<br />
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<img src="images/tolkien/intro/Minastirith.jpg" style="float:right; margin-left: 8px;">Nicht nur in Helms Deep wurden die Zeichen des Krieges beseitigt, sondern auch in der Hauptstadt Gondors – Minas Tirith. Hell und strahlend ist die Weiße Stadt für jeden Reisenden schon aus weiter Entfernung zu sehen. Osgiliath wurde neu aufgebaut und ein Denkmal erinnert an die vielen Kämpfer, welche ihr Leben gelassen hatten, um die Truppen des Bösens bei ihrem Vormarsch, so lange wie nur möglich aufzuhalten. Wo sich während des Ringkrieges Orks herumgetrieben haben, leben nun wieder Menschen, so wie vor vielen Jahren.<br />
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<img src="images/tolkien/intro/Mordor.jpg" style="float:left; margin-right: 8px;">5 Jahre voller Frieden hat Mittelerde erlebt und niemand ahnt, was tief im Inneren von Mordor vor sich geht. Außerhalb jeglicher Sicht erwacht ein neuer bedrohlicher Schatten aus seinem Schlaf. Verborgen in den hintersten Winkeln hat er gewartet. Gewartet auf den Moment zu zuschlagen und seine Macht den ahnungslosen Bewohner von Mittelerde zu beweisen. Erneut will er Angst und Schrecken unter den Völkern verbreiten und Mittelerde in ein dunkles Chaos stürzen.<br />
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Werden die Völker von Mittelerde es schaffen erneut ein Bündnis zu schließen, um das Dunkel zu schlagen? Es liegt nun an dir zu entscheiden, auf welcher Seite du diesen Kampf bestreiten willst.</span><br />
</div></div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Spielprinzip & NPC-Regelung]]></title>
			<link>https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=226</link>
			<pubDate>Fri, 16 Nov 2018 02:52:25 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=226</guid>
			<description><![CDATA[<div class="topicbox"><img src="images/tolkien/Middleearth/topictop.jpg"><div class="topicibox"><center><span class="ptitel" style="font-size: 32px;">Spielprinzip</span></center><br />
Unser Spielprinzip basiert auf dem <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Sauronarchäolügenialkohöllischen Wunschpunsch“</span>. Dieser braut sich wie folgt zusammen:<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Aus dem klassischen Pen&Paper nehme man:</span><ul class="mycode_list"><li>Den Spielleiter<br />
</li>
<li>Das Ereignis-geprägte Setting<br />
</li>
<li>Angeleitete Abenteuer, die in sich abgeschlossen sind, aber aufeinander aufbauen und ineinander übergreifen<br />
</li>
<li>Die Einflussnahme von Ereignissen auf Charakterentscheidungen und die Auswirkungen von Charakterentscheidungen auf das Setting</li>
</ul>
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Aus der klassischen Ortstrennung nehme man:</span><ul class="mycode_list"><li>Den Grundaufbau des Forums<br />
</li>
<li>Die einheitliche Zeitlinie<br />
</li>
<li>Die chronologische Handlungsabfolge<br />
</li>
<li>Die Übersichtlichkeit bezüglich der Masse an geöffneten Themen<br />
</li>
<li>Die vereinfachte Integration neuer Mitspieler</li>
</ul>
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Aus der klassischen Plottrennung nehme man:</span><ul class="mycode_list"><li>Den Fakt, dass ein Topic nach Beendigung des Plots geschlossen und archiviert wird<br />
</li>
<li>Vereinfachte Abdeckung größerer Gebiete</li>
</ul>
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Aus der klassischen Szenentrennung nehme man:</span><ul class="mycode_list"><li>Die Möglichkeit, dass jeder User ein Thema eröffnen kann, nicht nur das Team</li>
</ul>
<br />
<br />
Alles wird in einen Topf geworfen und dann auf niedriger Stufe weiter gekocht. Abgeschmeckt wird das Ganze mit folgenden Besonderheiten:<ul class="mycode_list"><li>Topics werden in erster Linie nach dem größtmöglichen Nenner eröffnet und erst dann weiter differenziert, wenn eine spezielle Örtlichkeit innerhalb des Topics eine erhöhte Besuchsfrequentierung aufweist</li>
</ul>
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Beispiel:<br />
Topic 1 – 10 Spieler – 2 Spieler befinden sich am See, 2 Spieler befinden sich in einem Haus, der Rest irgendwo verstreut. In diesem Fall kann nicht von einer erhöhten Frequentierung der Orte „See“ oder „Haus“ gesprochen werden<br />
<br />
Topic 2 – 10 Spieler – 3 Spieler befinden sich auf den Straßen, 2 Spieler befinden sich in den Stallungen, 5 Spieler befinden sich in der Taverne. In diesem Fall weißt die Taverne eine erhöhte Frequentierung auf und kann von jedem Spieler, der sich mit einem Charakter in der Taverne befindet, als neues Tavernen-Topic eröffnet werden.<br />
<br />
Von einer erhöhten Frequentierung kann auch gesprochen werden, wenn die Anzahl der Beiträge in der einen Szene (zb See-Szene), die der anderen Szene (zb Taverne und Haus) um ein mehrfaches übersteigt. In diesem Fall kann, zu Gunsten der Übersichtlichkeit der anderen Szenen und daran beteiligten Spieler, eine Handlung in ein gesondertes Topic verlegt werden. Diese Entscheidung unterliegt einem gewissen Ermessensspielraum und sollte unter der Beachtung der Zeitlinie geschehen.</span><br />
<br />
<ul class="mycode_list"><li>Datumsänderungen während eines Plots</li>
</ul>
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">In einem solchen Fall bleibt das Thema weiter so bestehen, wie bisher auch. Die Datumsänderung wird vom Team, kann aber auch durch einen Spieler geschehen, in dem entsprechenden Topic kenntlich gemacht. Handlungen, die durch eine Datumsänderung nicht zu Ende geführt werden konnten, können in der Nebenplay-Area in Ruhe zu Ende geführt werden.<br />
</span><br />
<br />
<br />
Sobald sich die einzelnen Aspekte zu einer Einheit verbunden haben, wird das Ganze mit der Beantwortung der Frage, warum man es so kompliziert gemacht hat, abgerundet. In diesem Fall ist die Antwort diese, dass jeder unter den allgemein gängigen Systemen etwas anderes versteht und somit Missverständnisse vorprogrammiert sind. Der Eine mag uns als vereinfachte Ortstrennung bezeichnen, ein Anderer als erweitere Szenentrennung und der nächste als veränderte Plottrennung. Alle haben sie recht, denn wir sind von allem etwas, so haben wir doch gezielt die – für uns – zum Vorteil erscheinenden Aspekte der einzelnen Systeme als Zutaten für unser Wunschpunsch-Spielprinzip herausgepickt. Da die gängigen Systeme jeder kennt, sollte auch jeder die oben aufgelisteten Punkte kennen und sich somit ein Bild verschaffen können.<br />
<br />
<br />
Wer sich jetzt allerdings noch immer nicht den Spielablauf vorstellen kann, der nehme einfach mal ein Buch in die Hand und fange an zu lesen. So wie sich die Geschichte in einem Buch langsam entwickelt und einzelne Ereignisse in chronologischer Abfolge passieren, die Ereignisse die Protagonisten prägen und die Entscheidungen der Protagonisten wiederum das Umfeld verändern, so soll es auch mit dieser Geschichte sein. Außer dem Autor selbst, weiß am Anfang keiner wie die Geschichte ausgehen wird, geschweige denn welches Ereignis in 3 Tagen passieren wird. Man erfährt es als Leser erst dann, wenn es passiert. Hier verhält es sich nicht anders, nur dass es in diesem Fall nicht der Autor ist der alles weiß, denn das wären nämlich die Spieler, sondern in dem Fall der Spielleiter. Manchmal muss man Dinge eben einfach ausprobieren und auf sich zukommen lassen, anstatt sie von vornherein abzulehnen, nur weil man sie nicht kennt und sie einem nicht sofort vertraut sind.<br />
</div></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="topicbox"><img src="images/tolkien/Middleearth/topictop.jpg"><div class="topicibox"><center><span class="ptitel" style="font-size: 32px;">Spielprinzip</span></center><br />
Unser Spielprinzip basiert auf dem <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Sauronarchäolügenialkohöllischen Wunschpunsch“</span>. Dieser braut sich wie folgt zusammen:<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Aus dem klassischen Pen&Paper nehme man:</span><ul class="mycode_list"><li>Den Spielleiter<br />
</li>
<li>Das Ereignis-geprägte Setting<br />
</li>
<li>Angeleitete Abenteuer, die in sich abgeschlossen sind, aber aufeinander aufbauen und ineinander übergreifen<br />
</li>
<li>Die Einflussnahme von Ereignissen auf Charakterentscheidungen und die Auswirkungen von Charakterentscheidungen auf das Setting</li>
</ul>
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Aus der klassischen Ortstrennung nehme man:</span><ul class="mycode_list"><li>Den Grundaufbau des Forums<br />
</li>
<li>Die einheitliche Zeitlinie<br />
</li>
<li>Die chronologische Handlungsabfolge<br />
</li>
<li>Die Übersichtlichkeit bezüglich der Masse an geöffneten Themen<br />
</li>
<li>Die vereinfachte Integration neuer Mitspieler</li>
</ul>
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Aus der klassischen Plottrennung nehme man:</span><ul class="mycode_list"><li>Den Fakt, dass ein Topic nach Beendigung des Plots geschlossen und archiviert wird<br />
</li>
<li>Vereinfachte Abdeckung größerer Gebiete</li>
</ul>
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Aus der klassischen Szenentrennung nehme man:</span><ul class="mycode_list"><li>Die Möglichkeit, dass jeder User ein Thema eröffnen kann, nicht nur das Team</li>
</ul>
<br />
<br />
Alles wird in einen Topf geworfen und dann auf niedriger Stufe weiter gekocht. Abgeschmeckt wird das Ganze mit folgenden Besonderheiten:<ul class="mycode_list"><li>Topics werden in erster Linie nach dem größtmöglichen Nenner eröffnet und erst dann weiter differenziert, wenn eine spezielle Örtlichkeit innerhalb des Topics eine erhöhte Besuchsfrequentierung aufweist</li>
</ul>
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Beispiel:<br />
Topic 1 – 10 Spieler – 2 Spieler befinden sich am See, 2 Spieler befinden sich in einem Haus, der Rest irgendwo verstreut. In diesem Fall kann nicht von einer erhöhten Frequentierung der Orte „See“ oder „Haus“ gesprochen werden<br />
<br />
Topic 2 – 10 Spieler – 3 Spieler befinden sich auf den Straßen, 2 Spieler befinden sich in den Stallungen, 5 Spieler befinden sich in der Taverne. In diesem Fall weißt die Taverne eine erhöhte Frequentierung auf und kann von jedem Spieler, der sich mit einem Charakter in der Taverne befindet, als neues Tavernen-Topic eröffnet werden.<br />
<br />
Von einer erhöhten Frequentierung kann auch gesprochen werden, wenn die Anzahl der Beiträge in der einen Szene (zb See-Szene), die der anderen Szene (zb Taverne und Haus) um ein mehrfaches übersteigt. In diesem Fall kann, zu Gunsten der Übersichtlichkeit der anderen Szenen und daran beteiligten Spieler, eine Handlung in ein gesondertes Topic verlegt werden. Diese Entscheidung unterliegt einem gewissen Ermessensspielraum und sollte unter der Beachtung der Zeitlinie geschehen.</span><br />
<br />
<ul class="mycode_list"><li>Datumsänderungen während eines Plots</li>
</ul>
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">In einem solchen Fall bleibt das Thema weiter so bestehen, wie bisher auch. Die Datumsänderung wird vom Team, kann aber auch durch einen Spieler geschehen, in dem entsprechenden Topic kenntlich gemacht. Handlungen, die durch eine Datumsänderung nicht zu Ende geführt werden konnten, können in der Nebenplay-Area in Ruhe zu Ende geführt werden.<br />
</span><br />
<br />
<br />
Sobald sich die einzelnen Aspekte zu einer Einheit verbunden haben, wird das Ganze mit der Beantwortung der Frage, warum man es so kompliziert gemacht hat, abgerundet. In diesem Fall ist die Antwort diese, dass jeder unter den allgemein gängigen Systemen etwas anderes versteht und somit Missverständnisse vorprogrammiert sind. Der Eine mag uns als vereinfachte Ortstrennung bezeichnen, ein Anderer als erweitere Szenentrennung und der nächste als veränderte Plottrennung. Alle haben sie recht, denn wir sind von allem etwas, so haben wir doch gezielt die – für uns – zum Vorteil erscheinenden Aspekte der einzelnen Systeme als Zutaten für unser Wunschpunsch-Spielprinzip herausgepickt. Da die gängigen Systeme jeder kennt, sollte auch jeder die oben aufgelisteten Punkte kennen und sich somit ein Bild verschaffen können.<br />
<br />
<br />
Wer sich jetzt allerdings noch immer nicht den Spielablauf vorstellen kann, der nehme einfach mal ein Buch in die Hand und fange an zu lesen. So wie sich die Geschichte in einem Buch langsam entwickelt und einzelne Ereignisse in chronologischer Abfolge passieren, die Ereignisse die Protagonisten prägen und die Entscheidungen der Protagonisten wiederum das Umfeld verändern, so soll es auch mit dieser Geschichte sein. Außer dem Autor selbst, weiß am Anfang keiner wie die Geschichte ausgehen wird, geschweige denn welches Ereignis in 3 Tagen passieren wird. Man erfährt es als Leser erst dann, wenn es passiert. Hier verhält es sich nicht anders, nur dass es in diesem Fall nicht der Autor ist der alles weiß, denn das wären nämlich die Spieler, sondern in dem Fall der Spielleiter. Manchmal muss man Dinge eben einfach ausprobieren und auf sich zukommen lassen, anstatt sie von vornherein abzulehnen, nur weil man sie nicht kennt und sie einem nicht sofort vertraut sind.<br />
</div></div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Der Spielleiter]]></title>
			<link>https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=225</link>
			<pubDate>Fri, 16 Nov 2018 02:51:53 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=225</guid>
			<description><![CDATA[<div class="topicbox"><img src="images/tolkien/Middleearth/topictop.jpg"><div class="topicibox"><center><span class="ptitel" style="font-size: 32px;">Der Spielleiter</span></center><br />
Die Aufgabe eines Spielleiters ist wohl dem einen oder anderen aus Pen&Paper Rollenspiele bekannt. Ein Spielleiter leitet Ereignisse ein, stellt die Charaktere/Helden vor Aufgaben und besitzt ebenfalls eine Erzählerfunktion. Auf eine gewisse Art und Weise "leitet" er die Handlungsabläufe und genau so wird er in diesem Rollenspiel auch fungieren.<br />
<br />
Der Spielleiter (Melkor) ist ein vom Team gelenkter Account, der hin und wieder auftaucht, um zum Beispiel einen Überfall auf eine Gruppe Reisende zu inszenieren. Gibt also den Charakteren der Reisegruppe eine Handlungsgrundlage auf die sie reagieren können. Er kann aber auch für einen plötzlichen Felsrutsch sorgen, der den gemütlich geplanten Weg über das Gebirge zu einem beschwerlichen machen kann. Man weiß also nie, ob eine geplante Reise auch wirklich so verläuft, wie man sie sich vorgestellt hat, denn er kann auftauchen, muss aber nicht auftauchen. <br />
<br />
In der Funktion des Erzählers schreibt er zum Beispiel Überfälle des Bösens auf ein Dorf oder auf eine Gruppe von NPCs. Somit sorgt er für eine gewisse Grundatmosphäre, ohne dass man dafür Horden von Kurzzeitcharaktere benötigt, was sicherlich auch von Vorteil für die Übersicht ist.<br />
<br />
Es kann aber auch passieren, dass man als Spieler auf einmal eine Nachricht von Melkor erhält mit Hintergrundinformationen zu einer bestimmten Situation oder aber eine Art von Regieanweisung. Die Informationen können zum Beispiel dazu dienen, die "Nicht-Wissenden" durch den einbezogenen Charakter in eine Situation zu bringen, in der sie ein Rätsel zu lösen haben, ohne eben sofort alle in die Planung einweihen zu müssen. Es ist also stets für eine gewisse Spannung gesorgt, da man eben nie weiß was als nächstes passiert. Man hat den berühmten Überraschungseffekt für die Charaktere.<br />
Regieanweisungen können zum Beispiel auch dazu dienen, die Handlung in eine bestimmte Richtung zu lenken. Zusätzlich werden die Spieler natürlich auch ganz anders in das Play integriert, als wenn alles nur das Team mit ihren Charakteren übernimmt.<br />
<br />
In diesem RP geht es nicht darum, eine Neuauflage des Ringkrieges zu spielen, in welcher die alten Helden auch wieder die neuen Helden sind, sondern darum, die Helden von Morgen zu finden.<br />
</div></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="topicbox"><img src="images/tolkien/Middleearth/topictop.jpg"><div class="topicibox"><center><span class="ptitel" style="font-size: 32px;">Der Spielleiter</span></center><br />
Die Aufgabe eines Spielleiters ist wohl dem einen oder anderen aus Pen&Paper Rollenspiele bekannt. Ein Spielleiter leitet Ereignisse ein, stellt die Charaktere/Helden vor Aufgaben und besitzt ebenfalls eine Erzählerfunktion. Auf eine gewisse Art und Weise "leitet" er die Handlungsabläufe und genau so wird er in diesem Rollenspiel auch fungieren.<br />
<br />
Der Spielleiter (Melkor) ist ein vom Team gelenkter Account, der hin und wieder auftaucht, um zum Beispiel einen Überfall auf eine Gruppe Reisende zu inszenieren. Gibt also den Charakteren der Reisegruppe eine Handlungsgrundlage auf die sie reagieren können. Er kann aber auch für einen plötzlichen Felsrutsch sorgen, der den gemütlich geplanten Weg über das Gebirge zu einem beschwerlichen machen kann. Man weiß also nie, ob eine geplante Reise auch wirklich so verläuft, wie man sie sich vorgestellt hat, denn er kann auftauchen, muss aber nicht auftauchen. <br />
<br />
In der Funktion des Erzählers schreibt er zum Beispiel Überfälle des Bösens auf ein Dorf oder auf eine Gruppe von NPCs. Somit sorgt er für eine gewisse Grundatmosphäre, ohne dass man dafür Horden von Kurzzeitcharaktere benötigt, was sicherlich auch von Vorteil für die Übersicht ist.<br />
<br />
Es kann aber auch passieren, dass man als Spieler auf einmal eine Nachricht von Melkor erhält mit Hintergrundinformationen zu einer bestimmten Situation oder aber eine Art von Regieanweisung. Die Informationen können zum Beispiel dazu dienen, die "Nicht-Wissenden" durch den einbezogenen Charakter in eine Situation zu bringen, in der sie ein Rätsel zu lösen haben, ohne eben sofort alle in die Planung einweihen zu müssen. Es ist also stets für eine gewisse Spannung gesorgt, da man eben nie weiß was als nächstes passiert. Man hat den berühmten Überraschungseffekt für die Charaktere.<br />
Regieanweisungen können zum Beispiel auch dazu dienen, die Handlung in eine bestimmte Richtung zu lenken. Zusätzlich werden die Spieler natürlich auch ganz anders in das Play integriert, als wenn alles nur das Team mit ihren Charakteren übernimmt.<br />
<br />
In diesem RP geht es nicht darum, eine Neuauflage des Ringkrieges zu spielen, in welcher die alten Helden auch wieder die neuen Helden sind, sondern darum, die Helden von Morgen zu finden.<br />
</div></div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Das Tolkienverse und seine Herausforderungen]]></title>
			<link>https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=224</link>
			<pubDate>Fri, 16 Nov 2018 02:51:10 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=224</guid>
			<description><![CDATA[<div class="topicbox"><img src="images/tolkien/Middleearth/topictop.jpg"><div class="topicibox"><center><span class="ptitel" style="font-size: 32px;">Das Tolkienverse und seine Herausforderungen</span></center><br />
Die Herausforderung bei einem Mittelerde Rollenspiel ist nicht etwa das Setting und auch nicht die umfassende Welt und Geschichte selbst, die wahre Herausforderung liegt in den Dialogen und in der Darstellung der Charaktere. Eine Szene hat sich schnell im Kopf gebildet, doch wie bringt man diese so zu Papier, dass sie sich beinahe nahtlos in diese Welt einfügt? Manches Mal gar nicht so einfach. Daher haben wir hier mal ein paar Dinge gesammelt. Dinge, um die man besser einen großen Bogen machen und vermeiden sollte oder aber Dinge, die einem nützlich sein könnten und alles zu einem kleinen Leitfaden zusammengefügt.<br />
<br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Punkt 1:</span> Nathlo i nathal! - Was hat er gesagt?</span><br />
<br />
Vergesse nie, dass jedes Volk seine eigene Sprache spricht und sich selbst diese durch Dialekte unterscheidet. Sindarin und Westron waren die beiden Sprachen, die man am häufigsten angetroffen hat, aber nur wenige waren auch in der Lage, beide Sprachen zu beherrschen.<br />
<br />
Gerne wird zu Gunsten des Rollenspiels auf solche Feinheiten verzichten oder aber, sollten sie vorkommen, ignoriert. Eigentlich ist das Schade, denn genau dadurch gehen die Unterschiede der Völker verloren. Es ist nicht realistisch, dass jeder Elb in Mittelerde auch Westron beherrscht und noch weniger realistisch ist es, dass jeder Mensch dem Sindarin mächtig ist. Von dem Khuzdul der Zwerge mal gar nicht erst angefangen.<br />
<br />
Wenn sich zum Beispiele 2 Elben in ihrer Sprache unterhalten und ein Zwerg oder Mensch geht vorbei, nun dann versteht er eben nicht, was sie sprechen und kann somit auch nicht darauf reagieren oder besser gesagt, er kann darauf reagieren, aber die Chance, dass er vollkommen daneben liegt ist höher als die, dass er dabei ins Schwarze trifft. Es tut keinem Charakter weh, in einer solchen Situation mal daneben zu liegen und es lässt den Charakter damit auch nicht schlechter dastehen, es lässt ihn nur authentisch erscheinen.<br />
<br />
Ein Charakter, der neben 2 anderen Charaktere steht, welche in einer Sprache sprechen, die er nicht versteht, darf gerne auch mal nachfragen, worüber gesprochen wird. Er darf gerne um jemanden bitten, der für ihn übersetzt. Auch in diesem Fall ist das Nachfragen oder das Nicht-Verstehen keine Charakterschwäche, es liegt einfach nur in der Natur seines Volkes.<br />
<br />
<br />
Jeder, der den ersten Teil der Hobbit-Trilogie gesehen hat, kann sich an die Szene der Zwerge in Bruchtal erinnern, in welcher Elrond, in der Sprache seines Volkes, die Zwerge zum Essen eingeladen hat. Die Zwerge haben kein Wort verstanden, haben das Schlimmste vermutet und entsprechend reagiert, sehr zur Belustigung von Gandalf. Dieses Nicht-Verstehen kann zu interessanten und spannenden Situationen führen und ich denke keiner wäre auf die Idee gekommen, den Zwergen nur aufgrund dieser Szene eine Charakterschwäche oder gar Dummheit anzudichten. Stattdessen haben sie wohl viel eher an Sympathie gewonnen. Warum also sollte es sich in einem Rollenspiel anders verhalten? Absolute Perfektion macht einen Charakter nicht interessant, sondern langweilig.<br />
<br />
<br />
Doch wie macht man es jetzt Inplay am geschicktesten?<br />
<br />
<div style="background: rgba(245, 195, 124, 0.5); border: 1px solid #763b1b;border-radius: 10px; padding: 20px;"><img src="images/tolkien/intro/blockquote.png" style="float:left; margin-right: 8px;"><span style="font-family: Palatino Linotype;" class="mycode_font">„Seht sie euch an. Sie fürchten sich, ich sehe es in ihren Augen“, sprach Legolas für alle verständlich, ehe er in die Sprache seines Volkes wechselte, da er die Menschen nicht noch mehr beunruhigen wollte. „Und sie sollten es sein... dreihundert gegen zehntausend.“<br />
„Sie haben bessere Aussichten sich hier zu verteidigen, als in Edoras“, antwortete Aragorn und auch er benutzte dafür die Sprache der Elben.<br />
„Sie können diesen Kampf nicht gewinnen. Sie werden alle sterben!“, brachte Legolas eindringlich hervor.<br />
„Dann werde ich als einer von ihnen sterben“, entgegnete Aragorn so, dass ihn jeder im Raum verstehen konnte.</span><br />
</div>
<br />
Jeder beteiligte Spieler weiß somit, was gemeint ist und worüber sich das Gespräch dreht (und nebenbei läuft man auf diese Weise auch nicht Gefahr, sich mit falschen Fremdsprachenkenntnisse zu blamieren^^). Aber nur dem Charakter Aragorn ist es möglich, auf Legolas zu reagieren, denn er ist des Sindarins ebenfalls mächtig, da er unter Elben in Bruchtal aufgewachsen ist.<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Punkt 2:</span> Vermeide Umgangssprache und moderne Begriffe</span><br />
<br />
Mittelerde ist eine eigene Welt mit einer eigenen Sprache und somit können die Bewohner von Mittelerde auch keine Umgangssprache, so wie wir sie haben, kennen oder gar besitzen. Uns bekannte technische Errungenschaften gibt es bei ihnen nicht, auch nicht unsere Ausdrucksweisen oder unsere Umgangsformen. Nie wird man einen Bewohner „Verdammte Scheiße“ fluchen hören oder sie sich mit „Ey Alter!“ begrüßen lassen. Auch ein „He wie geht's“ wird man hier vergeblich suchen. Man muss eben ein bisschen umschreiben, was man sagen oder beschreiben möchte. Am besten demonstriere ich das mal an einem Beispiel:<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Beispiel wie man es nicht machen sollte</span><br />
<br />
<div style="background: rgba(245, 195, 124, 0.5); border: 1px solid #763b1b;border-radius: 10px; padding: 20px;"><img src="images/tolkien/intro/blockquote.png" style="float:left; margin-right: 8px;"><span style="font-family: Palatino Linotype;" class="mycode_font">„Ey Alter“, erklang eine Stimme hinter ihm.<br />
„Was?“, antwortete Legolas, die Stimme als eines seiner treuen Soldaten erkennend.<br />
„Du wir sind echt angeschissen man. Das Miststück von Gollum hat sich auf einen Baum verpisst und will seinen Arsch nicht mehr runterbewegen.“<br />
„'Kay. Habt ihr ihn echt alle alleine gelassen?“<br />
„Klar doch, damit der mal von seinem Trip wieder runterkommt. Dummerweise tauchen gerade ein paar Orks auf und es wäre echt krass geil, wenn du uns helfen könntest.“</span><br />
</div>
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Beispiel wie es gleich viel besser klingt</span><br />
<br />
<div style="background: rgba(245, 195, 124, 0.5); border: 1px solid #763b1b;border-radius: 10px; padding: 20px;"><img src="images/tolkien/intro/blockquote.png" style="float:left; margin-right: 8px;"><span style="font-family: Palatino Linotype;" class="mycode_font">„Verzeiht“, erklang eine Stimme hinter ihm.<br />
„Sprecht“, antwortete Legolas, die Stimme als eines seiner treuen Soldaten erkennend.<br />
„Wir sind in Not. Die Kreatur namens Gollum hat sich in einem Baum versteckt und es gelingt uns nicht, ihn von dort wieder herunter zu holen.“<br />
„Ihr habt ihn dort zurückgelassen?“<br />
„Ja, wir haben ihn dort zurückgelassen, doch Orks sind auf dem Weg hier her und wir verlieren kostbare Zeit, während wir uns unterhalten. Wir benötigten eure Unterstützung.“</span><br />
</div>
<br />
Selbstverständlich ist das obere Beispiel sehr übertrieben, aber ich denke dennoch, dass es wunderschön den Unterschied deutlich macht zwischen dem, was nach Mittelerde passt und dem, was man eher auf unseren Straßen erwarten kann.<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Punkt 3:</span> Versuche die Dialoge poetischer und 'älter' klingen zu lassen</span><br />
<br />
Damit ist nicht gemeint, dass ihr mit „Ihr“ und „Euch“ in euren Dialogen umher werfen müsst oder dass euer Charakter jeden mit „Herr“ und „Dame“ ansprechen muss. Tolkien zum Beispiel liebte es, mit Wörter zu spielen. Hier mal ein Beispiel aus „Die Gefährten“, welches es wunderschön demonstriert:<br />
<br />
<div style="background: rgba(245, 195, 124, 0.5); border: 1px solid #763b1b;border-radius: 10px; padding: 20px;"><img src="images/tolkien/intro/blockquote.png" style="float:left; margin-right: 8px;"><span style="font-family: Palatino Linotype;" class="mycode_font">Lange schwiegen sie alle. Dann nahm Frodo zögernd das Wort. „Dass du ein Freund bist, glaubte ich schon, bevor ich den Brief bekam“, sagte er. „Oder wenigstens wollte ich, dass du es seist. Du hast mich heute Abend mehrere Male erschreckt, aber niemals so, wie ich mir denke, dass die Knechte des Feindes es tun würden. Ich glaube, wenn du einer seine Spione wärst – nun ja, deine Kleider wären dann reinlicher und deine Worte schmieriger, wenn du mich recht verstehst.“<br />
„Ich verstehe“, sagte Streicher und lachte. „Ich sehe übel aus, komme dir aber nicht so schlimm vor. Nicht alles, was Gold ist, glänzt.“</span><br />
</div>
<br />
Dieser Ausschnitt stammt aus der Szene im Tänzelnden Pony in Bree. Die Hobbits wissen nicht so recht, was sie von Streicher halten sollen, da er ihnen absolut suspekt vorkommt und er gekonnt mit ihren Vorurteilen und Ängsten spielt und sie somit eine Weile in dem Glauben lässt, er sei in der Tat nur hinter dem Ring her.<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Punkt 4:</span> Gehe nicht verschwenderisch mit Förmlichkeiten oder Höflichkeitsformen um</span><br />
<br />
Bewohner von Mittelerde werfen nicht ständig mit Förmlichkeiten wie 'Mein(e) Herr / Dame / König / Königin / Prinz / Sohn / Tochter / usw' um sich, denn es sind, wie der Name schon sagt, Förmlichkeiten. Selbst bei formellen Angelegenheiten werden sie nicht die ganze Zeit benutzt.<br />
<br />
Adelstitel werden nur gegenüber demjenigen verwendet, der diesen Titel auch wirklich besitzt.<br />
<br />
'Herr' und 'Dame' verweist auf Personen, welche Land oder Gebiete besitzen. Somit würde man niemals ein junges Mädchen, welches man mitten im Nirgendwo antrifft, als Dame bezeichnen. Es lässt sich vielleicht einfacher verstehen, wenn man hier auf die englischen Begriffe 'Lord' und 'Lady' zurückgreift.<br />
<br />
Die Titel 'König' und 'Königin' werden Leute verliehen, welche ein Land oder Gebiet regieren.<br />
<br />
Die Titel 'Prinz' und 'Prinzessin' sind ebenfalls ein wenig trickreich. Diese Titel müssen nicht zwingenderweise zu jemanden gehören, dessen Eltern König und Königin sind. Manchmal werden sie auch einfach Personen verliehen, welche ein Gebiet regieren, aber noch immer einem König oder einer Königin zur Antwort verpflichtet sind.<br />
<br />
Ähnlich wie mit den Förmlichkeiten verhält es sich auch mit Höflichkeitsfloskeln wie 'Ihr' und 'Euch'. Auch sie finden nicht in jedem nur erdenklichen Dialog Anwendung. So wird man in einem Gespräch zwischen zwei Bauen solche Anreden vergeblich suchen.<br />
<br />
<br />
In folgenden Situationen finden Förmlichkeiten/Höflichkeitsfloskeln Anwendung<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">- Begrüßungen die ein gewisses Maß an Höflichkeit erfordern oder gewünscht ist</span><br />
<div style="background: rgba(245, 195, 124, 0.5); border: 1px solid #763b1b;border-radius: 10px; padding: 20px;"><img src="images/tolkien/intro/blockquote.png" style="float:left; margin-right: 8px;"><span style="font-family: Palatino Linotype;" class="mycode_font">„Haltet ein Wanderer. Welche Belange führen Euch zu so später Stunde nach Minas Tirith?“</span><br />
</div>
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">- Als Zeichen von Respekt. Hier wird 'Ihr/Euch' meist auch mit 'Herr/Herrin' und oftmals dem Namen der Person kombiniert</span><br />
<div style="background: rgba(245, 195, 124, 0.5); border: 1px solid #763b1b;border-radius: 10px; padding: 20px;"><img src="images/tolkien/intro/blockquote.png" style="float:left; margin-right: 8px;"><span style="font-family: Palatino Linotype;" class="mycode_font">Éowyn: <i>übt mit einem Schwert</i><br />
Aragorn: <i>(pariert ihren Schlag)</i> Ihr seid geschickt mit dem Schwert.<br />
Éowyn: Die Frauen Rohans haben gelernt, dass jene ohne Schwerter, trotzdem durch ein Schwert sterben können. Ich fürchte weder Tod noch Schmerz.<br />
Aragorn: Was fürchtet ihr dann, Herrin?</span><br />
</div>
<br />
<div style="background: rgba(245, 195, 124, 0.5); border: 1px solid #763b1b;border-radius: 10px; padding: 20px;"><img src="images/tolkien/intro/blockquote.png" style="float:left; margin-right: 8px;"><span style="font-family: Palatino Linotype;" class="mycode_font">Sam: Heermeister Faramir,Ihr habt gezeigt, was Ihr wert seid, Herr. Das Allerhöchste.<br />
Faramir: Das Auenland muss wahrhaft prachtvoll sein, Herr Gamdschie. Wo Gärtner hoch in Ehren stehen. Welchen Weg schlagt ihr ein, wenn ihr den Wald erreicht?</span><br />
</div>
<br />
<br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Punkt 5:</span> Vergesse nie, dass die Völker aus Mittelerde keine übertriebene Form ihrer Filmvorbilder sind</span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Zwerge sind keine ungehobelten Hinterwäldler</span></span><br />
<br />
Gimli sprach in einer so romantischen und zuvorkommenden Weise, dass sogar Haldir, Frau Galadriel und Herr Celeborn ihre Abneigung gegen Zwerge fallen ließen. Er schaffte es sogar Galadriel so sehr zu imponieren, dass sie ihm 3 Strähnen ihrer Haare gab und nicht nur eine, wie er es sich gewünscht hatte. Gimli war ein Gentleman, kein ungebildeter, grober Minenarbeiter. Vergesse nie, dass Zwerge ihre eigenen Kategorien von Personen haben, so wie Menschen auch. Aus diesem Grund können sie nicht stereotypisch dargestellt werden. Die Einzigen, die sich wie ungehobelte Hinterwäldler benehmen, sind ungebildete Hobbits.<br />
<br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Hobbits sind, auch wenn sie nur so groß sind wie ein Kind, keinesfalls Kinder</span></span><br />
<br />
Sicherlich, Hobbitkinder verhalten sich wie alle Kinder, aber ältere Hobbits verhalten sich wie ältere Personen. Beispiel: Merry und Pippin sind keine Kinder. Auch wenn Pippin das Abenteuer im Alter von 28 Jahren antrat und Hobbits erst mit 33 Jahren offiziell als erwachsen gelten, er somit technisch gesehen noch ein Kind war, nahm er die Aufgabe sehr, sehr ernst. Ihm sind einige dumme Fehler unterlaufen, wie zum Beispiel einen Felsen in den Brunnen in Moria zu werfen, aber er hat seine Zeit in der Gemeinschaft nicht mit herumspielen verbracht oder damit, ein Ärgernis zu sein.<br />
<br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Elben sind keine Teenager</span></span><br />
<br />
Das ewig junge Erscheinungsbild bedeutet keinesfalls eine ewig kindliche Persönlichkeit. Elben haben eine sehr poetische Art sich auszudrücken und das unterscheidet sie maßgeblich von anderen Völker. Dies kommt daher, dass sie schon seit einer sehr langen Zeit leben und die Kunst des Sprechen schon seit sehr langer Zeit üben. Auf den ersten Blick gibt es nichts ungestümes an ihnen. Sie gehen nicht durch das traumatische, ängstliche, weinerische Alter, durch welches die meisten Sterblichen hindurch müssen. Elben erfreuen sich eines großen Interesses bei Rollenspieler, wohl wegen ihrer Erhabenheit, leider geht die dann verloren, sobald der Elb zum Reden ansetzt. Ein Elb würde beispielsweise nie sagen „Nein ich werde es nicht tun!“. Stattdessen würde er eher sagen „Nein, ich bin nicht bereit derartige Dinge zu tun, so entsprechen sie nicht meiner Natur.“ Elben sind leichter zu spielen als man denkt, aber schwieriger als man glaubt.<br />
<br />
Mir fällt da eine kleine, aber feine Szene aus dem Hobbit ein, in welcher ein Hobbit die typische Art der Elben zu sprechen, gekonnt auf den Punkt bringt:<br />
<br />
<div style="background: rgba(245, 195, 124, 0.5); border: 1px solid #763b1b;border-radius: 10px; padding: 20px;"><img src="images/tolkien/intro/blockquote.png" style="float:left; margin-right: 8px;"><span style="font-family: Palatino Linotype;" class="mycode_font">„Frage niemals die Elben um Rat, sie werden sowohl Ja als auch Nein sagen“</span><br />
</div>
</div></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="topicbox"><img src="images/tolkien/Middleearth/topictop.jpg"><div class="topicibox"><center><span class="ptitel" style="font-size: 32px;">Das Tolkienverse und seine Herausforderungen</span></center><br />
Die Herausforderung bei einem Mittelerde Rollenspiel ist nicht etwa das Setting und auch nicht die umfassende Welt und Geschichte selbst, die wahre Herausforderung liegt in den Dialogen und in der Darstellung der Charaktere. Eine Szene hat sich schnell im Kopf gebildet, doch wie bringt man diese so zu Papier, dass sie sich beinahe nahtlos in diese Welt einfügt? Manches Mal gar nicht so einfach. Daher haben wir hier mal ein paar Dinge gesammelt. Dinge, um die man besser einen großen Bogen machen und vermeiden sollte oder aber Dinge, die einem nützlich sein könnten und alles zu einem kleinen Leitfaden zusammengefügt.<br />
<br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Punkt 1:</span> Nathlo i nathal! - Was hat er gesagt?</span><br />
<br />
Vergesse nie, dass jedes Volk seine eigene Sprache spricht und sich selbst diese durch Dialekte unterscheidet. Sindarin und Westron waren die beiden Sprachen, die man am häufigsten angetroffen hat, aber nur wenige waren auch in der Lage, beide Sprachen zu beherrschen.<br />
<br />
Gerne wird zu Gunsten des Rollenspiels auf solche Feinheiten verzichten oder aber, sollten sie vorkommen, ignoriert. Eigentlich ist das Schade, denn genau dadurch gehen die Unterschiede der Völker verloren. Es ist nicht realistisch, dass jeder Elb in Mittelerde auch Westron beherrscht und noch weniger realistisch ist es, dass jeder Mensch dem Sindarin mächtig ist. Von dem Khuzdul der Zwerge mal gar nicht erst angefangen.<br />
<br />
Wenn sich zum Beispiele 2 Elben in ihrer Sprache unterhalten und ein Zwerg oder Mensch geht vorbei, nun dann versteht er eben nicht, was sie sprechen und kann somit auch nicht darauf reagieren oder besser gesagt, er kann darauf reagieren, aber die Chance, dass er vollkommen daneben liegt ist höher als die, dass er dabei ins Schwarze trifft. Es tut keinem Charakter weh, in einer solchen Situation mal daneben zu liegen und es lässt den Charakter damit auch nicht schlechter dastehen, es lässt ihn nur authentisch erscheinen.<br />
<br />
Ein Charakter, der neben 2 anderen Charaktere steht, welche in einer Sprache sprechen, die er nicht versteht, darf gerne auch mal nachfragen, worüber gesprochen wird. Er darf gerne um jemanden bitten, der für ihn übersetzt. Auch in diesem Fall ist das Nachfragen oder das Nicht-Verstehen keine Charakterschwäche, es liegt einfach nur in der Natur seines Volkes.<br />
<br />
<br />
Jeder, der den ersten Teil der Hobbit-Trilogie gesehen hat, kann sich an die Szene der Zwerge in Bruchtal erinnern, in welcher Elrond, in der Sprache seines Volkes, die Zwerge zum Essen eingeladen hat. Die Zwerge haben kein Wort verstanden, haben das Schlimmste vermutet und entsprechend reagiert, sehr zur Belustigung von Gandalf. Dieses Nicht-Verstehen kann zu interessanten und spannenden Situationen führen und ich denke keiner wäre auf die Idee gekommen, den Zwergen nur aufgrund dieser Szene eine Charakterschwäche oder gar Dummheit anzudichten. Stattdessen haben sie wohl viel eher an Sympathie gewonnen. Warum also sollte es sich in einem Rollenspiel anders verhalten? Absolute Perfektion macht einen Charakter nicht interessant, sondern langweilig.<br />
<br />
<br />
Doch wie macht man es jetzt Inplay am geschicktesten?<br />
<br />
<div style="background: rgba(245, 195, 124, 0.5); border: 1px solid #763b1b;border-radius: 10px; padding: 20px;"><img src="images/tolkien/intro/blockquote.png" style="float:left; margin-right: 8px;"><span style="font-family: Palatino Linotype;" class="mycode_font">„Seht sie euch an. Sie fürchten sich, ich sehe es in ihren Augen“, sprach Legolas für alle verständlich, ehe er in die Sprache seines Volkes wechselte, da er die Menschen nicht noch mehr beunruhigen wollte. „Und sie sollten es sein... dreihundert gegen zehntausend.“<br />
„Sie haben bessere Aussichten sich hier zu verteidigen, als in Edoras“, antwortete Aragorn und auch er benutzte dafür die Sprache der Elben.<br />
„Sie können diesen Kampf nicht gewinnen. Sie werden alle sterben!“, brachte Legolas eindringlich hervor.<br />
„Dann werde ich als einer von ihnen sterben“, entgegnete Aragorn so, dass ihn jeder im Raum verstehen konnte.</span><br />
</div>
<br />
Jeder beteiligte Spieler weiß somit, was gemeint ist und worüber sich das Gespräch dreht (und nebenbei läuft man auf diese Weise auch nicht Gefahr, sich mit falschen Fremdsprachenkenntnisse zu blamieren^^). Aber nur dem Charakter Aragorn ist es möglich, auf Legolas zu reagieren, denn er ist des Sindarins ebenfalls mächtig, da er unter Elben in Bruchtal aufgewachsen ist.<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Punkt 2:</span> Vermeide Umgangssprache und moderne Begriffe</span><br />
<br />
Mittelerde ist eine eigene Welt mit einer eigenen Sprache und somit können die Bewohner von Mittelerde auch keine Umgangssprache, so wie wir sie haben, kennen oder gar besitzen. Uns bekannte technische Errungenschaften gibt es bei ihnen nicht, auch nicht unsere Ausdrucksweisen oder unsere Umgangsformen. Nie wird man einen Bewohner „Verdammte Scheiße“ fluchen hören oder sie sich mit „Ey Alter!“ begrüßen lassen. Auch ein „He wie geht's“ wird man hier vergeblich suchen. Man muss eben ein bisschen umschreiben, was man sagen oder beschreiben möchte. Am besten demonstriere ich das mal an einem Beispiel:<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Beispiel wie man es nicht machen sollte</span><br />
<br />
<div style="background: rgba(245, 195, 124, 0.5); border: 1px solid #763b1b;border-radius: 10px; padding: 20px;"><img src="images/tolkien/intro/blockquote.png" style="float:left; margin-right: 8px;"><span style="font-family: Palatino Linotype;" class="mycode_font">„Ey Alter“, erklang eine Stimme hinter ihm.<br />
„Was?“, antwortete Legolas, die Stimme als eines seiner treuen Soldaten erkennend.<br />
„Du wir sind echt angeschissen man. Das Miststück von Gollum hat sich auf einen Baum verpisst und will seinen Arsch nicht mehr runterbewegen.“<br />
„'Kay. Habt ihr ihn echt alle alleine gelassen?“<br />
„Klar doch, damit der mal von seinem Trip wieder runterkommt. Dummerweise tauchen gerade ein paar Orks auf und es wäre echt krass geil, wenn du uns helfen könntest.“</span><br />
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Beispiel wie es gleich viel besser klingt</span><br />
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<div style="background: rgba(245, 195, 124, 0.5); border: 1px solid #763b1b;border-radius: 10px; padding: 20px;"><img src="images/tolkien/intro/blockquote.png" style="float:left; margin-right: 8px;"><span style="font-family: Palatino Linotype;" class="mycode_font">„Verzeiht“, erklang eine Stimme hinter ihm.<br />
„Sprecht“, antwortete Legolas, die Stimme als eines seiner treuen Soldaten erkennend.<br />
„Wir sind in Not. Die Kreatur namens Gollum hat sich in einem Baum versteckt und es gelingt uns nicht, ihn von dort wieder herunter zu holen.“<br />
„Ihr habt ihn dort zurückgelassen?“<br />
„Ja, wir haben ihn dort zurückgelassen, doch Orks sind auf dem Weg hier her und wir verlieren kostbare Zeit, während wir uns unterhalten. Wir benötigten eure Unterstützung.“</span><br />
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Selbstverständlich ist das obere Beispiel sehr übertrieben, aber ich denke dennoch, dass es wunderschön den Unterschied deutlich macht zwischen dem, was nach Mittelerde passt und dem, was man eher auf unseren Straßen erwarten kann.<br />
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<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Punkt 3:</span> Versuche die Dialoge poetischer und 'älter' klingen zu lassen</span><br />
<br />
Damit ist nicht gemeint, dass ihr mit „Ihr“ und „Euch“ in euren Dialogen umher werfen müsst oder dass euer Charakter jeden mit „Herr“ und „Dame“ ansprechen muss. Tolkien zum Beispiel liebte es, mit Wörter zu spielen. Hier mal ein Beispiel aus „Die Gefährten“, welches es wunderschön demonstriert:<br />
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<div style="background: rgba(245, 195, 124, 0.5); border: 1px solid #763b1b;border-radius: 10px; padding: 20px;"><img src="images/tolkien/intro/blockquote.png" style="float:left; margin-right: 8px;"><span style="font-family: Palatino Linotype;" class="mycode_font">Lange schwiegen sie alle. Dann nahm Frodo zögernd das Wort. „Dass du ein Freund bist, glaubte ich schon, bevor ich den Brief bekam“, sagte er. „Oder wenigstens wollte ich, dass du es seist. Du hast mich heute Abend mehrere Male erschreckt, aber niemals so, wie ich mir denke, dass die Knechte des Feindes es tun würden. Ich glaube, wenn du einer seine Spione wärst – nun ja, deine Kleider wären dann reinlicher und deine Worte schmieriger, wenn du mich recht verstehst.“<br />
„Ich verstehe“, sagte Streicher und lachte. „Ich sehe übel aus, komme dir aber nicht so schlimm vor. Nicht alles, was Gold ist, glänzt.“</span><br />
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<br />
Dieser Ausschnitt stammt aus der Szene im Tänzelnden Pony in Bree. Die Hobbits wissen nicht so recht, was sie von Streicher halten sollen, da er ihnen absolut suspekt vorkommt und er gekonnt mit ihren Vorurteilen und Ängsten spielt und sie somit eine Weile in dem Glauben lässt, er sei in der Tat nur hinter dem Ring her.<br />
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<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Punkt 4:</span> Gehe nicht verschwenderisch mit Förmlichkeiten oder Höflichkeitsformen um</span><br />
<br />
Bewohner von Mittelerde werfen nicht ständig mit Förmlichkeiten wie 'Mein(e) Herr / Dame / König / Königin / Prinz / Sohn / Tochter / usw' um sich, denn es sind, wie der Name schon sagt, Förmlichkeiten. Selbst bei formellen Angelegenheiten werden sie nicht die ganze Zeit benutzt.<br />
<br />
Adelstitel werden nur gegenüber demjenigen verwendet, der diesen Titel auch wirklich besitzt.<br />
<br />
'Herr' und 'Dame' verweist auf Personen, welche Land oder Gebiete besitzen. Somit würde man niemals ein junges Mädchen, welches man mitten im Nirgendwo antrifft, als Dame bezeichnen. Es lässt sich vielleicht einfacher verstehen, wenn man hier auf die englischen Begriffe 'Lord' und 'Lady' zurückgreift.<br />
<br />
Die Titel 'König' und 'Königin' werden Leute verliehen, welche ein Land oder Gebiet regieren.<br />
<br />
Die Titel 'Prinz' und 'Prinzessin' sind ebenfalls ein wenig trickreich. Diese Titel müssen nicht zwingenderweise zu jemanden gehören, dessen Eltern König und Königin sind. Manchmal werden sie auch einfach Personen verliehen, welche ein Gebiet regieren, aber noch immer einem König oder einer Königin zur Antwort verpflichtet sind.<br />
<br />
Ähnlich wie mit den Förmlichkeiten verhält es sich auch mit Höflichkeitsfloskeln wie 'Ihr' und 'Euch'. Auch sie finden nicht in jedem nur erdenklichen Dialog Anwendung. So wird man in einem Gespräch zwischen zwei Bauen solche Anreden vergeblich suchen.<br />
<br />
<br />
In folgenden Situationen finden Förmlichkeiten/Höflichkeitsfloskeln Anwendung<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">- Begrüßungen die ein gewisses Maß an Höflichkeit erfordern oder gewünscht ist</span><br />
<div style="background: rgba(245, 195, 124, 0.5); border: 1px solid #763b1b;border-radius: 10px; padding: 20px;"><img src="images/tolkien/intro/blockquote.png" style="float:left; margin-right: 8px;"><span style="font-family: Palatino Linotype;" class="mycode_font">„Haltet ein Wanderer. Welche Belange führen Euch zu so später Stunde nach Minas Tirith?“</span><br />
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">- Als Zeichen von Respekt. Hier wird 'Ihr/Euch' meist auch mit 'Herr/Herrin' und oftmals dem Namen der Person kombiniert</span><br />
<div style="background: rgba(245, 195, 124, 0.5); border: 1px solid #763b1b;border-radius: 10px; padding: 20px;"><img src="images/tolkien/intro/blockquote.png" style="float:left; margin-right: 8px;"><span style="font-family: Palatino Linotype;" class="mycode_font">Éowyn: <i>übt mit einem Schwert</i><br />
Aragorn: <i>(pariert ihren Schlag)</i> Ihr seid geschickt mit dem Schwert.<br />
Éowyn: Die Frauen Rohans haben gelernt, dass jene ohne Schwerter, trotzdem durch ein Schwert sterben können. Ich fürchte weder Tod noch Schmerz.<br />
Aragorn: Was fürchtet ihr dann, Herrin?</span><br />
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<div style="background: rgba(245, 195, 124, 0.5); border: 1px solid #763b1b;border-radius: 10px; padding: 20px;"><img src="images/tolkien/intro/blockquote.png" style="float:left; margin-right: 8px;"><span style="font-family: Palatino Linotype;" class="mycode_font">Sam: Heermeister Faramir,Ihr habt gezeigt, was Ihr wert seid, Herr. Das Allerhöchste.<br />
Faramir: Das Auenland muss wahrhaft prachtvoll sein, Herr Gamdschie. Wo Gärtner hoch in Ehren stehen. Welchen Weg schlagt ihr ein, wenn ihr den Wald erreicht?</span><br />
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<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Punkt 5:</span> Vergesse nie, dass die Völker aus Mittelerde keine übertriebene Form ihrer Filmvorbilder sind</span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Zwerge sind keine ungehobelten Hinterwäldler</span></span><br />
<br />
Gimli sprach in einer so romantischen und zuvorkommenden Weise, dass sogar Haldir, Frau Galadriel und Herr Celeborn ihre Abneigung gegen Zwerge fallen ließen. Er schaffte es sogar Galadriel so sehr zu imponieren, dass sie ihm 3 Strähnen ihrer Haare gab und nicht nur eine, wie er es sich gewünscht hatte. Gimli war ein Gentleman, kein ungebildeter, grober Minenarbeiter. Vergesse nie, dass Zwerge ihre eigenen Kategorien von Personen haben, so wie Menschen auch. Aus diesem Grund können sie nicht stereotypisch dargestellt werden. Die Einzigen, die sich wie ungehobelte Hinterwäldler benehmen, sind ungebildete Hobbits.<br />
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<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Hobbits sind, auch wenn sie nur so groß sind wie ein Kind, keinesfalls Kinder</span></span><br />
<br />
Sicherlich, Hobbitkinder verhalten sich wie alle Kinder, aber ältere Hobbits verhalten sich wie ältere Personen. Beispiel: Merry und Pippin sind keine Kinder. Auch wenn Pippin das Abenteuer im Alter von 28 Jahren antrat und Hobbits erst mit 33 Jahren offiziell als erwachsen gelten, er somit technisch gesehen noch ein Kind war, nahm er die Aufgabe sehr, sehr ernst. Ihm sind einige dumme Fehler unterlaufen, wie zum Beispiel einen Felsen in den Brunnen in Moria zu werfen, aber er hat seine Zeit in der Gemeinschaft nicht mit herumspielen verbracht oder damit, ein Ärgernis zu sein.<br />
<br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Elben sind keine Teenager</span></span><br />
<br />
Das ewig junge Erscheinungsbild bedeutet keinesfalls eine ewig kindliche Persönlichkeit. Elben haben eine sehr poetische Art sich auszudrücken und das unterscheidet sie maßgeblich von anderen Völker. Dies kommt daher, dass sie schon seit einer sehr langen Zeit leben und die Kunst des Sprechen schon seit sehr langer Zeit üben. Auf den ersten Blick gibt es nichts ungestümes an ihnen. Sie gehen nicht durch das traumatische, ängstliche, weinerische Alter, durch welches die meisten Sterblichen hindurch müssen. Elben erfreuen sich eines großen Interesses bei Rollenspieler, wohl wegen ihrer Erhabenheit, leider geht die dann verloren, sobald der Elb zum Reden ansetzt. Ein Elb würde beispielsweise nie sagen „Nein ich werde es nicht tun!“. Stattdessen würde er eher sagen „Nein, ich bin nicht bereit derartige Dinge zu tun, so entsprechen sie nicht meiner Natur.“ Elben sind leichter zu spielen als man denkt, aber schwieriger als man glaubt.<br />
<br />
Mir fällt da eine kleine, aber feine Szene aus dem Hobbit ein, in welcher ein Hobbit die typische Art der Elben zu sprechen, gekonnt auf den Punkt bringt:<br />
<br />
<div style="background: rgba(245, 195, 124, 0.5); border: 1px solid #763b1b;border-radius: 10px; padding: 20px;"><img src="images/tolkien/intro/blockquote.png" style="float:left; margin-right: 8px;"><span style="font-family: Palatino Linotype;" class="mycode_font">„Frage niemals die Elben um Rat, sie werden sowohl Ja als auch Nein sagen“</span><br />
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