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		<title><![CDATA[Multiverse Backup - Backgroundinfos]]></title>
		<link>https://multiverse.ancient-tales.de/</link>
		<description><![CDATA[Multiverse Backup - https://multiverse.ancient-tales.de]]></description>
		<pubDate>Sun, 05 Apr 2026 14:35:51 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[la famiglia non perdona]]></title>
			<link>https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=33</link>
			<pubDate>Thu, 15 Nov 2018 01:16:23 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=33</guid>
			<description><![CDATA[<center><div id="main"><div class="tophead"></div>
<div class="toptitel">Bella Italia</div>
<div class="topbox"><span style="text-transform:uppercase; font-size: 14px; font-weight:bold;">Italien</span> - Das Land von Pizza, Pasta und Amore. Von Mode, Kultur und Lifestyle. Von Cäsar, Cicero und - Der Mafia. Ja Italien ist die Wiege der Mafia und auch heute noch ist sie so aktiv wie eh und je. <br />
<br />
<br />
<span style="text-transform:uppercase; font-size: 14px; font-weight:bold;">Neapel</span> - Eine wunderschöne Stadt. Ein Touristenmagnet. Heimat der Camorra. Unsichtbare Linien durchziehen ganz Neapel und bilden die Grenzen der Hoheitsgebiete der 5 mächtigen Clans in Neapel. Ein Zusammenschluss unterschiedlicher Familien und ein jeder angeführt von einer einflussreichen Familie. Alle haben sie ihre ganz eigenen speziellen Aufgabengebiete, womit sie sich nicht wirklich in die Quere kommen und dennoch findet jeden Tag aufs Neue das Rennen um die Poleposition statt. Der Stolz lässt es einfach nicht zu, sich nur mit einem kleinen Stück des Kuchens zufrieden zu geben, wenn man mehr haben könnte. Es geht hier nicht alleine nur ums Geld, sondern um Einfluss. Denn Einfluss bedeutet Macht und Macht bedeutet Immunität. Nur wer über genug Macht verfügt, hat auch die Möglichkeiten die entscheidenden Stellen im Staatssystem zu korrumpieren. <br />
<br />
<br />
<span style="text-transform:uppercase; font-size: 14px; font-weight:bold;">Sizilien</span> – Die Insel tief im Süden des italienischen Festlandes und die Wiege der Cosa Nostra. Der Ursprung des organisierten Verbrechens. Die Cosa Nostra, mit ihren 9 Provinzbossen, vereint unter dem dominierenden Provinzboss. Dem capo di tutti capi. Ein Begriff, mit dem nur wenige etwas anfangen können. Die Medien haben daher schon vor langer Zeit ihren ganz eigenen Begriff für diese Person propagiert. Ein Begriff, welcher eigentlich ein vollkommen falsches Bild von der Hierarchiestruktur der Cosa Nostra erzeugt, der aber dennoch nahe genug an die Wahrheit herankommt. Wir sprechen hier von dem Paten.<br />
<br />
<br />
<span style="text-transform:uppercase; font-size: 14px; font-weight:bold;">Mafia</span> - Ein Wort welches nicht nur Abscheu hervorruft, sondern auch zu dem einen oder anderen misstrauischen Blick über die Schulter führt. Man ist zwiegespalten, denn auch wenn ein jeder weiß, dass es sich hierbei um eine kriminelle Organisation handelt, so weiß aber auch jeder, dass die Mafia einer der sicherste Arbeitgeber in Italien ist. Kaum ein Geschäft kommt in diesem Land zum Abschluss, ohne dass die Mafia nicht daran beteiligt ist.<br />
<br />
Selbstverständlich gibt es genug Personen, welchen die Mafia ein Dorn im Auge ist. Immerhin weiß man, wie viel Geld die Mafia doch mit ihren Geschäften, von denen sich viele in der Grauzone bewegen, doch jedes Jahr erwirtschaftet. Auch die Regierung gibt vor, die Mafia zerschlagen zu wollen, doch ist das wirklich ihr Ziel?<br />
<br />
Immer mal wieder lässt sich in den Schlagzeilen lesen, dass der Justiz wieder einmal ein Coup gelungen sei und doch sind es nur die kleinen Fische, die ihnen ins Netz gegangen sind. Aber ob man das wirklich als Erfolg bezeichnen kann? Letzten Endes waren es nichts anderes als Bauernopfer der Mafia. Personen, deren Verlust keinen großen Nachteil mit sich bringen würde. Menschen, die gezielt an die Justiz verkauft wurden, um die wahren Drahtzieher zu schützen.<br />
<br />
Ist es wirklich so schwer der Mafia Einhalt zu gebieten oder tanzen sie in Wahrheit nicht der Regierung auf der Nase herum? Es lässt sich nur vermuten wie groß der Kuchen der Mafia wirklich ist, aber mit Sicherheit ist er groß genug, um der Justiz hin und wieder ein paar Krümel ab zu geben. Grund genug, ihnen nicht zu sehr auf die Füße zu treten. Sie einfach zu dulden, so wie es die Bevölkerung auch tut. <br />
Es heißt nicht umsonst: <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Beiße nicht die Hand, die dich füttert"</span>.</div>
</div></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><div id="main"><div class="tophead"></div>
<div class="toptitel">Bella Italia</div>
<div class="topbox"><span style="text-transform:uppercase; font-size: 14px; font-weight:bold;">Italien</span> - Das Land von Pizza, Pasta und Amore. Von Mode, Kultur und Lifestyle. Von Cäsar, Cicero und - Der Mafia. Ja Italien ist die Wiege der Mafia und auch heute noch ist sie so aktiv wie eh und je. <br />
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<span style="text-transform:uppercase; font-size: 14px; font-weight:bold;">Neapel</span> - Eine wunderschöne Stadt. Ein Touristenmagnet. Heimat der Camorra. Unsichtbare Linien durchziehen ganz Neapel und bilden die Grenzen der Hoheitsgebiete der 5 mächtigen Clans in Neapel. Ein Zusammenschluss unterschiedlicher Familien und ein jeder angeführt von einer einflussreichen Familie. Alle haben sie ihre ganz eigenen speziellen Aufgabengebiete, womit sie sich nicht wirklich in die Quere kommen und dennoch findet jeden Tag aufs Neue das Rennen um die Poleposition statt. Der Stolz lässt es einfach nicht zu, sich nur mit einem kleinen Stück des Kuchens zufrieden zu geben, wenn man mehr haben könnte. Es geht hier nicht alleine nur ums Geld, sondern um Einfluss. Denn Einfluss bedeutet Macht und Macht bedeutet Immunität. Nur wer über genug Macht verfügt, hat auch die Möglichkeiten die entscheidenden Stellen im Staatssystem zu korrumpieren. <br />
<br />
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<span style="text-transform:uppercase; font-size: 14px; font-weight:bold;">Sizilien</span> – Die Insel tief im Süden des italienischen Festlandes und die Wiege der Cosa Nostra. Der Ursprung des organisierten Verbrechens. Die Cosa Nostra, mit ihren 9 Provinzbossen, vereint unter dem dominierenden Provinzboss. Dem capo di tutti capi. Ein Begriff, mit dem nur wenige etwas anfangen können. Die Medien haben daher schon vor langer Zeit ihren ganz eigenen Begriff für diese Person propagiert. Ein Begriff, welcher eigentlich ein vollkommen falsches Bild von der Hierarchiestruktur der Cosa Nostra erzeugt, der aber dennoch nahe genug an die Wahrheit herankommt. Wir sprechen hier von dem Paten.<br />
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<br />
<span style="text-transform:uppercase; font-size: 14px; font-weight:bold;">Mafia</span> - Ein Wort welches nicht nur Abscheu hervorruft, sondern auch zu dem einen oder anderen misstrauischen Blick über die Schulter führt. Man ist zwiegespalten, denn auch wenn ein jeder weiß, dass es sich hierbei um eine kriminelle Organisation handelt, so weiß aber auch jeder, dass die Mafia einer der sicherste Arbeitgeber in Italien ist. Kaum ein Geschäft kommt in diesem Land zum Abschluss, ohne dass die Mafia nicht daran beteiligt ist.<br />
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Selbstverständlich gibt es genug Personen, welchen die Mafia ein Dorn im Auge ist. Immerhin weiß man, wie viel Geld die Mafia doch mit ihren Geschäften, von denen sich viele in der Grauzone bewegen, doch jedes Jahr erwirtschaftet. Auch die Regierung gibt vor, die Mafia zerschlagen zu wollen, doch ist das wirklich ihr Ziel?<br />
<br />
Immer mal wieder lässt sich in den Schlagzeilen lesen, dass der Justiz wieder einmal ein Coup gelungen sei und doch sind es nur die kleinen Fische, die ihnen ins Netz gegangen sind. Aber ob man das wirklich als Erfolg bezeichnen kann? Letzten Endes waren es nichts anderes als Bauernopfer der Mafia. Personen, deren Verlust keinen großen Nachteil mit sich bringen würde. Menschen, die gezielt an die Justiz verkauft wurden, um die wahren Drahtzieher zu schützen.<br />
<br />
Ist es wirklich so schwer der Mafia Einhalt zu gebieten oder tanzen sie in Wahrheit nicht der Regierung auf der Nase herum? Es lässt sich nur vermuten wie groß der Kuchen der Mafia wirklich ist, aber mit Sicherheit ist er groß genug, um der Justiz hin und wieder ein paar Krümel ab zu geben. Grund genug, ihnen nicht zu sehr auf die Füße zu treten. Sie einfach zu dulden, so wie es die Bevölkerung auch tut. <br />
Es heißt nicht umsonst: <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Beiße nicht die Hand, die dich füttert"</span>.</div>
</div></center>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Plot]]></title>
			<link>https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=32</link>
			<pubDate>Thu, 15 Nov 2018 01:15:52 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=32</guid>
			<description><![CDATA[<center><div id="main"><div class="tophead"></div>
<div class="toptitel">Aktueller Plot:<br />Neapel – 10ter April 2013</div>
<div class="topbox">Es war ein ganz normaler sonniger Mittwoch. Die Touristenströme bewegten sich an dem Palazzo Reale vorbei, strömten ins Castel Nuovo oder bestiegen einen der vielen Reisebusse zu den Phlegräischen Felder in der Nähe des Vesuvs. Nichts an diesem Tag war ungewöhnlich, außer vielleicht, dass an diesem Tag ein wenig mehr Journalisten unterwegs waren, als sonst. Aber das lag eindeutig nicht daran, dass in Neapel ein besonderes Fest gewesen wäre, sondern viel mehr daran, dass die Direzione Investigativa Antimafia zu einem Treffen nach Neapel geladen hatte. Hauptthema dieses Treffens war wie immer die Machenschaften der Camorra und wie man gedachte gegen sie vor zu gehen. Schon seit Jahren gibt es die unterschiedlichsten Pläne, wie man dem Organisierten Verbrechen Herr werden will, doch bisher war nie ein Plan von Erfolg gekrönt. Zu tief war die Mafia in diesem Land verwurzelt und wie sollte man von etwas Herr werden, dessen Einfluss bin in die höchsten Regierungsebenen reichte? Ein Jeder hier in Neapel wusste, dass ihre Heimat Spielplatz des Organisierten Verbrechens war. Man fürchtete es und zugleich war es für Viele die einzige Möglichkeit auf eine bezahlte Arbeit. Arbeit, die ihnen der Staat nicht liefern konnte. Die einzige Möglichkeit, ihre Familie ernähren zu können. Man verurteilt diese Menschen, weil sie der Mafia helfen, doch jeder der sie verurteilt sollte sich die Frage stellen, zu was er alles bereit wäre, um das Überleben seiner Familie zu sichern. Eine einfache Frage und so manch einer hat sie schnell beantwortet, doch ist es leicht sie zu beantworten, wenn man einen vollen Kühlschrank hat. Ein Dach über dem Kopf. Einen sicheren Arbeitsplatz. Krankenversicherung. Frei von Schulden ist. Es ist leicht über Menschen zu urteilen, wenn man die schwierige Lage in denen sie stecken, niemals am eigenen Leib gespürt hat. Aber ich möchte jetzt nicht mit dem Finger auf jemanden zeigen und daher komme ich einfach wieder auf die Ereignisse des 10ten Aprils zurück.<br />
<br />
Wie ich bereits sagte, kam an diesem Tage die Direzione Investigativa Antimafia in Neapel zu einem Treffen zusammen. Das tat sie in regelmäßigen Abständen, denn Rom war weit weg und manche Probleme ließen sich besser vor Ort angehen. Es war gewiss kein friedvolles Miteinander in den Konferenzräumen, eher ein angespanntes, so trafen doch die unterschiedlichsten Meinungen aufeinander. In einer Sache jedoch waren sich alle einig – In Neapel musste sich etwas ändern. Doch dass diese Änderung schneller kommen würde als gedacht und auf eine Art und Weise, die ihnen nicht gefallen würde, konnte zu diesem Zeitpunkt keiner ahnen.<br />
<br />
Die Oberhäupter der vielen Clans hier in Neapel, beobachteten das Treffen der Direzione Investigativa Antimafia aus der Ferne, wenn auch man sich fast sicher sein konnte, dass ein jeder davon seinen ganz persönlichen Informanten dort sitzen hatte. Der letzte Teilnehmer würde noch nicht einmal den Raum richtig verlassen haben, da würden sie schon an den entsprechenden Maßnahmen sitzen, um die neusten Pläne der Direzione Investigativa Antimafia nichtig werden zu lassen. Ein jeder Clan war an diesem Tag einzig und alleine mit diesem Treffen und seinen Ergebnissen beschäftigt. Keiner von ihnen ahnte, dass sie bald mit ganz anderen Problemen zu kämpfen haben würden. Dass bald ganz andere Maßnahmen ergriffen werden mussten. Maßnahmen, von denen keiner geglaubt hatte, dass er sie so bald würde ergreifen müssen.<br />
<br />
Ja, an diesem Tag, dem sonnigen 10ten April 2013, änderte sich in Neapel alles.</div>
</div></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><div id="main"><div class="tophead"></div>
<div class="toptitel">Aktueller Plot:<br />Neapel – 10ter April 2013</div>
<div class="topbox">Es war ein ganz normaler sonniger Mittwoch. Die Touristenströme bewegten sich an dem Palazzo Reale vorbei, strömten ins Castel Nuovo oder bestiegen einen der vielen Reisebusse zu den Phlegräischen Felder in der Nähe des Vesuvs. Nichts an diesem Tag war ungewöhnlich, außer vielleicht, dass an diesem Tag ein wenig mehr Journalisten unterwegs waren, als sonst. Aber das lag eindeutig nicht daran, dass in Neapel ein besonderes Fest gewesen wäre, sondern viel mehr daran, dass die Direzione Investigativa Antimafia zu einem Treffen nach Neapel geladen hatte. Hauptthema dieses Treffens war wie immer die Machenschaften der Camorra und wie man gedachte gegen sie vor zu gehen. Schon seit Jahren gibt es die unterschiedlichsten Pläne, wie man dem Organisierten Verbrechen Herr werden will, doch bisher war nie ein Plan von Erfolg gekrönt. Zu tief war die Mafia in diesem Land verwurzelt und wie sollte man von etwas Herr werden, dessen Einfluss bin in die höchsten Regierungsebenen reichte? Ein Jeder hier in Neapel wusste, dass ihre Heimat Spielplatz des Organisierten Verbrechens war. Man fürchtete es und zugleich war es für Viele die einzige Möglichkeit auf eine bezahlte Arbeit. Arbeit, die ihnen der Staat nicht liefern konnte. Die einzige Möglichkeit, ihre Familie ernähren zu können. Man verurteilt diese Menschen, weil sie der Mafia helfen, doch jeder der sie verurteilt sollte sich die Frage stellen, zu was er alles bereit wäre, um das Überleben seiner Familie zu sichern. Eine einfache Frage und so manch einer hat sie schnell beantwortet, doch ist es leicht sie zu beantworten, wenn man einen vollen Kühlschrank hat. Ein Dach über dem Kopf. Einen sicheren Arbeitsplatz. Krankenversicherung. Frei von Schulden ist. Es ist leicht über Menschen zu urteilen, wenn man die schwierige Lage in denen sie stecken, niemals am eigenen Leib gespürt hat. Aber ich möchte jetzt nicht mit dem Finger auf jemanden zeigen und daher komme ich einfach wieder auf die Ereignisse des 10ten Aprils zurück.<br />
<br />
Wie ich bereits sagte, kam an diesem Tage die Direzione Investigativa Antimafia in Neapel zu einem Treffen zusammen. Das tat sie in regelmäßigen Abständen, denn Rom war weit weg und manche Probleme ließen sich besser vor Ort angehen. Es war gewiss kein friedvolles Miteinander in den Konferenzräumen, eher ein angespanntes, so trafen doch die unterschiedlichsten Meinungen aufeinander. In einer Sache jedoch waren sich alle einig – In Neapel musste sich etwas ändern. Doch dass diese Änderung schneller kommen würde als gedacht und auf eine Art und Weise, die ihnen nicht gefallen würde, konnte zu diesem Zeitpunkt keiner ahnen.<br />
<br />
Die Oberhäupter der vielen Clans hier in Neapel, beobachteten das Treffen der Direzione Investigativa Antimafia aus der Ferne, wenn auch man sich fast sicher sein konnte, dass ein jeder davon seinen ganz persönlichen Informanten dort sitzen hatte. Der letzte Teilnehmer würde noch nicht einmal den Raum richtig verlassen haben, da würden sie schon an den entsprechenden Maßnahmen sitzen, um die neusten Pläne der Direzione Investigativa Antimafia nichtig werden zu lassen. Ein jeder Clan war an diesem Tag einzig und alleine mit diesem Treffen und seinen Ergebnissen beschäftigt. Keiner von ihnen ahnte, dass sie bald mit ganz anderen Problemen zu kämpfen haben würden. Dass bald ganz andere Maßnahmen ergriffen werden mussten. Maßnahmen, von denen keiner geglaubt hatte, dass er sie so bald würde ergreifen müssen.<br />
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Ja, an diesem Tag, dem sonnigen 10ten April 2013, änderte sich in Neapel alles.</div>
</div></center>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Mafia - Der Ursprung]]></title>
			<link>https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=15</link>
			<pubDate>Thu, 15 Nov 2018 00:47:26 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=15</guid>
			<description><![CDATA[<center><div id="main"><div class="tophead"></div>
<div class="toptitel">Die Ursprünge der Mafia</div>
<div class="topbox">Die Insel Sizilien stand im Laufe ihrer Geschichte fast ununterbrochen unter Fremdherrschaft und wurde meist nur als abgelegene Provinz behandelt. Feudalismus prägte das Land bis weit ins 19. Jahrhundert hinein bis zur schrittweisen Abschaffung der Leibeigenschaft (1816- 1841). Dabei war die Auflösung der Bindung an Boden und Grund von zahlreichen Spannungen geprägt und in dieser Periode ist die Entstehung der Mafia anzusetzen.<br />
<br />
Die fast uneingeschränkt regierenden Großgrundbesitzer im Inneren und Westen Siziliens begannen Ende des 18. Jahrhunderts ihren Hauptwohnsitz nach Palermo oder Neapel zu verlegen. Ihre Ländereien sicherten sie mit eigenen Schutztruppen ab, deren Führer oft zu der Schicht der Großpächter (Gabelloti) aufstiegen, die das Land für eine jährliche Pachtsumme vom Großgrundbesitzer pachteten und dann vor Ort an die Bauern unterverpachteten. Eine nur mangelnde Umsetzung des staatlichen Herrschaftsanspruchs, die mit hohen Kosten verbunden gewesen wäre, erleichterte es den Gabelloti ihre Stellung als informelle Machthaber zu festigen, bis sie im Laufe des 19. Jahrhunderts schließlich oft die alten Großgrundbesitzer verdrängten, die z.T. unter Druck und Erpressungen der Gabelloti den Großteil ihrer Ländereien verkauften. Einzige Käufer waren wiederum die Gabelloti, die das nötige Kapital besaßen und Gewalt als Abschreckung einsetzten.<br />
<br />
Der Typ des Mafiosi entstand in den Privattruppen dieser Gabelloti. Wächter und Aufseher auf den Plantagen der Großgrundbesitzer sorgten für Ruhe und Sicherheit in einer Zeit der zunehmenden Gesetzlosigkeit und des Banditentums. Gleichzeitig aber zwangen sie die Bauern zu den berüchtigten pizzu (ein Teil der Ernte als Schutzgebühr).<br />
<br />
Entscheidend für die Durchsetzung als Mafiosi war aber eine charismatische und gewalttätige Persönlichkeit, die eine Klientel aufbauen konnte und ein hohes Ansehen bei der Bevölkerung erlangte, da sie sich kongruent zu den sizilianischen Werten verhielt, allerdings in der extremsten Form. Die Gewalt als Grundprinzip genügte nicht zum Aufstieg zu einem Mafioso; Autorität, verbunden mit Vorsicht, Ausgeglichenheit und Schlauheit waren wichtig, wenn der Mafiosi seine Position als Vermittler, Ratgeber, Richter und Beschützer wirkungsvoll ausüben wollte. Sein Ansehen stieg dabei mit der Anzahl der Personen, die sich ihm anvertrauten.</div>
</div></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><div id="main"><div class="tophead"></div>
<div class="toptitel">Die Ursprünge der Mafia</div>
<div class="topbox">Die Insel Sizilien stand im Laufe ihrer Geschichte fast ununterbrochen unter Fremdherrschaft und wurde meist nur als abgelegene Provinz behandelt. Feudalismus prägte das Land bis weit ins 19. Jahrhundert hinein bis zur schrittweisen Abschaffung der Leibeigenschaft (1816- 1841). Dabei war die Auflösung der Bindung an Boden und Grund von zahlreichen Spannungen geprägt und in dieser Periode ist die Entstehung der Mafia anzusetzen.<br />
<br />
Die fast uneingeschränkt regierenden Großgrundbesitzer im Inneren und Westen Siziliens begannen Ende des 18. Jahrhunderts ihren Hauptwohnsitz nach Palermo oder Neapel zu verlegen. Ihre Ländereien sicherten sie mit eigenen Schutztruppen ab, deren Führer oft zu der Schicht der Großpächter (Gabelloti) aufstiegen, die das Land für eine jährliche Pachtsumme vom Großgrundbesitzer pachteten und dann vor Ort an die Bauern unterverpachteten. Eine nur mangelnde Umsetzung des staatlichen Herrschaftsanspruchs, die mit hohen Kosten verbunden gewesen wäre, erleichterte es den Gabelloti ihre Stellung als informelle Machthaber zu festigen, bis sie im Laufe des 19. Jahrhunderts schließlich oft die alten Großgrundbesitzer verdrängten, die z.T. unter Druck und Erpressungen der Gabelloti den Großteil ihrer Ländereien verkauften. Einzige Käufer waren wiederum die Gabelloti, die das nötige Kapital besaßen und Gewalt als Abschreckung einsetzten.<br />
<br />
Der Typ des Mafiosi entstand in den Privattruppen dieser Gabelloti. Wächter und Aufseher auf den Plantagen der Großgrundbesitzer sorgten für Ruhe und Sicherheit in einer Zeit der zunehmenden Gesetzlosigkeit und des Banditentums. Gleichzeitig aber zwangen sie die Bauern zu den berüchtigten pizzu (ein Teil der Ernte als Schutzgebühr).<br />
<br />
Entscheidend für die Durchsetzung als Mafiosi war aber eine charismatische und gewalttätige Persönlichkeit, die eine Klientel aufbauen konnte und ein hohes Ansehen bei der Bevölkerung erlangte, da sie sich kongruent zu den sizilianischen Werten verhielt, allerdings in der extremsten Form. Die Gewalt als Grundprinzip genügte nicht zum Aufstieg zu einem Mafioso; Autorität, verbunden mit Vorsicht, Ausgeglichenheit und Schlauheit waren wichtig, wenn der Mafiosi seine Position als Vermittler, Ratgeber, Richter und Beschützer wirkungsvoll ausüben wollte. Sein Ansehen stieg dabei mit der Anzahl der Personen, die sich ihm anvertrauten.</div>
</div></center>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Mafia - Die Struktur]]></title>
			<link>https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=14</link>
			<pubDate>Thu, 15 Nov 2018 00:45:22 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=14</guid>
			<description><![CDATA[<center><div id="main"><div class="tophead"></div>
<div class="toptitel">Die Struktur der Mafia</div>
<div class="topbox">Die Grundelemente traditioneller mafioser Strukturen sind die cosca (Familie) und das partito-Geflecht zu politisch einflußreichen Personen. Entscheidend dabei ist die strategisch optimale Position des mafioso als Mittler von Leistungen, Gütern und Informationen zwischen Mitgliedern der cosca und den Personen des partito.<br />
<br />
Der innere Kern der cosca besteht in erster Linie aus der biologischen Verwandtschaft. Durch Heiraten und Patenschaften wird darüberhinaus eine weitere Verflechtung der Gefolgschaft angestrebt, denn diese Bindungen besitzen die stärkste bindende Kraft für die Gruppe. Bindungen, die darüber hinausgehen, wie z.B. gemeinsame geschäftliche Interessen oder das allgemeine Zugehörigkeitsgefühl zur cosa nostra sind nur sekundär und damit zwangsläufig labil.<br />
<br />
Die cosca in ihrem Kern ist nicht sehr groß und umfaßte traditionellerweise 10 bis 20 Personen. Auf der 2. Ebene gibt es die zahlreichen Verwandten und Freunde der cosca- Mitglieder, die bei Bedarf für spezielle Aktionen rekrutiert werden können. Mitglied der Mafia im engeren Sinne sind aber nur die cosca-Mitglieder, d.h. Blutsverwandte und einige verdiente Mitglieder aus dem Umfeld, die nach einer eingehenden Prüfung offiziell aufgenommen werden.<br />
<br />
Das zweite Standbein der Mafia ist das partito. Ein Beispiel für das Funktionieren des partito schilderte der pentito (Kronzeuge) Calderone dem Soziologen und Mafiaexperten Arlacchi : Die mafiose Calderone-Familie sicherte die reiche Bauunternehmerfamilie Costanzo, die nicht zur Mafia gehörte, vor Entführungen und Erpressungen und schützte die Großbaustellen der Firma. Daneben beschaffte sie den Costanzos über mafiose Kontakte öffentliche Aufträge in ganz Sizilien, verhandelte mit anderen Mafiafamilien, wenn deren Territorium von den Baustellen betroffen war und schüchterte die Konkurrenz sowie die Arbeiter ein. Dafür erhielt sie neben einer großzügigen Entlohnung und Beteiligung eine juristische Protektion von den Costanzos, die über weitreichende politische Kontakte verfügten.<br />
<br />
Beide Seiten profitieren in diesem Falle von der Zusammenarbeit.<br />
<br />
Damit dieses System funktioniert, muß es gewisse Regelungsmechanismen zwischen den verschiedenen Mafiafamilien geben. Die Koordination der verschiedenen Mafiafamilien untereinander ist zwar formal geregelt, aber instabil.<br />
<br />
Als Ganzes besteht die Cosa Nostra (eigener Ausdruck der Mafia für ihre Organsation) aus verschiedenen Mafiafamilien, die in ihren jeweiligen Gebieten autonom sind, d.h. es besteht eine klare räumliche Abgrenzung. Durch Wahl wird eine Provinz- und eine Regionalkommission (cupola) aus Vertretern der einzelnen cosca konstituiert, um die Koordination bei Streitpunkten zu gewährleisten. Einige Mafiaführer zielten mit der cupola auf eine Zentralisierung der Mafia, die jedoch de facto nicht funktionierte. Dies zeigten die blutigen Kämpfe zwischen Mafiafamilien zu Beginn der 80er Jahre.<br />
<br />
Allgemein gilt, daß unter den Bedingungen der Illegalität größere Organisationen auch größere Schwierigkeiten und Risiken mit sich bringen und die Tendenz zu kleineren Unternehmen gefördert wird. Die Illegalität führt dazu, daß das Geschehen auf diesen Märkten unsicherer und risikoreicher ist als auf den legalen. Eigentumsrechte sind nicht dokumentiert, der Besitz ist durch Beschlagnahme oder Diebstahl/Raub durch Konkurrenten bedroht. Der Kapitaleinsatz ist in der Regel sehr hoch und die Qualität der Waren variiert stark. Verträge sind nicht schriftlich fixiert und die Bonität der Handelspartner ist nur schwer zu überprüfen.<br />
<br />
Anlässe zu Mißtrauen, Betrug und Konflikten gibt es also in einer großen Anzahl, aber natürlicherweise kann das staatliche Rechtssystem nicht als Schlichtungs- und Zwangsinstanz in Anspruch genommen werden. Deshalb sind Vertauen und Gewalt die entscheidenden Mittel um die Transaktionskosten gering zu halten. Je enger die familiäre Bindung ist, desto größer ist das Vertrauen und die Sanktionsmöglichkeit. Eine gegenseitige Anerkennung als uomo d`onore (Ehrenmann) ist gleichbedeutend mit einem Vertauensverhältnis, da ein Mafioso mit seinem Wort und seiner Tat für die Bonität und Vertragstreue oder Sicherheit einsteht.<br />
<br />
Bei der Gewalt ist nicht die Anwendung der Gewalt entscheidend, da sie meistens kontraproduktiv ist, sondern die glaubhafte Androhung von Gewalt.</div>
</div></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><div id="main"><div class="tophead"></div>
<div class="toptitel">Die Struktur der Mafia</div>
<div class="topbox">Die Grundelemente traditioneller mafioser Strukturen sind die cosca (Familie) und das partito-Geflecht zu politisch einflußreichen Personen. Entscheidend dabei ist die strategisch optimale Position des mafioso als Mittler von Leistungen, Gütern und Informationen zwischen Mitgliedern der cosca und den Personen des partito.<br />
<br />
Der innere Kern der cosca besteht in erster Linie aus der biologischen Verwandtschaft. Durch Heiraten und Patenschaften wird darüberhinaus eine weitere Verflechtung der Gefolgschaft angestrebt, denn diese Bindungen besitzen die stärkste bindende Kraft für die Gruppe. Bindungen, die darüber hinausgehen, wie z.B. gemeinsame geschäftliche Interessen oder das allgemeine Zugehörigkeitsgefühl zur cosa nostra sind nur sekundär und damit zwangsläufig labil.<br />
<br />
Die cosca in ihrem Kern ist nicht sehr groß und umfaßte traditionellerweise 10 bis 20 Personen. Auf der 2. Ebene gibt es die zahlreichen Verwandten und Freunde der cosca- Mitglieder, die bei Bedarf für spezielle Aktionen rekrutiert werden können. Mitglied der Mafia im engeren Sinne sind aber nur die cosca-Mitglieder, d.h. Blutsverwandte und einige verdiente Mitglieder aus dem Umfeld, die nach einer eingehenden Prüfung offiziell aufgenommen werden.<br />
<br />
Das zweite Standbein der Mafia ist das partito. Ein Beispiel für das Funktionieren des partito schilderte der pentito (Kronzeuge) Calderone dem Soziologen und Mafiaexperten Arlacchi : Die mafiose Calderone-Familie sicherte die reiche Bauunternehmerfamilie Costanzo, die nicht zur Mafia gehörte, vor Entführungen und Erpressungen und schützte die Großbaustellen der Firma. Daneben beschaffte sie den Costanzos über mafiose Kontakte öffentliche Aufträge in ganz Sizilien, verhandelte mit anderen Mafiafamilien, wenn deren Territorium von den Baustellen betroffen war und schüchterte die Konkurrenz sowie die Arbeiter ein. Dafür erhielt sie neben einer großzügigen Entlohnung und Beteiligung eine juristische Protektion von den Costanzos, die über weitreichende politische Kontakte verfügten.<br />
<br />
Beide Seiten profitieren in diesem Falle von der Zusammenarbeit.<br />
<br />
Damit dieses System funktioniert, muß es gewisse Regelungsmechanismen zwischen den verschiedenen Mafiafamilien geben. Die Koordination der verschiedenen Mafiafamilien untereinander ist zwar formal geregelt, aber instabil.<br />
<br />
Als Ganzes besteht die Cosa Nostra (eigener Ausdruck der Mafia für ihre Organsation) aus verschiedenen Mafiafamilien, die in ihren jeweiligen Gebieten autonom sind, d.h. es besteht eine klare räumliche Abgrenzung. Durch Wahl wird eine Provinz- und eine Regionalkommission (cupola) aus Vertretern der einzelnen cosca konstituiert, um die Koordination bei Streitpunkten zu gewährleisten. Einige Mafiaführer zielten mit der cupola auf eine Zentralisierung der Mafia, die jedoch de facto nicht funktionierte. Dies zeigten die blutigen Kämpfe zwischen Mafiafamilien zu Beginn der 80er Jahre.<br />
<br />
Allgemein gilt, daß unter den Bedingungen der Illegalität größere Organisationen auch größere Schwierigkeiten und Risiken mit sich bringen und die Tendenz zu kleineren Unternehmen gefördert wird. Die Illegalität führt dazu, daß das Geschehen auf diesen Märkten unsicherer und risikoreicher ist als auf den legalen. Eigentumsrechte sind nicht dokumentiert, der Besitz ist durch Beschlagnahme oder Diebstahl/Raub durch Konkurrenten bedroht. Der Kapitaleinsatz ist in der Regel sehr hoch und die Qualität der Waren variiert stark. Verträge sind nicht schriftlich fixiert und die Bonität der Handelspartner ist nur schwer zu überprüfen.<br />
<br />
Anlässe zu Mißtrauen, Betrug und Konflikten gibt es also in einer großen Anzahl, aber natürlicherweise kann das staatliche Rechtssystem nicht als Schlichtungs- und Zwangsinstanz in Anspruch genommen werden. Deshalb sind Vertauen und Gewalt die entscheidenden Mittel um die Transaktionskosten gering zu halten. Je enger die familiäre Bindung ist, desto größer ist das Vertrauen und die Sanktionsmöglichkeit. Eine gegenseitige Anerkennung als uomo d`onore (Ehrenmann) ist gleichbedeutend mit einem Vertauensverhältnis, da ein Mafioso mit seinem Wort und seiner Tat für die Bonität und Vertragstreue oder Sicherheit einsteht.<br />
<br />
Bei der Gewalt ist nicht die Anwendung der Gewalt entscheidend, da sie meistens kontraproduktiv ist, sondern die glaubhafte Androhung von Gewalt.</div>
</div></center>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Mafia - Die Wirtschaft]]></title>
			<link>https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=13</link>
			<pubDate>Thu, 15 Nov 2018 00:43:54 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=13</guid>
			<description><![CDATA[<center><div id="main"><div class="tophead"></div>
<div class="toptitel">Die Wirtschaft und die Mafia</div>
<div class="topbox">Oberstes Ziel der Mafia ist das Gewalt- und Protektionsmonopol in einem bestimmten Territorium (neben dem Staat), das dann der Mafia ihre einträglichen Geschäfte ermöglicht. Ein Klima der mafiosen Einschüchterung reicht für die Überzeugung der Unternehmer aus, wonach der Staat unfähig zur Sicherung des friedlichen Zusammenlebens ist und andererseits der Schutz durch die Mafia in diesem Umfeld in optimalerweise profitable Geschäfte ermöglicht. In kleineren Orten bestand die Hauptbeschäftigung eines Mafiabosses in dem Schlichten von Streitigkeiten aller Art und in einer Art Maklertätigkeit in allen Bereichen, gegen einen entsprechenden Obolus. Möglich war dies jedoch nur, wenn er im Ort allgemein respektiert oder gefürchtet wurde.<br />
<br />
In den Städten Siziliens versuchte die Mafia unter Einsatz aller Mittel, möglichst beständige Beziehungen zu zahlreichen Unternehmen aufzubauen und Bedingungen zu schaffen, daß diese prosperieren können. Firmen, die mit der Mafia zusammenarbeiten oder Mafiosi gehören, haben gegenüber ihren Konkurrenten große Wettbewerbsvorteile, solange ein Klima der mafiosen Einschüchterung besteht und der Staat für keine Chancengleichheit sorgt. Die protektiven Leistungen der Mafia für ihre Klienten bestehen aus dem Schutz vor "normaler" Kriminalität, Vermittlung bei und autoritative Regelung von Konflikten und die Garantie vertraglicher Absprachen.<br />
<br />
In der Regel schützt die Mafia nicht nur eine Firma einer Branche, sondern versucht Kartelle und Abkommen zwischen den Firmen zu organisieren. Dabei ist es die Aufgabe der Mafia, die einzelnen Firmen vor gruppeninternen Konflikten zu schützen und die Verwirklichung der Abkommen, in dem z.T. über 100 Firmen organisiert sind, zu garantieren. Als Gegenleistung verlangt die Mafia entweder eine Provision oder sogar eine Teilhaberschaft, wodurch zu beiderseitigem Vorteil organische Beziehungen entstehen können: Indem die Mafia durch Druck oder sonstige Einflußnahme für einen fließenden Auftragsfluß sorgt, prosperiert das Unternehmen.<br />
Dabei ist es jedoch nur schwer abzuschätzen in welchem Umfang die Leistungen real sind und die Empfänger dies auch als Leistungen empfinden im Rahmen Leistung /Gegenleistung oder in welchem Umfang sie nur fiktiv sind, d.h. ob Schutz nur vor einer Gefahr angeboten wird, die der Schützende selber androht.<br />
<br />
Die Mafia bot zum Beispiel auch einen recht wirksamen Schutz vor Entführungen, die in den 1970er Jahren in Italien stark zunahmen. Die Ursache lag in einem Beschluß der cupola von 1974, der Entführungen in Sizilien untersagte. Ausschlaggebend dafür war die Tatsache, daß viele Unternehmer unter dem Schutz einer bestimmten Mafiafamilie standen und bei einer Entführung durch eine Mafiafamilie wären Gewalttätigkeiten untereinander eine Zwangsläufigkeit. Außerdem hätte es Zweifel an der Effizienz des Schutzes zur Folge gehabt und zudem die Aufmerksamkeit der staatlichen Verfolgungs-behörden stark erhöht.<br />
<br />
Der Mafia-Forscher Diego Gambetta vertritt , aufgrund von zahlreichen pentiti-Aussagen und neueren Forschungen detailliert seine These, daß die realen Leistungen der Mafia unterschätzt werden, wenn nur von Schutzgelderpressungen gesprochen wird. Denn von großer wirtschaftlicher Bedeutung sind die Schutzgelder für die Mafia nicht mehr, seitdem die Märkte für öffentliche Aufträge, die EG-Subventionen und die illegalen Märkte (Drogen) als Finanzierungsquelle in den Vordergrund getreten sind.</div>
</div></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><div id="main"><div class="tophead"></div>
<div class="toptitel">Die Wirtschaft und die Mafia</div>
<div class="topbox">Oberstes Ziel der Mafia ist das Gewalt- und Protektionsmonopol in einem bestimmten Territorium (neben dem Staat), das dann der Mafia ihre einträglichen Geschäfte ermöglicht. Ein Klima der mafiosen Einschüchterung reicht für die Überzeugung der Unternehmer aus, wonach der Staat unfähig zur Sicherung des friedlichen Zusammenlebens ist und andererseits der Schutz durch die Mafia in diesem Umfeld in optimalerweise profitable Geschäfte ermöglicht. In kleineren Orten bestand die Hauptbeschäftigung eines Mafiabosses in dem Schlichten von Streitigkeiten aller Art und in einer Art Maklertätigkeit in allen Bereichen, gegen einen entsprechenden Obolus. Möglich war dies jedoch nur, wenn er im Ort allgemein respektiert oder gefürchtet wurde.<br />
<br />
In den Städten Siziliens versuchte die Mafia unter Einsatz aller Mittel, möglichst beständige Beziehungen zu zahlreichen Unternehmen aufzubauen und Bedingungen zu schaffen, daß diese prosperieren können. Firmen, die mit der Mafia zusammenarbeiten oder Mafiosi gehören, haben gegenüber ihren Konkurrenten große Wettbewerbsvorteile, solange ein Klima der mafiosen Einschüchterung besteht und der Staat für keine Chancengleichheit sorgt. Die protektiven Leistungen der Mafia für ihre Klienten bestehen aus dem Schutz vor "normaler" Kriminalität, Vermittlung bei und autoritative Regelung von Konflikten und die Garantie vertraglicher Absprachen.<br />
<br />
In der Regel schützt die Mafia nicht nur eine Firma einer Branche, sondern versucht Kartelle und Abkommen zwischen den Firmen zu organisieren. Dabei ist es die Aufgabe der Mafia, die einzelnen Firmen vor gruppeninternen Konflikten zu schützen und die Verwirklichung der Abkommen, in dem z.T. über 100 Firmen organisiert sind, zu garantieren. Als Gegenleistung verlangt die Mafia entweder eine Provision oder sogar eine Teilhaberschaft, wodurch zu beiderseitigem Vorteil organische Beziehungen entstehen können: Indem die Mafia durch Druck oder sonstige Einflußnahme für einen fließenden Auftragsfluß sorgt, prosperiert das Unternehmen.<br />
Dabei ist es jedoch nur schwer abzuschätzen in welchem Umfang die Leistungen real sind und die Empfänger dies auch als Leistungen empfinden im Rahmen Leistung /Gegenleistung oder in welchem Umfang sie nur fiktiv sind, d.h. ob Schutz nur vor einer Gefahr angeboten wird, die der Schützende selber androht.<br />
<br />
Die Mafia bot zum Beispiel auch einen recht wirksamen Schutz vor Entführungen, die in den 1970er Jahren in Italien stark zunahmen. Die Ursache lag in einem Beschluß der cupola von 1974, der Entführungen in Sizilien untersagte. Ausschlaggebend dafür war die Tatsache, daß viele Unternehmer unter dem Schutz einer bestimmten Mafiafamilie standen und bei einer Entführung durch eine Mafiafamilie wären Gewalttätigkeiten untereinander eine Zwangsläufigkeit. Außerdem hätte es Zweifel an der Effizienz des Schutzes zur Folge gehabt und zudem die Aufmerksamkeit der staatlichen Verfolgungs-behörden stark erhöht.<br />
<br />
Der Mafia-Forscher Diego Gambetta vertritt , aufgrund von zahlreichen pentiti-Aussagen und neueren Forschungen detailliert seine These, daß die realen Leistungen der Mafia unterschätzt werden, wenn nur von Schutzgelderpressungen gesprochen wird. Denn von großer wirtschaftlicher Bedeutung sind die Schutzgelder für die Mafia nicht mehr, seitdem die Märkte für öffentliche Aufträge, die EG-Subventionen und die illegalen Märkte (Drogen) als Finanzierungsquelle in den Vordergrund getreten sind.</div>
</div></center>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Cosa Nostra - Machtverteilung in Sizilien]]></title>
			<link>https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=12</link>
			<pubDate>Thu, 15 Nov 2018 00:43:14 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=12</guid>
			<description><![CDATA[<center><div id="main"><div class="tophead"></div>
<div class="toptitel">Machtverteilung in Sizilien</div>
<div class="topbox"><img src="images/revenge/Info/Verteilung2.png"><br />
<br />
<br />
<span style="text-transform:uppercase; font-size: 14px; font-weight:bold;">cappo di tutti capi:</span> Vincenzo Santino<br />
<br />
<br />
<span style="text-transform:uppercase; font-size: 14px; font-weight:bold;">Provinz Trapani</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Provinzboss:</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tätigkeitsfeld:</span><br />
<br />
<br />
<span style="text-transform:uppercase; font-size: 14px; font-weight:bold;">Provinz Palermo</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Provinzboss:</span> Vincenzo Santino<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tätigkeitsfeld:</span> Waffenschmuggel, Drogenhandel<br />
<br />
<br />
<span style="text-transform:uppercase; font-size: 14px; font-weight:bold;">Provinz Messina</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Provinzboss:</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tätigkeitsfeld:</span><br />
<br />
<br />
<span style="text-transform:uppercase; font-size: 14px; font-weight:bold;">Provinz Catania</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Provinzboss:</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tätigkeitsfeld:</span><br />
<br />
<br />
<span style="text-transform:uppercase; font-size: 14px; font-weight:bold;">Provinz Enna</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Provinzboss:</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tätigkeitsfeld:</span><br />
<br />
<br />
<span style="text-transform:uppercase; font-size: 14px; font-weight:bold;">Provinz Caltanissetta</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Provinzboss:</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tätigkeitsfeld:</span><br />
<br />
<br />
<span style="text-transform:uppercase; font-size: 14px; font-weight:bold;">Provinz Agrigent</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Provinzboss:</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tätigkeitsfeld:</span><br />
<br />
<br />
<span style="text-transform:uppercase; font-size: 14px; font-weight:bold;">Provinz Ragusa</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Provinzboss:</span> Luciano Vanzetti<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tätigkeitsfeld:</span> Waffenschmuggel<br />
<br />
<br />
<span style="text-transform:uppercase; font-size: 14px; font-weight:bold;">Provinz Syrakus</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Provinzboss:</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tätigkeitsfeld:</span></div>
</div></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><div id="main"><div class="tophead"></div>
<div class="toptitel">Machtverteilung in Sizilien</div>
<div class="topbox"><img src="images/revenge/Info/Verteilung2.png"><br />
<br />
<br />
<span style="text-transform:uppercase; font-size: 14px; font-weight:bold;">cappo di tutti capi:</span> Vincenzo Santino<br />
<br />
<br />
<span style="text-transform:uppercase; font-size: 14px; font-weight:bold;">Provinz Trapani</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Provinzboss:</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tätigkeitsfeld:</span><br />
<br />
<br />
<span style="text-transform:uppercase; font-size: 14px; font-weight:bold;">Provinz Palermo</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Provinzboss:</span> Vincenzo Santino<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tätigkeitsfeld:</span> Waffenschmuggel, Drogenhandel<br />
<br />
<br />
<span style="text-transform:uppercase; font-size: 14px; font-weight:bold;">Provinz Messina</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Provinzboss:</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tätigkeitsfeld:</span><br />
<br />
<br />
<span style="text-transform:uppercase; font-size: 14px; font-weight:bold;">Provinz Catania</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Provinzboss:</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tätigkeitsfeld:</span><br />
<br />
<br />
<span style="text-transform:uppercase; font-size: 14px; font-weight:bold;">Provinz Enna</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Provinzboss:</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tätigkeitsfeld:</span><br />
<br />
<br />
<span style="text-transform:uppercase; font-size: 14px; font-weight:bold;">Provinz Caltanissetta</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Provinzboss:</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tätigkeitsfeld:</span><br />
<br />
<br />
<span style="text-transform:uppercase; font-size: 14px; font-weight:bold;">Provinz Agrigent</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Provinzboss:</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tätigkeitsfeld:</span><br />
<br />
<br />
<span style="text-transform:uppercase; font-size: 14px; font-weight:bold;">Provinz Ragusa</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Provinzboss:</span> Luciano Vanzetti<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tätigkeitsfeld:</span> Waffenschmuggel<br />
<br />
<br />
<span style="text-transform:uppercase; font-size: 14px; font-weight:bold;">Provinz Syrakus</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Provinzboss:</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tätigkeitsfeld:</span></div>
</div></center>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Cosa Nostra - Über Glauben und Ehre]]></title>
			<link>https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=11</link>
			<pubDate>Thu, 15 Nov 2018 00:40:18 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=11</guid>
			<description><![CDATA[<center><div id="main"><div class="tophead"></div>
<div class="toptitel">Über Glaube und Ehre</div>
<div class="topbox">
Mitglieder der Cosa Nostra sieht man an Heiligenprozessionen teilnehmen, man sieht sie in tiefer Ehrfurcht auf den Bänken während der Messe sitzen und sie spenden große Geldsummen für christliche Projekte. Es mag ein wenig seltsam anmuten, dass Männer, an deren Hände Blut klebt, sich als gute Christen bezeichnen. So steht doch ihre Tätigkeit in einem großen Kontrast zu dem wichtigsten Mantra des christlichen Glaubens – Du sollst nicht töten. <br />
<br />
Aber auch von Seiten der Kirche gab es über viele Jahre hinweg eine große Toleranz gegenüber diesen Personen. Mitglieder der Cosa Nostra wurden von den Geistlichen so behandelt, wie sie jeden Sünder behandelten. Den bösartigen Einfluss, der mit diesen Männer verbunden war, wurde gekonnt übersehen, so hielten sie doch scheinbar die gleichen Werte hoch, wie die Kirche: Ehrerbietung, Demut, Tradition und Familie. <br />
<br />
Ja, es gibt in der Tat sehr viele Parallelen zwischen der Religion der Mafia und dem katholischen Glauben, dennoch hat die Religion der Mafia nichts mit der Institution Kirche zu tun. Die Mafia Religion übernimmt viele Formulierungen des katholischen Glaubens und schafft damit ein Zusammengehörigkeitsgefühl, Vertrauen und eine Reihe anpassungsfähiger Regeln, genau wie der Ehrenkodex. Aufgrund der vielen Parallelen zwischen der Mafia Religion und dem katholischen Glauben, dient sie den Angehörigen der Organisation als ein Mittel, um ihre Taten zu rechtfertigen. Mitglieder rechtfertigen ihre Taten häufig damit, dass sie behauptete nicht wegen des Geldes oder wegen Macht gemordet zu haben, sondern im Namen einer höheren Instanz, der sie dann meist die Namen 'Ehre' und 'Gott' beilegen. Auch die Kirche hatte ihre Kreuzzüge mit ganz ähnlichen Aussagen gerechtfertigt. Der Kampf im Namen Gottes und das höhere Ziel, welches sie mit ihren Kriegen verfolgten. <br />
<br />
In Sizilien ist das Wort 'Christ' gleichbedeutend mit 'Mensch', doch in der Reihen der Cosa Nostra bedeutet es 'Ehrenmann'. Wenn man die Denkweise der Mafia begreifen will, muss man verstehen, dass die Ehrenregeln sich im Kopf jedes Mitglieds mit kalkulierter Täuschung und herzloser Grausamkeit vermischen. Ehre ist ein Gefühl von beruflicher Wertschätzung, einem Wertesystem und einem Symbol der Zugehörigkeit in einer Organisation, die nach eigener Einschätzung jenseits von gut und böse steht. <br />
<br />
Glaube und Ehre sind also in der Cosa Nostra stark miteinander verbunden, wenn man nicht sogar so weit gehen kann, sie einander gleich zu setzen. <br />
<br />
Aber zu einem Ehrenmann wird man in der Cosa Nostra nicht einfach so, sondern diese Bezeichnung ist mit einem Initiationsritus verbunden, den jedes Mitglied der Cosa Nostra durchlaufen muss, um in die Organisation aufgenommen zu werden. Ehre ist etwas, das sich ein Mitglied verdienen muss. Meist wird das Mitglied über längere Zeit überwacht und überprüft und erst wenn man ihn für geeignet hält, wird er an einen geheimen Ort gebracht, an dem bereits mehrere Ehrenmänner ihn erwarten. Der Älteste der Anwesenden klärt ihn darüber auf, dass es der Zweck <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">di questa cosa</span> (dieser Sache) ist, die Schwachen zu schützen und ihre Unterdrücker zu eliminieren. Dann wird ihm in den Finger der Hand gestochen, mit welcher er schießt. Das Blut tropft auf ein Bild der heiligen Jungfrau Maria, welches ihm danach in die Hände gelegt und angezündet wird. Dabei muss der Kandidat das Feuer aushalten bis das Bild vollständig verbrannt ist. Er schwört, den Grundsätzen der Cosa Nostra ('unsere Sache') treu zu bleiben und erklärt feierlich: „Wenn ich meinen Eid nicht halte, möge ich verbrennen und zu Asche werden wie die Asche dieses geweihten Heiligenbildes.“ Das Verbrennen des heiligen Bildes ist ein Symbol für seinen Tod als normaler Mensch und seine Wiedergeburt als Ehrenmann. <br />
<br />
Die erste und wichtigste Säule des Ehrenkodex ist der absolute Gehorsam. Ein 'gemachter' Mann ist seinem Capo gegenüber stets gehorsam und nach dem Warum wird er niemals fragen. Eine weitere Säule des Ehrenkodex ist die Verschwiegenheit und die Wahrheitspflicht gegenüber anderen Ehrenmänner. Diese zwei Punkte stehen eigentlich in einem Widerspruch zueinander, so kann man nicht einerseits die Wahrheit sprechen und zugleich verschwiegen sein. Dennoch geht beides in der Cosa Nostra Hand in Hand, was selbstverständlich zu einer, durchaus seltsam anmutenden Redeweise führt. <br />
<br />
Die Pflicht die Wahrheit zu sagen kommt natürlich daher, dass sie dem Aufbau von gegenseitigem Vertrauen förderlich ist. Gerade in einer Organisation, in der so vieles von Vertrauen abhängig ist. Die Notwendigkeit, Vertrauen zu haben, ist folglich auch eine Erklärung für all die Aspekte im Leben eines Ehrenmanns, die mit Sex und Ehe zu tun haben. Ein Ehrenmann verpflichtet sich, kein Geld mit Prostitution zu verdienen und wenn sie mit der Frau eines anderen Mafioso schlafen, dann droht ihnen die Todesstrafe. Mafiosi, die dem Glücksspiel nachgehen, die ein sexuell ausschweifendes Leben führen oder die gar ihren Reichtum öffentlich zur Schau stellen, gelten innerhalb der Organisation als unzuverlässig und demnach auch als entbehrlich. Wenn man also andere Ehrenmänner von seiner Vertrauenswürdigkeit überzeugen möchte, sollte man auf einen tadellosen Lebensstil achten. <br />
<br />
Aber Ehre hat auch etwas mit Loyalität zu tun, auch wenn das für jedes Mitglied bedeutet, die Interessen der Cosa Nostra über die seiner eigenen Verwandten zu stellen. Es ist keine Seltenheit, sondern geradezu die Regel, dass nicht einmal die Verwandten Kenntnis über eine Mitgliedschaft innerhalb der Cosa Nostra haben und noch weniger von den tatsächlichen Geschäften. Auch muss Verwandtschaft zwischen Ehrenmänner nicht unbedingt heißen, dass man genau über die Position des Anderen Bescheid weiß. <br />
<br />
Diese Verschwiegenheit kommt natürlich ganz besonders bei der Eheschließung zum Tragen. Es ist von größter Bedeutung, dass man sich seine Ehepartnerin gezielt aussucht und sich natürlich in der Ehe ehrenhaft verhält. Sie müssen peinlich darauf achten, das Ansehen ihrer Frauen zu wahren. Dazu gehört selbstverständlich auch das Ehebruch-Tabu. Dies hat den Hintergrund, dass Ehefrauen von Ehrenmänner nicht in ihrem eigenen sozialen Umfeld erniedrigt werden sollen. Sicherlich werden innerhalb der Cosa Nostra viele Ehen gezielt geschlossen um Bündnisse zu stärken, aber auch weil Töchter von Ehrenmänner in diesen Kreisen aufgewachsen sind und somit über die notwendige Verschwiegenheit verfügen. Aber es lässt sich nicht sagen, dass die Frauen deswegen in der Cosa Nostra unterdrückt werden. Sie spielen sogar eine wichtige Rolle, wenn auch nicht unbedingt eine aktive in den Geschäften der Organisation. Frauen ist es nicht gestattet offizielles Mitglied der Cosa Nostra zu werden, so ist Ehre eine ausschließlich männliche Eigenschaft. <br />
<br />
Der Faktor Ehre spielt innerhalb der Cosa Nostra, wie man sieht, eine besonders große Rolle. Es geht sogar soweit, dass ein Mafioso ohne Ehre überhaupt nichts mehr wert ist. Er ist sozusagen ein toter Mann. Die Mitgliedschaft innerhalb der Cosa Nostra ist eine Mitgliedschaft auf Lebenszeit. Es gibt nur einen Weg, auf dem man sie verlassen kann und das ist als Leichnam. Daher ist die Einhaltung des Ehrenkodex auch eine Lebensversicherung, so schützt sie einen doch davor zu einem Mann ohne Ehre und somit zu einem toten Mann zu werden.</div>
</div></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><div id="main"><div class="tophead"></div>
<div class="toptitel">Über Glaube und Ehre</div>
<div class="topbox">
Mitglieder der Cosa Nostra sieht man an Heiligenprozessionen teilnehmen, man sieht sie in tiefer Ehrfurcht auf den Bänken während der Messe sitzen und sie spenden große Geldsummen für christliche Projekte. Es mag ein wenig seltsam anmuten, dass Männer, an deren Hände Blut klebt, sich als gute Christen bezeichnen. So steht doch ihre Tätigkeit in einem großen Kontrast zu dem wichtigsten Mantra des christlichen Glaubens – Du sollst nicht töten. <br />
<br />
Aber auch von Seiten der Kirche gab es über viele Jahre hinweg eine große Toleranz gegenüber diesen Personen. Mitglieder der Cosa Nostra wurden von den Geistlichen so behandelt, wie sie jeden Sünder behandelten. Den bösartigen Einfluss, der mit diesen Männer verbunden war, wurde gekonnt übersehen, so hielten sie doch scheinbar die gleichen Werte hoch, wie die Kirche: Ehrerbietung, Demut, Tradition und Familie. <br />
<br />
Ja, es gibt in der Tat sehr viele Parallelen zwischen der Religion der Mafia und dem katholischen Glauben, dennoch hat die Religion der Mafia nichts mit der Institution Kirche zu tun. Die Mafia Religion übernimmt viele Formulierungen des katholischen Glaubens und schafft damit ein Zusammengehörigkeitsgefühl, Vertrauen und eine Reihe anpassungsfähiger Regeln, genau wie der Ehrenkodex. Aufgrund der vielen Parallelen zwischen der Mafia Religion und dem katholischen Glauben, dient sie den Angehörigen der Organisation als ein Mittel, um ihre Taten zu rechtfertigen. Mitglieder rechtfertigen ihre Taten häufig damit, dass sie behauptete nicht wegen des Geldes oder wegen Macht gemordet zu haben, sondern im Namen einer höheren Instanz, der sie dann meist die Namen 'Ehre' und 'Gott' beilegen. Auch die Kirche hatte ihre Kreuzzüge mit ganz ähnlichen Aussagen gerechtfertigt. Der Kampf im Namen Gottes und das höhere Ziel, welches sie mit ihren Kriegen verfolgten. <br />
<br />
In Sizilien ist das Wort 'Christ' gleichbedeutend mit 'Mensch', doch in der Reihen der Cosa Nostra bedeutet es 'Ehrenmann'. Wenn man die Denkweise der Mafia begreifen will, muss man verstehen, dass die Ehrenregeln sich im Kopf jedes Mitglieds mit kalkulierter Täuschung und herzloser Grausamkeit vermischen. Ehre ist ein Gefühl von beruflicher Wertschätzung, einem Wertesystem und einem Symbol der Zugehörigkeit in einer Organisation, die nach eigener Einschätzung jenseits von gut und böse steht. <br />
<br />
Glaube und Ehre sind also in der Cosa Nostra stark miteinander verbunden, wenn man nicht sogar so weit gehen kann, sie einander gleich zu setzen. <br />
<br />
Aber zu einem Ehrenmann wird man in der Cosa Nostra nicht einfach so, sondern diese Bezeichnung ist mit einem Initiationsritus verbunden, den jedes Mitglied der Cosa Nostra durchlaufen muss, um in die Organisation aufgenommen zu werden. Ehre ist etwas, das sich ein Mitglied verdienen muss. Meist wird das Mitglied über längere Zeit überwacht und überprüft und erst wenn man ihn für geeignet hält, wird er an einen geheimen Ort gebracht, an dem bereits mehrere Ehrenmänner ihn erwarten. Der Älteste der Anwesenden klärt ihn darüber auf, dass es der Zweck <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">di questa cosa</span> (dieser Sache) ist, die Schwachen zu schützen und ihre Unterdrücker zu eliminieren. Dann wird ihm in den Finger der Hand gestochen, mit welcher er schießt. Das Blut tropft auf ein Bild der heiligen Jungfrau Maria, welches ihm danach in die Hände gelegt und angezündet wird. Dabei muss der Kandidat das Feuer aushalten bis das Bild vollständig verbrannt ist. Er schwört, den Grundsätzen der Cosa Nostra ('unsere Sache') treu zu bleiben und erklärt feierlich: „Wenn ich meinen Eid nicht halte, möge ich verbrennen und zu Asche werden wie die Asche dieses geweihten Heiligenbildes.“ Das Verbrennen des heiligen Bildes ist ein Symbol für seinen Tod als normaler Mensch und seine Wiedergeburt als Ehrenmann. <br />
<br />
Die erste und wichtigste Säule des Ehrenkodex ist der absolute Gehorsam. Ein 'gemachter' Mann ist seinem Capo gegenüber stets gehorsam und nach dem Warum wird er niemals fragen. Eine weitere Säule des Ehrenkodex ist die Verschwiegenheit und die Wahrheitspflicht gegenüber anderen Ehrenmänner. Diese zwei Punkte stehen eigentlich in einem Widerspruch zueinander, so kann man nicht einerseits die Wahrheit sprechen und zugleich verschwiegen sein. Dennoch geht beides in der Cosa Nostra Hand in Hand, was selbstverständlich zu einer, durchaus seltsam anmutenden Redeweise führt. <br />
<br />
Die Pflicht die Wahrheit zu sagen kommt natürlich daher, dass sie dem Aufbau von gegenseitigem Vertrauen förderlich ist. Gerade in einer Organisation, in der so vieles von Vertrauen abhängig ist. Die Notwendigkeit, Vertrauen zu haben, ist folglich auch eine Erklärung für all die Aspekte im Leben eines Ehrenmanns, die mit Sex und Ehe zu tun haben. Ein Ehrenmann verpflichtet sich, kein Geld mit Prostitution zu verdienen und wenn sie mit der Frau eines anderen Mafioso schlafen, dann droht ihnen die Todesstrafe. Mafiosi, die dem Glücksspiel nachgehen, die ein sexuell ausschweifendes Leben führen oder die gar ihren Reichtum öffentlich zur Schau stellen, gelten innerhalb der Organisation als unzuverlässig und demnach auch als entbehrlich. Wenn man also andere Ehrenmänner von seiner Vertrauenswürdigkeit überzeugen möchte, sollte man auf einen tadellosen Lebensstil achten. <br />
<br />
Aber Ehre hat auch etwas mit Loyalität zu tun, auch wenn das für jedes Mitglied bedeutet, die Interessen der Cosa Nostra über die seiner eigenen Verwandten zu stellen. Es ist keine Seltenheit, sondern geradezu die Regel, dass nicht einmal die Verwandten Kenntnis über eine Mitgliedschaft innerhalb der Cosa Nostra haben und noch weniger von den tatsächlichen Geschäften. Auch muss Verwandtschaft zwischen Ehrenmänner nicht unbedingt heißen, dass man genau über die Position des Anderen Bescheid weiß. <br />
<br />
Diese Verschwiegenheit kommt natürlich ganz besonders bei der Eheschließung zum Tragen. Es ist von größter Bedeutung, dass man sich seine Ehepartnerin gezielt aussucht und sich natürlich in der Ehe ehrenhaft verhält. Sie müssen peinlich darauf achten, das Ansehen ihrer Frauen zu wahren. Dazu gehört selbstverständlich auch das Ehebruch-Tabu. Dies hat den Hintergrund, dass Ehefrauen von Ehrenmänner nicht in ihrem eigenen sozialen Umfeld erniedrigt werden sollen. Sicherlich werden innerhalb der Cosa Nostra viele Ehen gezielt geschlossen um Bündnisse zu stärken, aber auch weil Töchter von Ehrenmänner in diesen Kreisen aufgewachsen sind und somit über die notwendige Verschwiegenheit verfügen. Aber es lässt sich nicht sagen, dass die Frauen deswegen in der Cosa Nostra unterdrückt werden. Sie spielen sogar eine wichtige Rolle, wenn auch nicht unbedingt eine aktive in den Geschäften der Organisation. Frauen ist es nicht gestattet offizielles Mitglied der Cosa Nostra zu werden, so ist Ehre eine ausschließlich männliche Eigenschaft. <br />
<br />
Der Faktor Ehre spielt innerhalb der Cosa Nostra, wie man sieht, eine besonders große Rolle. Es geht sogar soweit, dass ein Mafioso ohne Ehre überhaupt nichts mehr wert ist. Er ist sozusagen ein toter Mann. Die Mitgliedschaft innerhalb der Cosa Nostra ist eine Mitgliedschaft auf Lebenszeit. Es gibt nur einen Weg, auf dem man sie verlassen kann und das ist als Leichnam. Daher ist die Einhaltung des Ehrenkodex auch eine Lebensversicherung, so schützt sie einen doch davor zu einem Mann ohne Ehre und somit zu einem toten Mann zu werden.</div>
</div></center>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Cosa Nostra - Struktur und Werte]]></title>
			<link>https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=10</link>
			<pubDate>Thu, 15 Nov 2018 00:39:46 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=10</guid>
			<description><![CDATA[<center><div id="main"><div class="tophead"></div>
<div class="toptitel">Die sizilianische Mafia</div>
<div class="topbox">Die Struktur der sizilianischen Mafia hat sich von ihren Anfängen bis in unser Jahrhundert kaum verändert. Weiterhin besitzt jede Provinz einen eigenen Boss, die jedoch alle dem capo di tutti capi - Dem Boss der Bosse - unterstehen. Bei ihm laufen alle Fäden zusammen. Er ist derjenige, welcher das letzte Wort bei wichtigen Entscheidungen besitzt und dessen Segen für jede Heirat eines Cosa Nostras Mitglied von Nöten ist. Er ist die einzige Person, welche ein übergreifendes Todesurteil aussprechen kann und auch der Einzige, der ein solches wieder aufheben kann. Es gibt kein Geschäft welches in Sizilien abläuft, über das der capo di tutti capi keine Kenntnis besitzt. Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass er die mächtigste Position innerhalb der Cosa Nostra besitzt. Natürlich ist dieser Begriff keiner, der aus der Cosa Nostra selbst entsprungen ist, sondern der von den Medien in Umlauf gebracht wurde. In Amerika bezeichnete man diese Person als Paten. Nicht zu leugnen allerdings ist, dass dieser Begriff meist dem domierensten der Provinzbosse zugeschrieben wurde.</div>
<div class="toptitel">Die Spielregeln</div>
<div class="topbox">
<ol type="1" class="mycode_list"><li>"Man kann sich uns nicht einfach anschließen, man wird dazu auserwählt."<br />
</li>
<li>"Neue Geschäftspartner benötigen die Bürgschaft eines langjährigen Mitglieds."<br />
</li>
<li>"Die Ehefrau eines Freundes ist unantastbar."<br />
</li>
<li>"Jede Verbindung benötigt den Segen des capo di tutti capi."<br />
</li>
<li>"Jedes Mitglied verpflichtet sich zu einem gottesfürchtigen und tadellosen Lebensstil."<br />
</li>
<li>"Die Belange der Cosa Nostra sind stets zu schützen, auch mit dem eigenen Leben."<br />
</li>
<li>"Jedes Mitglied untersteht der Wahrheitspflicht. Lügen ziehen harte Strafen nach sich."<br />
</li>
<li>"Jeder Capo ist für die Familien in seiner Provinz verantwortlich."<br />
</li>
<li>"Stehe zu den Fehlern die du begangen hast und leugne sie nicht."<br />
</li>
<li>Wer nicht der Cosa Nostra angehören kann:<br />
- Wer Fälle von Untreue in der Familie hat<br />
- Wer sich schlecht verhält und sich nicht an moralische Werte hält."</li>
</ol>
</div>
</div></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><div id="main"><div class="tophead"></div>
<div class="toptitel">Die sizilianische Mafia</div>
<div class="topbox">Die Struktur der sizilianischen Mafia hat sich von ihren Anfängen bis in unser Jahrhundert kaum verändert. Weiterhin besitzt jede Provinz einen eigenen Boss, die jedoch alle dem capo di tutti capi - Dem Boss der Bosse - unterstehen. Bei ihm laufen alle Fäden zusammen. Er ist derjenige, welcher das letzte Wort bei wichtigen Entscheidungen besitzt und dessen Segen für jede Heirat eines Cosa Nostras Mitglied von Nöten ist. Er ist die einzige Person, welche ein übergreifendes Todesurteil aussprechen kann und auch der Einzige, der ein solches wieder aufheben kann. Es gibt kein Geschäft welches in Sizilien abläuft, über das der capo di tutti capi keine Kenntnis besitzt. Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass er die mächtigste Position innerhalb der Cosa Nostra besitzt. Natürlich ist dieser Begriff keiner, der aus der Cosa Nostra selbst entsprungen ist, sondern der von den Medien in Umlauf gebracht wurde. In Amerika bezeichnete man diese Person als Paten. Nicht zu leugnen allerdings ist, dass dieser Begriff meist dem domierensten der Provinzbosse zugeschrieben wurde.</div>
<div class="toptitel">Die Spielregeln</div>
<div class="topbox">
<ol type="1" class="mycode_list"><li>"Man kann sich uns nicht einfach anschließen, man wird dazu auserwählt."<br />
</li>
<li>"Neue Geschäftspartner benötigen die Bürgschaft eines langjährigen Mitglieds."<br />
</li>
<li>"Die Ehefrau eines Freundes ist unantastbar."<br />
</li>
<li>"Jede Verbindung benötigt den Segen des capo di tutti capi."<br />
</li>
<li>"Jedes Mitglied verpflichtet sich zu einem gottesfürchtigen und tadellosen Lebensstil."<br />
</li>
<li>"Die Belange der Cosa Nostra sind stets zu schützen, auch mit dem eigenen Leben."<br />
</li>
<li>"Jedes Mitglied untersteht der Wahrheitspflicht. Lügen ziehen harte Strafen nach sich."<br />
</li>
<li>"Jeder Capo ist für die Familien in seiner Provinz verantwortlich."<br />
</li>
<li>"Stehe zu den Fehlern die du begangen hast und leugne sie nicht."<br />
</li>
<li>Wer nicht der Cosa Nostra angehören kann:<br />
- Wer Fälle von Untreue in der Familie hat<br />
- Wer sich schlecht verhält und sich nicht an moralische Werte hält."</li>
</ol>
</div>
</div></center>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Camorra - Machtverteilung in Neapel]]></title>
			<link>https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=9</link>
			<pubDate>Thu, 15 Nov 2018 00:38:17 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=9</guid>
			<description><![CDATA[<center><div id="main"><div class="tophead"></div>
<div class="toptitel">Machtverteilung in Neapel</div>
<div class="topbox"><img src="images/revenge/Info/Verteilung.png"><br />
<br />
<span style="text-transform:uppercase; font-size: 14px; font-weight:bold;"><span style="color: #aa0000;" class="mycode_color">Capaci Clan</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Clanoberhaupt:</span> Marcello Capaci<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tätigkeitsfeld:</span> Subventionsbetrug, Öffentliche Bauaufträge<br />
<br />
1) San Ferdinando<br />
2) Chiaia<br />
3) San Giuseppe<br />
4) Montecalvario<br />
5) Avvocata<br />
9) San Lorenzo<br />
10) Mercato<br />
11) Pendino<br />
12) Porto<br />
13) Vomero<br />
15) Posillipo<br />
17) Zona Industriale<br />
18) Bagnoli<br />
19) Fuorigrotta<br />
<br />
<br />
<span style="text-transform:uppercase; font-size: 14px; font-weight:bold;"><span style="color: #b400ce;" class="mycode_color">Tiziano Clan</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Clanoberhaupt:</span> Giovanni Tiziano<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tätigkeitsfeld:</span> Waffenhandel, Aktienmanipulation<br />
<br />
6) Stella<br />
7) San Carlo all’Arena<br />
20) Soccavo<br />
21) Pianura<br />
<br />
<br />
<span style="text-transform:uppercase; font-size: 14px; font-weight:bold;"><span style="color: #0cac00;" class="mycode_color">Giardini Clan</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Clanoberhaupt:</span> frei belegbar<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tätigkeitsfeld:</span> frei auswählbar<br />
<br />
22) Chiaiano<br />
24) Miano<br />
25) Secondigliano<br />
26) Scampia<br />
<br />
<br />
<span style="text-transform:uppercase; font-size: 14px; font-weight:bold;"><span style="color: #f09e00;" class="mycode_color">Bontate Clan</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Clanoberhaupt:</span> frei belegbar<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tätigkeitsfeld:</span> Menschenhandel, Schwarzarbeit<br />
<br />
27) San Pietro a Patierno<br />
28) Ponticelli<br />
<br />
<br />
<span style="text-transform:uppercase; font-size: 14px; font-weight:bold;"><span style="color: #005fca;" class="mycode_color">Mozello Clan</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Clanoberhaupt:</span> Antonio Mozello<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tätigkeitsfeld:</span> Fahrzeugdiebstahl, Hehlerei <br />
<br />
29) Barra<br />
30) San Giovanni a Teduccio<br />
<br />
<br />
<span style="text-transform:uppercase; font-size: 14px; font-weight:bold;">Umkämpfte Gebiete</span><br />
<br />
8) Vicaria<br />
14) Arenella<br />
16) Poggioreale<br />
23) Piscinola</div>
</div></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><div id="main"><div class="tophead"></div>
<div class="toptitel">Machtverteilung in Neapel</div>
<div class="topbox"><img src="images/revenge/Info/Verteilung.png"><br />
<br />
<span style="text-transform:uppercase; font-size: 14px; font-weight:bold;"><span style="color: #aa0000;" class="mycode_color">Capaci Clan</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Clanoberhaupt:</span> Marcello Capaci<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tätigkeitsfeld:</span> Subventionsbetrug, Öffentliche Bauaufträge<br />
<br />
1) San Ferdinando<br />
2) Chiaia<br />
3) San Giuseppe<br />
4) Montecalvario<br />
5) Avvocata<br />
9) San Lorenzo<br />
10) Mercato<br />
11) Pendino<br />
12) Porto<br />
13) Vomero<br />
15) Posillipo<br />
17) Zona Industriale<br />
18) Bagnoli<br />
19) Fuorigrotta<br />
<br />
<br />
<span style="text-transform:uppercase; font-size: 14px; font-weight:bold;"><span style="color: #b400ce;" class="mycode_color">Tiziano Clan</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Clanoberhaupt:</span> Giovanni Tiziano<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tätigkeitsfeld:</span> Waffenhandel, Aktienmanipulation<br />
<br />
6) Stella<br />
7) San Carlo all’Arena<br />
20) Soccavo<br />
21) Pianura<br />
<br />
<br />
<span style="text-transform:uppercase; font-size: 14px; font-weight:bold;"><span style="color: #0cac00;" class="mycode_color">Giardini Clan</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Clanoberhaupt:</span> frei belegbar<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tätigkeitsfeld:</span> frei auswählbar<br />
<br />
22) Chiaiano<br />
24) Miano<br />
25) Secondigliano<br />
26) Scampia<br />
<br />
<br />
<span style="text-transform:uppercase; font-size: 14px; font-weight:bold;"><span style="color: #f09e00;" class="mycode_color">Bontate Clan</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Clanoberhaupt:</span> frei belegbar<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tätigkeitsfeld:</span> Menschenhandel, Schwarzarbeit<br />
<br />
27) San Pietro a Patierno<br />
28) Ponticelli<br />
<br />
<br />
<span style="text-transform:uppercase; font-size: 14px; font-weight:bold;"><span style="color: #005fca;" class="mycode_color">Mozello Clan</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Clanoberhaupt:</span> Antonio Mozello<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tätigkeitsfeld:</span> Fahrzeugdiebstahl, Hehlerei <br />
<br />
29) Barra<br />
30) San Giovanni a Teduccio<br />
<br />
<br />
<span style="text-transform:uppercase; font-size: 14px; font-weight:bold;">Umkämpfte Gebiete</span><br />
<br />
8) Vicaria<br />
14) Arenella<br />
16) Poggioreale<br />
23) Piscinola</div>
</div></center>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Camorra - Struktur und Werte]]></title>
			<link>https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=8</link>
			<pubDate>Thu, 15 Nov 2018 00:36:52 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=8</guid>
			<description><![CDATA[<center><div id="main"><div class="tophead"></div>
<div class="toptitel">Die neapolitanische Mafia</div>
<div class="topbox">Die einzelnen Bezirke von Neapel stehen unter der Kontrolle der verschiedenen Clans, welche sich über die Zeit hinweg in Neapel etabliert haben. Zur Zeit haben in Neapel 5 Clans das Sagen: <ul class="mycode_list"><li>Capaci Clan<br />
</li>
<li>Tiziano Clan<br />
</li>
<li>Giardini Clan<br />
</li>
<li>Bontate Clan<br />
</li>
<li>Mozello Clan</li>
</ul>
<br />
Der Capaci Clan ist einer der ältesten in Neapel ansässigen Clans und hat die Kontrolle über einen Großteil der Stadtbezirke. Der jüngste Clan, der sich erst vor weniger als 5 Jahren in Neapel behaupten konnte, ist der Bontate Clan. <br />
<br />
Jeder Clan ist in sich autark und besitzt seine eigene Befehlshierarchie. Es bestehen keinerlei geschäftlichen Beziehungen zu den anderen Clans, stattdessen stehen sie in einem andauernden Machtstreit um die Vorherrschaft in Neapel.<br />
<br />
Von den klassischen Strukturen aus den Anfängen der Mafia in Italien, haben sich die Clans in Neapel schon lange gelöst. Viele Werte von damals gelten in Neapel schon seit Jahren nicht mehr.</div>
</div></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><div id="main"><div class="tophead"></div>
<div class="toptitel">Die neapolitanische Mafia</div>
<div class="topbox">Die einzelnen Bezirke von Neapel stehen unter der Kontrolle der verschiedenen Clans, welche sich über die Zeit hinweg in Neapel etabliert haben. Zur Zeit haben in Neapel 5 Clans das Sagen: <ul class="mycode_list"><li>Capaci Clan<br />
</li>
<li>Tiziano Clan<br />
</li>
<li>Giardini Clan<br />
</li>
<li>Bontate Clan<br />
</li>
<li>Mozello Clan</li>
</ul>
<br />
Der Capaci Clan ist einer der ältesten in Neapel ansässigen Clans und hat die Kontrolle über einen Großteil der Stadtbezirke. Der jüngste Clan, der sich erst vor weniger als 5 Jahren in Neapel behaupten konnte, ist der Bontate Clan. <br />
<br />
Jeder Clan ist in sich autark und besitzt seine eigene Befehlshierarchie. Es bestehen keinerlei geschäftlichen Beziehungen zu den anderen Clans, stattdessen stehen sie in einem andauernden Machtstreit um die Vorherrschaft in Neapel.<br />
<br />
Von den klassischen Strukturen aus den Anfängen der Mafia in Italien, haben sich die Clans in Neapel schon lange gelöst. Viele Werte von damals gelten in Neapel schon seit Jahren nicht mehr.</div>
</div></center>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die „Direzione Investigativa Antimafia“]]></title>
			<link>https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=7</link>
			<pubDate>Thu, 15 Nov 2018 00:32:22 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=7</guid>
			<description><![CDATA[<center><div id="main"><div class="tophead"></div>
<div class="toptitel">Die „Direzione Investigativa Antimafia“ (DIA)</div>
<div class="topbox"><img src="images/Info/DIA.png" style="float:left;margin-right: 15px;">Bei der DIA handelt es sich um ein nationales und von anderen italienischen Polizeiorganen unabhängiges polizeiliches Ermittlungsorgan zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität in Italien, welches Anfang 1992 zusammen mit der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„DNA“</span> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">(„Direzione Nazionale Antimafia“)</span> und der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„DDA“</span> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">(„Direzioni Distrettuali Antimafia“)</span> als staatliches Instrument zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität in Italien gegründet wurde. Die Gründungsinitiative ist vor allem auf die beiden durch die Mafia ermordeten Ermittlungsrichter Giovanni Falcone (ermordet am 23.05.1992 bei Trapani/ Sizilien) und Paolo Borsellino (ermordet am 19.07.1992 in Palermo) zurückzuführen. Die Bombenattentate, welche die beiden Antimafia-Ermittler das Leben kosteten, können aus heutiger Sicht als Reaktion der sizilianischen Cosa Nostra auf die Gründung dieser staatlichen Organe gewertet werden. Nicht zuletzt durch diese Kriegserklärung an den Staat und die daraus resultierende öffentliche Empörung erhielten diese staatlichen Organe einen Aufschwung in finanziellen und personellen Mitteln. Die in den Folgejahren verzeichneten Ermittlungserfolge, vor allem gegen die sizilianische Cosa Nostra, konnten dank der Initiative der DIA oder zumindest ihrer Mitwirkung an bestehenden polizeilichen Ermittlungen durch andere Polizeiorgane erzielt werden. Um die besondere Rolle der DIA zu verstehen, ist zunächst eine Erläuterung der italienischen Polizeistruktur erforderlich.<br />
<br />
Die italienische Exekutive setzt sich als Teil eines zentralistischen Staates aus insgesamt fünf Polizeiorganen zusammen. Diese sind im Einzelnen: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Polizia di Stato“</span> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">(Staatspolizei)</span>, <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Guardia di Finanza“</span> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">(Finanzpolizei)</span>, <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Carabinieri“</span> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">(Militärpolizei)</span>, <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Corpo Forestale dello Stato”</span> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">(Umweltpolizei)</span> und <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Polizia Penitenziaria”</span> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">(Justizpolizei)</span>.  Diese Organe übernehmen in ihren verschiedenen Zuständigkeitsbereichen schwerpunktmäßig ihre Aufgaben und sind jeweils ausschließlich für diesen jeweiligen Bereich zuständig. Darüber hinaus besitzen die drei erstgenannten Organe Spezialeinheiten, die bei örtlicher Zuständigkeit auf die Bekämpfung der Organisierten Kriminalität spezialisiert sind (Polizia di Stato: SCO - Servizio Centrale Operativo, Guardia di Finanza: SCICO – Servizio Centrale Investigativo Criminalità Organizzata, Carabinieri: ROS – Reparto Operazioni Speciali). Die DIA, welche aus einem Personalpool der Polizia di Stato, der Carabinieri und der Guardia di Finanza besteht, ist ein Teil des zusammengehörigen Gefüges mit der DNA und der DDA.<br />
<br />
In der Gesamtheit ihrer personellen und materiellen Ressourcen ist die DIA ausschließlich auf die Bekämpfung der Organisierten Kriminalität (OK) nach Art der „Mafia“ spezialisiert und allein für diesen Bereich zuständig, während die übrigen italienischen Polizeiorgane nur teilweise mit ihren gesonderten Spezialeinheiten die Ermittlungsarbeit gegen die OK in Italien abdecken. Somit ist die DIA nicht nur eine Art Ergänzungsinstrument zur Unterstützung der lokalen Polizeieinheiten im Kampf gegen die OK – sie hebt sich vor allem mit speziellen Befugnissen hervor, die nur ihr obliegen.</div>
</div></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><div id="main"><div class="tophead"></div>
<div class="toptitel">Die „Direzione Investigativa Antimafia“ (DIA)</div>
<div class="topbox"><img src="images/Info/DIA.png" style="float:left;margin-right: 15px;">Bei der DIA handelt es sich um ein nationales und von anderen italienischen Polizeiorganen unabhängiges polizeiliches Ermittlungsorgan zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität in Italien, welches Anfang 1992 zusammen mit der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„DNA“</span> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">(„Direzione Nazionale Antimafia“)</span> und der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„DDA“</span> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">(„Direzioni Distrettuali Antimafia“)</span> als staatliches Instrument zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität in Italien gegründet wurde. Die Gründungsinitiative ist vor allem auf die beiden durch die Mafia ermordeten Ermittlungsrichter Giovanni Falcone (ermordet am 23.05.1992 bei Trapani/ Sizilien) und Paolo Borsellino (ermordet am 19.07.1992 in Palermo) zurückzuführen. Die Bombenattentate, welche die beiden Antimafia-Ermittler das Leben kosteten, können aus heutiger Sicht als Reaktion der sizilianischen Cosa Nostra auf die Gründung dieser staatlichen Organe gewertet werden. Nicht zuletzt durch diese Kriegserklärung an den Staat und die daraus resultierende öffentliche Empörung erhielten diese staatlichen Organe einen Aufschwung in finanziellen und personellen Mitteln. Die in den Folgejahren verzeichneten Ermittlungserfolge, vor allem gegen die sizilianische Cosa Nostra, konnten dank der Initiative der DIA oder zumindest ihrer Mitwirkung an bestehenden polizeilichen Ermittlungen durch andere Polizeiorgane erzielt werden. Um die besondere Rolle der DIA zu verstehen, ist zunächst eine Erläuterung der italienischen Polizeistruktur erforderlich.<br />
<br />
Die italienische Exekutive setzt sich als Teil eines zentralistischen Staates aus insgesamt fünf Polizeiorganen zusammen. Diese sind im Einzelnen: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Polizia di Stato“</span> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">(Staatspolizei)</span>, <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Guardia di Finanza“</span> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">(Finanzpolizei)</span>, <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Carabinieri“</span> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">(Militärpolizei)</span>, <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Corpo Forestale dello Stato”</span> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">(Umweltpolizei)</span> und <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Polizia Penitenziaria”</span> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">(Justizpolizei)</span>.  Diese Organe übernehmen in ihren verschiedenen Zuständigkeitsbereichen schwerpunktmäßig ihre Aufgaben und sind jeweils ausschließlich für diesen jeweiligen Bereich zuständig. Darüber hinaus besitzen die drei erstgenannten Organe Spezialeinheiten, die bei örtlicher Zuständigkeit auf die Bekämpfung der Organisierten Kriminalität spezialisiert sind (Polizia di Stato: SCO - Servizio Centrale Operativo, Guardia di Finanza: SCICO – Servizio Centrale Investigativo Criminalità Organizzata, Carabinieri: ROS – Reparto Operazioni Speciali). Die DIA, welche aus einem Personalpool der Polizia di Stato, der Carabinieri und der Guardia di Finanza besteht, ist ein Teil des zusammengehörigen Gefüges mit der DNA und der DDA.<br />
<br />
In der Gesamtheit ihrer personellen und materiellen Ressourcen ist die DIA ausschließlich auf die Bekämpfung der Organisierten Kriminalität (OK) nach Art der „Mafia“ spezialisiert und allein für diesen Bereich zuständig, während die übrigen italienischen Polizeiorgane nur teilweise mit ihren gesonderten Spezialeinheiten die Ermittlungsarbeit gegen die OK in Italien abdecken. Somit ist die DIA nicht nur eine Art Ergänzungsinstrument zur Unterstützung der lokalen Polizeieinheiten im Kampf gegen die OK – sie hebt sich vor allem mit speziellen Befugnissen hervor, die nur ihr obliegen.</div>
</div></center>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[DIA - Begriffsbestimmungen]]></title>
			<link>https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=6</link>
			<pubDate>Thu, 15 Nov 2018 00:31:52 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=6</guid>
			<description><![CDATA[<center><div id="main"><div class="tophead"></div>
<div class="toptitel">Begriffsbestimmungen</div>
<div class="topbox"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Cosa nostra</span> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">(Sizilien)</span>, <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Camorra</span> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">(Kampanien)</span>, <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">‚Ndrangheta</span> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">(Kalabrien)</span> und <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sacra Corona Unita</span> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">(Apulien)</span> sind die heimischen Organisationen nach Art der Mafia, die z. Zt. in Italien tätig sind. Der Zuwachs an finanziellen Mitteln und die daraus folgende Notwendigkeit, illegale Erträge in die legale Wirtschaft anzulegen, aber auch die fortschreitende Globalisierung der Märkte haben die Internationalisierung des Organisierten Verbrechens begünstigt und zu einer relevanten Präsenz der ausländischen Kriminalität (z.B. chinesische oder russische OK &sup1; auch auf dem italienischen Staatsgebiet geführt.<br />
<br />
Die Ermittlungsdienste wurden deshalb im Lauf der letzten zwanzig Jahre ständig daran angepasst und aufgerüstet, auch durch die Förderung der Vorfeldermittlungen bzw. der Informationserhebung und -auswertung. All das zielt darauf ab, eine höhere Spezialisierung der Polizeikräfte, die die OK bekämpfen, zu gewährleisten und breit gefächerte Einsatzbereiche und zeitgemäße Arbeitsmethoden herauszufinden. Das italienische Strafgesetzbuch setzt Folgendes voraus, damit eine Vereinigung als mafios gilt: <br />
<br />
<div class="topbox"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">'Eine kriminelle Vereinigung ist die allgemeine und dauerhafte Vorvereinbarung von mindestens drei Personen, welche nach einem kriminellen Plan fortgesetzt Straftaten begehen. Es handelt sich um eine permanente Straftat, die eine Mittäterschaft unabdingbar voraussetzt. Es werden zwei unterschiedliche kriminelle Verhalten geahndet: die einfache Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung oder die Förderung und Bildung.'</span></div>
Die Vorschrift unterstreicht insbesondere die Mittel, die die kriminelle Vereinigung  zur Verwirklichung ihrer kriminellen Ziele einsetzt.<br />
<br />
Die Vereinigung  ist nach Art der Mafia, wenn diejenigen, die ihr angehören, sich der Einschüchterung aufgrund einer Bindung an eine kriminelle Vereinigung und der daraus entspringenden Abhängigkeitsverhältnisse und Schweigepflicht Dritter bedienen, <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">um Verbrechen zu begehen, die  Leitung oder Kontrolle eines Territoriums an sich zu ziehen, ökonomische Aktivitäten, öffentliche Konzessionen, amtliche Zulassungen, Aufträge und Dienstleistungen durchzuführen und zu unterhalten. Ihr Ziel ist es, die Abwicklung unternehmerischer Tätigkeiten im öffentlichen und privaten Bereich, unter Beeinträchtigung des korrekten Ablaufs der lokalen Wirtschaft  und der öffentlichen Verwaltung, zu beeinflussen.</span> <br />
<br />
Wenn dieser Straftatbestand vorliegt, sieht das Gesetz umfangreichere Ermittlungsbefugnisse für die Polizeikräfte, strengere Strafen für die Täter und – bei Erfüllung zusätzlicher Bedingungen - eine härtere Gefängnisregelung vor.<br />
<br />
<br />
<span style="font-size: xx-small;" class="mycode_size">1) - OK = Organisierte Kriminalität</span><br />
</div>
</div></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><div id="main"><div class="tophead"></div>
<div class="toptitel">Begriffsbestimmungen</div>
<div class="topbox"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Cosa nostra</span> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">(Sizilien)</span>, <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Camorra</span> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">(Kampanien)</span>, <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">‚Ndrangheta</span> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">(Kalabrien)</span> und <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sacra Corona Unita</span> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">(Apulien)</span> sind die heimischen Organisationen nach Art der Mafia, die z. Zt. in Italien tätig sind. Der Zuwachs an finanziellen Mitteln und die daraus folgende Notwendigkeit, illegale Erträge in die legale Wirtschaft anzulegen, aber auch die fortschreitende Globalisierung der Märkte haben die Internationalisierung des Organisierten Verbrechens begünstigt und zu einer relevanten Präsenz der ausländischen Kriminalität (z.B. chinesische oder russische OK &sup1; auch auf dem italienischen Staatsgebiet geführt.<br />
<br />
Die Ermittlungsdienste wurden deshalb im Lauf der letzten zwanzig Jahre ständig daran angepasst und aufgerüstet, auch durch die Förderung der Vorfeldermittlungen bzw. der Informationserhebung und -auswertung. All das zielt darauf ab, eine höhere Spezialisierung der Polizeikräfte, die die OK bekämpfen, zu gewährleisten und breit gefächerte Einsatzbereiche und zeitgemäße Arbeitsmethoden herauszufinden. Das italienische Strafgesetzbuch setzt Folgendes voraus, damit eine Vereinigung als mafios gilt: <br />
<br />
<div class="topbox"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">'Eine kriminelle Vereinigung ist die allgemeine und dauerhafte Vorvereinbarung von mindestens drei Personen, welche nach einem kriminellen Plan fortgesetzt Straftaten begehen. Es handelt sich um eine permanente Straftat, die eine Mittäterschaft unabdingbar voraussetzt. Es werden zwei unterschiedliche kriminelle Verhalten geahndet: die einfache Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung oder die Förderung und Bildung.'</span></div>
Die Vorschrift unterstreicht insbesondere die Mittel, die die kriminelle Vereinigung  zur Verwirklichung ihrer kriminellen Ziele einsetzt.<br />
<br />
Die Vereinigung  ist nach Art der Mafia, wenn diejenigen, die ihr angehören, sich der Einschüchterung aufgrund einer Bindung an eine kriminelle Vereinigung und der daraus entspringenden Abhängigkeitsverhältnisse und Schweigepflicht Dritter bedienen, <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">um Verbrechen zu begehen, die  Leitung oder Kontrolle eines Territoriums an sich zu ziehen, ökonomische Aktivitäten, öffentliche Konzessionen, amtliche Zulassungen, Aufträge und Dienstleistungen durchzuführen und zu unterhalten. Ihr Ziel ist es, die Abwicklung unternehmerischer Tätigkeiten im öffentlichen und privaten Bereich, unter Beeinträchtigung des korrekten Ablaufs der lokalen Wirtschaft  und der öffentlichen Verwaltung, zu beeinflussen.</span> <br />
<br />
Wenn dieser Straftatbestand vorliegt, sieht das Gesetz umfangreichere Ermittlungsbefugnisse für die Polizeikräfte, strengere Strafen für die Täter und – bei Erfüllung zusätzlicher Bedingungen - eine härtere Gefängnisregelung vor.<br />
<br />
<br />
<span style="font-size: xx-small;" class="mycode_size">1) - OK = Organisierte Kriminalität</span><br />
</div>
</div></center>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[DIA - Aufbau und Struktur der Antimafia-Organe]]></title>
			<link>https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=5</link>
			<pubDate>Thu, 15 Nov 2018 00:30:43 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=5</guid>
			<description><![CDATA[<center><div id="main"><div class="tophead"></div>
<div class="toptitel">Aufbau und Struktur</div>
<div class="topbox">Zur Bekämpfung der mafiaartigen Kriminalität hat das italienische Parlament die Gründung folgender Einrichtungen beschlossen:„Hoher Rat“ für die Bekämpfung der OK, „DNA“ – Nationale Antimafia-Staatsanwaltschaft, „DDA“ – Antimafia-Bezirksstaatsanwaltschaften, „DIA“ – Antimafia- Ermittlungsbehörde, Zentrale und Regionale Kripo-Dienststellen.<br />
<br />
Der „Hohe Rat“ für die Bekämpfung der Organisierten Kriminalität ist innerhalb des Innenministeriums, unter dem Vorsitz des Innenministers, errichtet. Er setzt sich aus dem Chef der Staatspolizei (zugleich Direktor der Abteilung für die Öffentliche Sicherheit), den Generalkommandanten der Carabinieri und der Guardia di Finanza, dem DIA-Direktor und den Direktoren der militärischen und zivilen Geheimdienste zusammen. Dieses Kollegialorgan legt die Strategien für die Bekämpfung der Kriminalität fest, bestimmt die Ziele der jeweiligen Polizeikräfte, weist die zur Bekämpfung des Organisierten Verbrechens verfügbaren Ressourcen und Mittel zu und überprüft periodisch die erzielten Ergebnisse.<br />
<br />
Ferner wurde 1992 die Nationale Antimafia-Staatsanwaltschaft ins Leben gerufen. An ihrer Spitze steht der nationale Antimafia-Staatsanwalt, eingeordnet in der Generalstaatsanwaltschaft bei dem Obersten Gerichtshof. Er wird von 20 Staatsanwälten/innen mit mafiaspezifischen Sachkenntnissen unterstützt. Der Nationale Antimafia-Staatsanwalt bedient sich der DIA bzw. der Zentralen und Regionalen Kripo-Dienststellen; er fördert und koordiniert die Ermittlungen aufgrund von Befugnissen, die ihm z.B. die Einsicht in das „Register der strafbaren Handlungen“ und in die Dateien der DDA gewähren. Ferner ist er ermächtigt, die vorläufige Versetzung von Staatsanwälten der DNA bzw. der DDA zu veranlassen, um spezifischen und auf Zeit begrenzten prozessualen Forderungen zu entsprechen.<br />
<br />
Erscheint die Koordinierung wegen Untätigkeit oder Verletzung der gesetzlichen Pflichten unmöglich, ist er ebenso befugt, die Ermittlungen an sich zu ziehen. Die DNA nimmt eine Förderungs- und Koordinierungsfunktion wahr und erteilt Anweisungen an die DDA in Sachen Ermittlungen. Außerdem gewinnt und verarbeitet sie Daten über die OK. Ihr steht auch zu, Ermittlungsverfahren an sich zu ziehen. Sie verfügt außerdem über die DIA und regelt deren Einsatz in den Ermittlungen. Die Antimafia-Bezirksstaatsanwaltschaften wirken innerhalb der Gerichte, die in den Bezirkshauptorten der Oberlandesgerichte angesiedelt sind. Sie bestehen aus Staatsanwälten/innen, die auf Ermittlungen wegen krimineller Vereinigung nach Art der Mafia, erpresserischem Menschenraub und krimineller Vereinigung zum Zweck des Rauschgifthandels spezialisiert sind.<br />
<br />
Die DNA, DDA und DIA bilden demnach ein integriertes System, das ausschließlich für die Bekämpfung der Mafia zuständig ist, sowohl im Bereich der polizeilichen als auch der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen. In erster Linie werden damit eine wirksamere Aktion der Kriminalpolizei und eine effektivere Koordinierung der Ermittlungen in dem spezifischen Bereich angestrebt.<br />
<br />
Die Gründung der DIA erfolgte durch das Gesetz Nr. 410 vom 30.Dezember 1991 über „Dringende Bestimmungen für die Koordinierung der Informations- und Ermittlungstätigkeit in der Bekämpfung der Organisierten Kriminalität”. Ausschließliche Aufgabe der Behörde ist die Einleitung von Vor- und Umfeldermittlungen in Verbindung mit der Organisierten Kriminalität und die Durchführung von kriminalpolizeilichen Ermittlungen wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung nach Art der Mafia bzw. wegen anderer auf dies zurückzuführenden Straftaten.<br />
<br />
Es handelt sich also um eine spezialisierte Ermittlungsbehörde mit einem einzigen strategischen Ziel: Bekämpfung der Organisierten Kriminalität nach Art der Mafia in allen ihren Erscheinungen und Zusammenhängen. Die DIA ist dem Innenministerium zugeordnet und innerhalb dessen der Abteilung „Öffentliche Sicherheit und Ordnung“ untergestellt. Über die von der DIA ausgeführte Arbeit und erzielten Ergebnisse berichtet der Innenminister alle sechs Monate im Parlament. Die DIA genießt Verwaltungs- und Finanzautonomie. Sie bestimmt unabhängig die Ausgaben und den Einsatz der Ressourcen, die für die Ausübung des Amtes erforderlich sind.<br />
<br />
An der Führungsspitze der DIA sitzt ein vom Innenminister mit Dekret ernannter Direktor. Er wird unter hochrangigen Polizeibeamten (mindeste Ranghöhe: Abteilungspräsident) bzw. Generälen der Carabinieri und der Guardia di Finanza (mindeste Ranghöhe: Brigadegeneral) gewählt, die eine spezifische Erfahrung in der Bekämpfung der Organisierten Kriminalität aufweisen. Für die Ausübung seines Dienstes stehen ihm zwei Vizedirektoren bei, die jeweils die Oberaufsicht über die technisch-operativen und verwaltungsmäßigen Tätigkeiten der DIA führen. Einer der Vizedirektoren ist außerdem beauftragt, den Direktor bei Abwesenheit zu vertreten. Der Organisationsaufbau der DIA, in seinen wesentlichen Punkten vom Parlament festgelegt, ist vom Innenminister mit eigenen Dekreten, nach Rücksprache mit dem „Hohen Rat“, definiert worden. Die DIA ist auf zentraler Ebene in drei Abteilungen und anderen Dienststellen und auf örtlicher Ebene in operative Dienst- und Außenstellen aufgegliedert.</div>
</div></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><div id="main"><div class="tophead"></div>
<div class="toptitel">Aufbau und Struktur</div>
<div class="topbox">Zur Bekämpfung der mafiaartigen Kriminalität hat das italienische Parlament die Gründung folgender Einrichtungen beschlossen:„Hoher Rat“ für die Bekämpfung der OK, „DNA“ – Nationale Antimafia-Staatsanwaltschaft, „DDA“ – Antimafia-Bezirksstaatsanwaltschaften, „DIA“ – Antimafia- Ermittlungsbehörde, Zentrale und Regionale Kripo-Dienststellen.<br />
<br />
Der „Hohe Rat“ für die Bekämpfung der Organisierten Kriminalität ist innerhalb des Innenministeriums, unter dem Vorsitz des Innenministers, errichtet. Er setzt sich aus dem Chef der Staatspolizei (zugleich Direktor der Abteilung für die Öffentliche Sicherheit), den Generalkommandanten der Carabinieri und der Guardia di Finanza, dem DIA-Direktor und den Direktoren der militärischen und zivilen Geheimdienste zusammen. Dieses Kollegialorgan legt die Strategien für die Bekämpfung der Kriminalität fest, bestimmt die Ziele der jeweiligen Polizeikräfte, weist die zur Bekämpfung des Organisierten Verbrechens verfügbaren Ressourcen und Mittel zu und überprüft periodisch die erzielten Ergebnisse.<br />
<br />
Ferner wurde 1992 die Nationale Antimafia-Staatsanwaltschaft ins Leben gerufen. An ihrer Spitze steht der nationale Antimafia-Staatsanwalt, eingeordnet in der Generalstaatsanwaltschaft bei dem Obersten Gerichtshof. Er wird von 20 Staatsanwälten/innen mit mafiaspezifischen Sachkenntnissen unterstützt. Der Nationale Antimafia-Staatsanwalt bedient sich der DIA bzw. der Zentralen und Regionalen Kripo-Dienststellen; er fördert und koordiniert die Ermittlungen aufgrund von Befugnissen, die ihm z.B. die Einsicht in das „Register der strafbaren Handlungen“ und in die Dateien der DDA gewähren. Ferner ist er ermächtigt, die vorläufige Versetzung von Staatsanwälten der DNA bzw. der DDA zu veranlassen, um spezifischen und auf Zeit begrenzten prozessualen Forderungen zu entsprechen.<br />
<br />
Erscheint die Koordinierung wegen Untätigkeit oder Verletzung der gesetzlichen Pflichten unmöglich, ist er ebenso befugt, die Ermittlungen an sich zu ziehen. Die DNA nimmt eine Förderungs- und Koordinierungsfunktion wahr und erteilt Anweisungen an die DDA in Sachen Ermittlungen. Außerdem gewinnt und verarbeitet sie Daten über die OK. Ihr steht auch zu, Ermittlungsverfahren an sich zu ziehen. Sie verfügt außerdem über die DIA und regelt deren Einsatz in den Ermittlungen. Die Antimafia-Bezirksstaatsanwaltschaften wirken innerhalb der Gerichte, die in den Bezirkshauptorten der Oberlandesgerichte angesiedelt sind. Sie bestehen aus Staatsanwälten/innen, die auf Ermittlungen wegen krimineller Vereinigung nach Art der Mafia, erpresserischem Menschenraub und krimineller Vereinigung zum Zweck des Rauschgifthandels spezialisiert sind.<br />
<br />
Die DNA, DDA und DIA bilden demnach ein integriertes System, das ausschließlich für die Bekämpfung der Mafia zuständig ist, sowohl im Bereich der polizeilichen als auch der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen. In erster Linie werden damit eine wirksamere Aktion der Kriminalpolizei und eine effektivere Koordinierung der Ermittlungen in dem spezifischen Bereich angestrebt.<br />
<br />
Die Gründung der DIA erfolgte durch das Gesetz Nr. 410 vom 30.Dezember 1991 über „Dringende Bestimmungen für die Koordinierung der Informations- und Ermittlungstätigkeit in der Bekämpfung der Organisierten Kriminalität”. Ausschließliche Aufgabe der Behörde ist die Einleitung von Vor- und Umfeldermittlungen in Verbindung mit der Organisierten Kriminalität und die Durchführung von kriminalpolizeilichen Ermittlungen wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung nach Art der Mafia bzw. wegen anderer auf dies zurückzuführenden Straftaten.<br />
<br />
Es handelt sich also um eine spezialisierte Ermittlungsbehörde mit einem einzigen strategischen Ziel: Bekämpfung der Organisierten Kriminalität nach Art der Mafia in allen ihren Erscheinungen und Zusammenhängen. Die DIA ist dem Innenministerium zugeordnet und innerhalb dessen der Abteilung „Öffentliche Sicherheit und Ordnung“ untergestellt. Über die von der DIA ausgeführte Arbeit und erzielten Ergebnisse berichtet der Innenminister alle sechs Monate im Parlament. Die DIA genießt Verwaltungs- und Finanzautonomie. Sie bestimmt unabhängig die Ausgaben und den Einsatz der Ressourcen, die für die Ausübung des Amtes erforderlich sind.<br />
<br />
An der Führungsspitze der DIA sitzt ein vom Innenminister mit Dekret ernannter Direktor. Er wird unter hochrangigen Polizeibeamten (mindeste Ranghöhe: Abteilungspräsident) bzw. Generälen der Carabinieri und der Guardia di Finanza (mindeste Ranghöhe: Brigadegeneral) gewählt, die eine spezifische Erfahrung in der Bekämpfung der Organisierten Kriminalität aufweisen. Für die Ausübung seines Dienstes stehen ihm zwei Vizedirektoren bei, die jeweils die Oberaufsicht über die technisch-operativen und verwaltungsmäßigen Tätigkeiten der DIA führen. Einer der Vizedirektoren ist außerdem beauftragt, den Direktor bei Abwesenheit zu vertreten. Der Organisationsaufbau der DIA, in seinen wesentlichen Punkten vom Parlament festgelegt, ist vom Innenminister mit eigenen Dekreten, nach Rücksprache mit dem „Hohen Rat“, definiert worden. Die DIA ist auf zentraler Ebene in drei Abteilungen und anderen Dienststellen und auf örtlicher Ebene in operative Dienst- und Außenstellen aufgegliedert.</div>
</div></center>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[DIA - Aufgaben und Zuständigkeiten]]></title>
			<link>https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=4</link>
			<pubDate>Thu, 15 Nov 2018 00:29:48 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=4</guid>
			<description><![CDATA[<center><div id="main"><div class="tophead"></div>
<div class="toptitel">Aufgaben und Zuständigkeiten</div>
<div class="topbox">Das Gesetz gibt den Zuständigkeitsbereich der DIA und ihre Beziehungen zu den anderen Polizeikräften sowohl bei den Vor- und Umfeldermittlungen als auch bei den kriminalpolizeilichen Ermittlungen an. Die DIA ist beauftragt, das mafiose Phänomen umfassend zu analysieren und dessen Trends und Entwicklung vorwegzunehmen, damit man die kriminalpolizeiliche Ermittlung entsprechend anleitet und der mafiosen Kriminalität wirksamer entgegentritt. Sie ist ferner beauftragt, Vor- und Umfeldermittlungen in koordinierter Form durchzuführen. Gegenstand der Vor- und Umfeldermittlungen sind Strukturen, Gliederungen und Verbindungen der kriminellen Organisationen auf nationaler und internationaler Ebene, ihre Ziele und Handlungsweisen, sowie jegliche kriminelle Erscheinung, die auf diesen Gruppierungen zurückzuführen ist, einschließlich Erpressungen.<br />
<br />
Das Gründungsgesetz der DIA hat zum ersten Mal festgelegt, dass die tief greifende Untersuchung und Auswertung der mafiösen Vereinigungen, in allen ihren Erscheinungen, zu den Aufgaben der Behörde gehört. Die Vor- und Umfeldermittlungen basieren auf einer systematischen und regelmäßigen Untersuchung der kriminellen Erscheinungen und einer gezielten Auswertung der Tätigkeiten der mafiaverdächtigten Personen. Die Synthese aus der Informationserhebung und -auswertung stellt den Ausgangspunkt der eigentlichen Ermittlungstätigkeit dar, die vor Ort Zuverlässigkeit und Stichhaltigkeit der Anfangshypothese prüft. Bei den kriminalpolizeilichen Ermittlungen gilt der Einsatz der DIA eher den Verbrechern als den einzelnen Straftaten. Grundsätzlich handelt die DIA nicht auf der Grundlage einer notitia criminis (Anzeige), denn sie fokussiert sich vielmehr auf die Analyse des gesamten Phänomens und den Kontext des Straftatbestandes „Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung“, um Verantwortung, Rollen, kriminelle Neigungen und verbrecherisches Verhalten der Mafia-Mitglieder aufzuhellen. Die Ermittlungen entfalten sich gegen strategisch gewählte Ziele, die in ihrer Gesamtheit, ohne Verlust von wertvollen Informationen und Energien, bekämpft werden, und sehen von einzelnen Delikten ab.</div>
</div></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><div id="main"><div class="tophead"></div>
<div class="toptitel">Aufgaben und Zuständigkeiten</div>
<div class="topbox">Das Gesetz gibt den Zuständigkeitsbereich der DIA und ihre Beziehungen zu den anderen Polizeikräften sowohl bei den Vor- und Umfeldermittlungen als auch bei den kriminalpolizeilichen Ermittlungen an. Die DIA ist beauftragt, das mafiose Phänomen umfassend zu analysieren und dessen Trends und Entwicklung vorwegzunehmen, damit man die kriminalpolizeiliche Ermittlung entsprechend anleitet und der mafiosen Kriminalität wirksamer entgegentritt. Sie ist ferner beauftragt, Vor- und Umfeldermittlungen in koordinierter Form durchzuführen. Gegenstand der Vor- und Umfeldermittlungen sind Strukturen, Gliederungen und Verbindungen der kriminellen Organisationen auf nationaler und internationaler Ebene, ihre Ziele und Handlungsweisen, sowie jegliche kriminelle Erscheinung, die auf diesen Gruppierungen zurückzuführen ist, einschließlich Erpressungen.<br />
<br />
Das Gründungsgesetz der DIA hat zum ersten Mal festgelegt, dass die tief greifende Untersuchung und Auswertung der mafiösen Vereinigungen, in allen ihren Erscheinungen, zu den Aufgaben der Behörde gehört. Die Vor- und Umfeldermittlungen basieren auf einer systematischen und regelmäßigen Untersuchung der kriminellen Erscheinungen und einer gezielten Auswertung der Tätigkeiten der mafiaverdächtigten Personen. Die Synthese aus der Informationserhebung und -auswertung stellt den Ausgangspunkt der eigentlichen Ermittlungstätigkeit dar, die vor Ort Zuverlässigkeit und Stichhaltigkeit der Anfangshypothese prüft. Bei den kriminalpolizeilichen Ermittlungen gilt der Einsatz der DIA eher den Verbrechern als den einzelnen Straftaten. Grundsätzlich handelt die DIA nicht auf der Grundlage einer notitia criminis (Anzeige), denn sie fokussiert sich vielmehr auf die Analyse des gesamten Phänomens und den Kontext des Straftatbestandes „Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung“, um Verantwortung, Rollen, kriminelle Neigungen und verbrecherisches Verhalten der Mafia-Mitglieder aufzuhellen. Die Ermittlungen entfalten sich gegen strategisch gewählte Ziele, die in ihrer Gesamtheit, ohne Verlust von wertvollen Informationen und Energien, bekämpft werden, und sehen von einzelnen Delikten ab.</div>
</div></center>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Italienisches Polizeisystem]]></title>
			<link>https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=3</link>
			<pubDate>Thu, 15 Nov 2018 00:28:04 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=3</guid>
			<description><![CDATA[<center><div id="main"><div class="tophead"></div>
<div class="toptitel">Italienisches Polizeisystem</div>
<div class="topbox">
Italien besitzt kein föderal gegliedertes Polizeisystem, sondern unterhält mehrere nationale Polizeiorganisationen. Die Zuständigkeiten der einzelnen Organisationen überschneiden sich dabei, um Machtkonzentrationen in einer Hand oder einem Ministerium zu verhindern. <br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Die wichtigsten Organisation sind:</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Polizia di Stato</span> – die zivile Staatspolizei, welche dem Innenministerium untersteht und hauptsächlich in größeren Städten operiert<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Carabinieri</span> – die vierte Teilstreitkraft des Verteidigungsministerium. Sie versieht nach Weisung des Innenministeriums Polizeidienst. Sie haben vor allem auf dem Lande ein dichtes Netz von Wachstationen<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Guardia di Finanza</span> – eine militärisch organisierte Finanz- und Zollpolizei, welche für die Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität zuständig ist. Weitere Einsatzgebiete sind Steuer- und Zollfahndung <br />
</div>
<div class="ctitel2">Polizia di Stato</div>
<div class="topbox">
<img src="images/revenge/Info/Polizia_di_Stato.png" style="float:left; margin-right: 10px;">Die Polizia di Stato ("Staatspolizei") untersteht der 'Hauptabteilung für öffentliche Sicherheit' (Dipartimento della Pubblica Sicurezza) des italienischen Innenministeriums in Rom. Die insgesamt zwölf Abteilungen des Dipartimento della Pubblica Sicurezza leitet und verwaltet alle Zweige der Polizia di Stato. Daneben koordinieren sie die Arbeit der Carabinieri, der Guardia di Finanza und anderen Polizeien. Die Direzione Investigativa Antimafia (DIA) untersteht dem Dipartimento ebenso direkt wie der polizeiliche Staatsschutz. <br />
<br />
Die wichtigste operative Einheit der Polizia die Stato ist die Quäsur (In etwa einem deutschen Polizeipräsidium vergleichbar), dem ein Quästor vorsteht. In fast jeder italienischen Provinz gibt es eine Quäsur. In der Quäsur gibt es zentrale Dienststellen verschiedener Staatspolizeidienste, so der Krimnal- und der Schutzpolizei, aber auch polizeiliche Meldeämter, Ausländerämter oder Dienststellen des Staatsschutz. Der Quäsur sind eine mobile Kriminalpolizeieinheit und mehrere Polizeikommissariate unterstellt.<br />
<br />
In der Polizia di Stato gibt es neben der Kriminal- und der Schutzpolizei folgende besondere Organisationszweige:<ul class="mycode_list"><li>Polizia Stradale (Verkehrspolizei)<br />
</li>
<li>Polizia Ferroviaria (Bahnpolizei)<br />
</li>
<li>Polizia Postale e delle Comunicazioni („Post- und Telekommunikationspolizei“, besonders gegen Internetkriminalität)<br />
</li>
<li>Polizia dell’Immigrazione e delle frontiere (Grenzpolizei)<br />
</li>
<li>Polizia Marittima (Wasserschutzpolizei)<br />
</li>
<li>Polizia in Montagna („Gebirgspolizei“ und Bergwacht)<br />
</li>
<li>Servizio Aereo (Fliegerstaffeln)<br />
</li>
<li>Polizia Scientifica (Kriminaltechnik, Teil der Kriminalpolizeiabteilung Rom)<br />
</li>
<li>Reparti Mobili (Bereitschaftspolizei)<br />
</li>
<li>Besondere Dienststellen (z.B. Sprengmeister, Taucher, Musikkorps u.a.)</li>
</ul>
</div>
<div class="ctitel2">Carabinieri</div>
<div class="topbox">
<img src="images/revenge/Info/Carabinieri.png" style="float:left; margin-right: 10px;">Die Carabinieri sind eine Gendarmerie Italiens und sind aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu den italienischen Streitkräften militärisch gegliedert. Sie stellen die Militärpolizei der italienischen Streitkräfte und unterscheiden sich, in ihrer Funktion als Militärpolizei, daher nur unwesentlich von anderen Militärpolizeien, außer dass sie eben auch allgemeine polizeiliche Aufgaben innerhalb Italiens nachgehen.<br />
<br />
Aufgrund ihrer spezifischen Eigenschaft einer Streit- und Polizeikraft mit allgemeiner Kompetenz sind die Carabinieri mit den folgenden Aufgaben betraut:<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">a.  militärische Aufgaben</span> <ul class="mycode_list"><li>Beteiligung an der Verteidigung des Vaterlands und am Schutz der freiheitlichen Institutionen und des Wohls der Bevölkerung bei öffentlichen Katastrophen<br />
<br />
</li>
<li>Teilnahme an militärischen Operationen in Italien und im Ausland, an Militärpolizeioperationen im Ausland und auf der Grundlage von internationalen Abkommen und Missionen Beteiligung am Wiederaufbau der örtlichen Polizeikräfte in den Gebieten mit Präsenz von Streitkräften in Friedensmission<br />
<br />
</li>
<li>ausschließliche Ausübung der Funktionen der Militärpolizei und Sicherheit für die Streitkräfte<br />
<br />
</li>
<li>Ausübung der Funktionen der Militärgerichtspolizei in Abhängigkeit von den Organen der Militärjustiz<br />
<br />
</li>
<li>Sicherheit der italienischen diplomatischen und konsularischen Vertretungen, einschließlich der Büros der Militärattachés im Ausland<br />
<br />
</li>
<li>Unterstützung der Kommandos und militärischen Einheiten, die im Inland mit institutionellen Aktivitäten befasst sind<br />
<br />
</li>
<li>Beteiligung am Mobilisierungsdienst</li>
</ul>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">b.  polizeiliche Aufgaben</span> <ul class="mycode_list"><li>Ausübung der Funktionen der Gerichtspolizei und der Polizei<br />
<br />
</li>
<li>als auf Landeseben operierende Struktur des Zivilschutzes, Gewährleistung der Kontinuität des Polizeidienstes in von öffentlichen Katastrophen betroffenen Gebieten und Beteiligung an Hilfeleistungen für die von den Katastrophen betroffene Bevölkerung</li>
</ul>
</div>
<div class="ctitel2">Guardia di Finanza</div>
<div class="topbox">
<img src="images/revenge/Info/Guardia_di_Finanza.png" style="float:left; margin-right: 10px;">Die Guardia di Finanza („Finanzwache“) ist eine Finanz- und Zollpolizei und als solche für die Bekämpfung des gesamten Spektrums der Wirtschaftskriminalität zuständig.  Steuerhinterziehung, Schwarzarbeit, Geldwäsche, illegales Glücksspiel, um jetzt ein paar Dinge zu nennen, welche für Mitglieder der Guardia di Finanza zum Alltag gehören. Zu einen der Hauptaufgaben gehört auch die Überwachung der Zollgrenze und den damit einhergehenden Aufgaben des allgemeinen Grenzschutzes. Die Guardia di Finanza unterhält eine große Flotte an bewaffneten Patrouillenboote und Hubschrauber, um die lange Küstenlinie abdecken zu können. Ebenfalls verfügt sie über einige Seeaufklärungsflugzeuge. Im Verteidigungsfall können diese Kräfte als Bestandteil der Streitkräfte verwendet werden. Zusammen mit der Polizia di Stato und den Carabinieri können sie auch allgemeine Polizeiaufgaben übernehmen. <br />
</div>
</div></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><div id="main"><div class="tophead"></div>
<div class="toptitel">Italienisches Polizeisystem</div>
<div class="topbox">
Italien besitzt kein föderal gegliedertes Polizeisystem, sondern unterhält mehrere nationale Polizeiorganisationen. Die Zuständigkeiten der einzelnen Organisationen überschneiden sich dabei, um Machtkonzentrationen in einer Hand oder einem Ministerium zu verhindern. <br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Die wichtigsten Organisation sind:</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Polizia di Stato</span> – die zivile Staatspolizei, welche dem Innenministerium untersteht und hauptsächlich in größeren Städten operiert<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Carabinieri</span> – die vierte Teilstreitkraft des Verteidigungsministerium. Sie versieht nach Weisung des Innenministeriums Polizeidienst. Sie haben vor allem auf dem Lande ein dichtes Netz von Wachstationen<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Guardia di Finanza</span> – eine militärisch organisierte Finanz- und Zollpolizei, welche für die Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität zuständig ist. Weitere Einsatzgebiete sind Steuer- und Zollfahndung <br />
</div>
<div class="ctitel2">Polizia di Stato</div>
<div class="topbox">
<img src="images/revenge/Info/Polizia_di_Stato.png" style="float:left; margin-right: 10px;">Die Polizia di Stato ("Staatspolizei") untersteht der 'Hauptabteilung für öffentliche Sicherheit' (Dipartimento della Pubblica Sicurezza) des italienischen Innenministeriums in Rom. Die insgesamt zwölf Abteilungen des Dipartimento della Pubblica Sicurezza leitet und verwaltet alle Zweige der Polizia di Stato. Daneben koordinieren sie die Arbeit der Carabinieri, der Guardia di Finanza und anderen Polizeien. Die Direzione Investigativa Antimafia (DIA) untersteht dem Dipartimento ebenso direkt wie der polizeiliche Staatsschutz. <br />
<br />
Die wichtigste operative Einheit der Polizia die Stato ist die Quäsur (In etwa einem deutschen Polizeipräsidium vergleichbar), dem ein Quästor vorsteht. In fast jeder italienischen Provinz gibt es eine Quäsur. In der Quäsur gibt es zentrale Dienststellen verschiedener Staatspolizeidienste, so der Krimnal- und der Schutzpolizei, aber auch polizeiliche Meldeämter, Ausländerämter oder Dienststellen des Staatsschutz. Der Quäsur sind eine mobile Kriminalpolizeieinheit und mehrere Polizeikommissariate unterstellt.<br />
<br />
In der Polizia di Stato gibt es neben der Kriminal- und der Schutzpolizei folgende besondere Organisationszweige:<ul class="mycode_list"><li>Polizia Stradale (Verkehrspolizei)<br />
</li>
<li>Polizia Ferroviaria (Bahnpolizei)<br />
</li>
<li>Polizia Postale e delle Comunicazioni („Post- und Telekommunikationspolizei“, besonders gegen Internetkriminalität)<br />
</li>
<li>Polizia dell’Immigrazione e delle frontiere (Grenzpolizei)<br />
</li>
<li>Polizia Marittima (Wasserschutzpolizei)<br />
</li>
<li>Polizia in Montagna („Gebirgspolizei“ und Bergwacht)<br />
</li>
<li>Servizio Aereo (Fliegerstaffeln)<br />
</li>
<li>Polizia Scientifica (Kriminaltechnik, Teil der Kriminalpolizeiabteilung Rom)<br />
</li>
<li>Reparti Mobili (Bereitschaftspolizei)<br />
</li>
<li>Besondere Dienststellen (z.B. Sprengmeister, Taucher, Musikkorps u.a.)</li>
</ul>
</div>
<div class="ctitel2">Carabinieri</div>
<div class="topbox">
<img src="images/revenge/Info/Carabinieri.png" style="float:left; margin-right: 10px;">Die Carabinieri sind eine Gendarmerie Italiens und sind aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu den italienischen Streitkräften militärisch gegliedert. Sie stellen die Militärpolizei der italienischen Streitkräfte und unterscheiden sich, in ihrer Funktion als Militärpolizei, daher nur unwesentlich von anderen Militärpolizeien, außer dass sie eben auch allgemeine polizeiliche Aufgaben innerhalb Italiens nachgehen.<br />
<br />
Aufgrund ihrer spezifischen Eigenschaft einer Streit- und Polizeikraft mit allgemeiner Kompetenz sind die Carabinieri mit den folgenden Aufgaben betraut:<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">a.  militärische Aufgaben</span> <ul class="mycode_list"><li>Beteiligung an der Verteidigung des Vaterlands und am Schutz der freiheitlichen Institutionen und des Wohls der Bevölkerung bei öffentlichen Katastrophen<br />
<br />
</li>
<li>Teilnahme an militärischen Operationen in Italien und im Ausland, an Militärpolizeioperationen im Ausland und auf der Grundlage von internationalen Abkommen und Missionen Beteiligung am Wiederaufbau der örtlichen Polizeikräfte in den Gebieten mit Präsenz von Streitkräften in Friedensmission<br />
<br />
</li>
<li>ausschließliche Ausübung der Funktionen der Militärpolizei und Sicherheit für die Streitkräfte<br />
<br />
</li>
<li>Ausübung der Funktionen der Militärgerichtspolizei in Abhängigkeit von den Organen der Militärjustiz<br />
<br />
</li>
<li>Sicherheit der italienischen diplomatischen und konsularischen Vertretungen, einschließlich der Büros der Militärattachés im Ausland<br />
<br />
</li>
<li>Unterstützung der Kommandos und militärischen Einheiten, die im Inland mit institutionellen Aktivitäten befasst sind<br />
<br />
</li>
<li>Beteiligung am Mobilisierungsdienst</li>
</ul>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">b.  polizeiliche Aufgaben</span> <ul class="mycode_list"><li>Ausübung der Funktionen der Gerichtspolizei und der Polizei<br />
<br />
</li>
<li>als auf Landeseben operierende Struktur des Zivilschutzes, Gewährleistung der Kontinuität des Polizeidienstes in von öffentlichen Katastrophen betroffenen Gebieten und Beteiligung an Hilfeleistungen für die von den Katastrophen betroffene Bevölkerung</li>
</ul>
</div>
<div class="ctitel2">Guardia di Finanza</div>
<div class="topbox">
<img src="images/revenge/Info/Guardia_di_Finanza.png" style="float:left; margin-right: 10px;">Die Guardia di Finanza („Finanzwache“) ist eine Finanz- und Zollpolizei und als solche für die Bekämpfung des gesamten Spektrums der Wirtschaftskriminalität zuständig.  Steuerhinterziehung, Schwarzarbeit, Geldwäsche, illegales Glücksspiel, um jetzt ein paar Dinge zu nennen, welche für Mitglieder der Guardia di Finanza zum Alltag gehören. Zu einen der Hauptaufgaben gehört auch die Überwachung der Zollgrenze und den damit einhergehenden Aufgaben des allgemeinen Grenzschutzes. Die Guardia di Finanza unterhält eine große Flotte an bewaffneten Patrouillenboote und Hubschrauber, um die lange Küstenlinie abdecken zu können. Ebenfalls verfügt sie über einige Seeaufklärungsflugzeuge. Im Verteidigungsfall können diese Kräfte als Bestandteil der Streitkräfte verwendet werden. Zusammen mit der Polizia di Stato und den Carabinieri können sie auch allgemeine Polizeiaufgaben übernehmen. <br />
</div>
</div></center>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Insomnia]]></title>
			<link>https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=2</link>
			<pubDate>Thu, 15 Nov 2018 00:27:00 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=2</guid>
			<description><![CDATA[<center><div id="main"><div class="tophead"></div>
<div class="toptitel">Insomnia</div>
<div class="topbox">Das Insomnia ist ein Nachtclub im Besitz von <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Enrico Mozello</span>. Er befindet sich in der Nähe des Hafens und zugleich aber auch an der Stadtgrenze von Neapel. In den Augen der Gottesfürchtigen ist dieser Nachtclub ein Werk des Teufels, ein Sündenpfuhl und man bekreuzigt sich, wenn man an ihm vorbei gehen muss. In den Augen seines Besitzers jedoch ist es eine hervorragende Geldeinnahmequelle.<br />
<br />
Doch das Insomnia wird nicht aus dem Grund als Sündenpfuhl bezeichnet, weil hier der Alkohol in Strömen fließt, sondern weil hier in erster Linie einem ganz anderem Gewerbe nachgegangen wird – Dem horizontalen Gewerbe. Ja das Insomnia ist nicht nur ein Nachtclub, sondern auch ein Bordell der gehobenen Klasse. Zugang zu diesem Bereich erhält nur, wer entweder einen entsprechenden Ruf besitzt oder aber über das notwendige Kleingeld verfügt. Wer beides nicht besitzt, nun dem kann in diesem Fall nur noch eine Bürgschaft weiterhelfen.<br />
<br />
<br />
Wenn man jedoch alle Hürden überwunden hat, einschließlich des breitschultrigen Bewachers an der Türe, dann erwarten einen leicht bekleidete Damen jeglichen Alters und Aussehens, die sich auf den dunkelrot überzogenen Sitzgelegenheiten im Eingangsbereich räkeln und nur darauf warten ihren Gästen jeglichen Wunsch zu erfüllen. Von diesem Eingangsbereich führt eine Treppe nach oben und eine nach unten. Wählt man die Treppe nach oben, so erwartet einen dort nicht nur ein Gang, sondern Zimmer auf beiden Seiten. Zimmer, in denen für alles gesorgt ist, was der Durchschnittsmann für sein Durchschnittsvergnügen so benötigt.<br />
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Wählt man jedoch die Treppe nach unten, so führt einen diese in die Katakomben des Insomnias. Ein Kellergewölbe, bei dem man das Gefühl hat, in eine andere Zeit versetzt worden zu sein. Schmerzensschreie vermischen sich hier mit lustvollem Stöhnen. Hier ist das Reich des Fetisch. Zimmer, die das Herz eines jeden BDSM Freundes höher schlagen lassen, wechseln sich ab mit Zimmer, die einer großen Spielwiese gleichen und den Leuten zur Verfügung stehen, die gerne mit mehreren gleichzeitig ihr Vergnügen haben. Egal ob als aktiver Part oder als passiver Part. Hier ist das Reich der Sünden, die keine Grenzen kennen.<br />
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Enrico Mozello weiß genau, dass er sich in vielerlei Hinsicht in einer Grauzone des Gesetzes bewegt und diese Grenze nicht selten überschreitet. Wenn ein Gast einen außergewöhnlichen Wunsch hat, so lässt er sich diese Erfüllung so einiges kosten. Hemmungen hat Enrico dahingehend keine besonderen. Sollte aber einer seiner Gäste ein Kind haben wollen, so wird Enrico höchstpersönlich dafür sorgen, dass dieser Gast nie wieder einen Wunsch äußern kann und mit nie wieder, ist hier in der Tat endgültig gemeint. Es gibt eben doch auch ein paar Dinge, zu denen nicht einmal Enrico Mozello bereit wäre.<br />
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Doch neben dem Nachtclub und dem Bordell, besitzt das Insomnia eine weitere Einnahmequelle – Illegales Glücksspiel. In unregelmäßigen Abständen und zu unterschiedlichen Zeiten, finden im Insomnia Pokerabende statt, zu denen man nicht einfach auftauchen kann, sondern nur durch Einladung erhält man Zugang. Der Mindesteinsatz an solchen Abenden liegt bei 10 000 Euro. Dass er sich damit bei dem Bontate Clan nicht gerade Freunde schafft, interessiert ihn nicht. In seinen Augen ist der Clan noch zu jung und zu kraftlos um großartig etwas in Neapel bewirken zu können.</div>
</div></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><div id="main"><div class="tophead"></div>
<div class="toptitel">Insomnia</div>
<div class="topbox">Das Insomnia ist ein Nachtclub im Besitz von <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Enrico Mozello</span>. Er befindet sich in der Nähe des Hafens und zugleich aber auch an der Stadtgrenze von Neapel. In den Augen der Gottesfürchtigen ist dieser Nachtclub ein Werk des Teufels, ein Sündenpfuhl und man bekreuzigt sich, wenn man an ihm vorbei gehen muss. In den Augen seines Besitzers jedoch ist es eine hervorragende Geldeinnahmequelle.<br />
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Doch das Insomnia wird nicht aus dem Grund als Sündenpfuhl bezeichnet, weil hier der Alkohol in Strömen fließt, sondern weil hier in erster Linie einem ganz anderem Gewerbe nachgegangen wird – Dem horizontalen Gewerbe. Ja das Insomnia ist nicht nur ein Nachtclub, sondern auch ein Bordell der gehobenen Klasse. Zugang zu diesem Bereich erhält nur, wer entweder einen entsprechenden Ruf besitzt oder aber über das notwendige Kleingeld verfügt. Wer beides nicht besitzt, nun dem kann in diesem Fall nur noch eine Bürgschaft weiterhelfen.<br />
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Wenn man jedoch alle Hürden überwunden hat, einschließlich des breitschultrigen Bewachers an der Türe, dann erwarten einen leicht bekleidete Damen jeglichen Alters und Aussehens, die sich auf den dunkelrot überzogenen Sitzgelegenheiten im Eingangsbereich räkeln und nur darauf warten ihren Gästen jeglichen Wunsch zu erfüllen. Von diesem Eingangsbereich führt eine Treppe nach oben und eine nach unten. Wählt man die Treppe nach oben, so erwartet einen dort nicht nur ein Gang, sondern Zimmer auf beiden Seiten. Zimmer, in denen für alles gesorgt ist, was der Durchschnittsmann für sein Durchschnittsvergnügen so benötigt.<br />
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Wählt man jedoch die Treppe nach unten, so führt einen diese in die Katakomben des Insomnias. Ein Kellergewölbe, bei dem man das Gefühl hat, in eine andere Zeit versetzt worden zu sein. Schmerzensschreie vermischen sich hier mit lustvollem Stöhnen. Hier ist das Reich des Fetisch. Zimmer, die das Herz eines jeden BDSM Freundes höher schlagen lassen, wechseln sich ab mit Zimmer, die einer großen Spielwiese gleichen und den Leuten zur Verfügung stehen, die gerne mit mehreren gleichzeitig ihr Vergnügen haben. Egal ob als aktiver Part oder als passiver Part. Hier ist das Reich der Sünden, die keine Grenzen kennen.<br />
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Enrico Mozello weiß genau, dass er sich in vielerlei Hinsicht in einer Grauzone des Gesetzes bewegt und diese Grenze nicht selten überschreitet. Wenn ein Gast einen außergewöhnlichen Wunsch hat, so lässt er sich diese Erfüllung so einiges kosten. Hemmungen hat Enrico dahingehend keine besonderen. Sollte aber einer seiner Gäste ein Kind haben wollen, so wird Enrico höchstpersönlich dafür sorgen, dass dieser Gast nie wieder einen Wunsch äußern kann und mit nie wieder, ist hier in der Tat endgültig gemeint. Es gibt eben doch auch ein paar Dinge, zu denen nicht einmal Enrico Mozello bereit wäre.<br />
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Doch neben dem Nachtclub und dem Bordell, besitzt das Insomnia eine weitere Einnahmequelle – Illegales Glücksspiel. In unregelmäßigen Abständen und zu unterschiedlichen Zeiten, finden im Insomnia Pokerabende statt, zu denen man nicht einfach auftauchen kann, sondern nur durch Einladung erhält man Zugang. Der Mindesteinsatz an solchen Abenden liegt bei 10 000 Euro. Dass er sich damit bei dem Bontate Clan nicht gerade Freunde schafft, interessiert ihn nicht. In seinen Augen ist der Clan noch zu jung und zu kraftlos um großartig etwas in Neapel bewirken zu können.</div>
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Hotel Romeo]]></title>
			<link>https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=1</link>
			<pubDate>Thu, 15 Nov 2018 00:18:11 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://multiverse.ancient-tales.de/showthread.php?tid=1</guid>
			<description><![CDATA[<center><div id="main"><div class="tophead"></div>
<div class="toptitel">Hotel Romeo</div>
<div class="topbox">Das Romeo Hotel in Neapel ist ein 5 Sterne Luxushotel direkt an der Bucht von Neapel. Es ist ein Meisterwerk von Kontraste. Eine perfekte Synthese von modernem Design und klassischem 'made in italy'.<br />
Das Hotel besitzt 83 Räume und Suites, die allesamt eine luxuriöses Innenausstattung bieten. Selbstverständlich besitzt jeder Raum eine Nespresso Kaffeemaschinen und Wi-Fi Verbindung. Zusätzlich können die Gäste auf einen 24-Stunden Zimmerservice zurückgreifen, ihre Lieblingszeitung direkt ins Zimmer bekommen und von vielen weiteren Diensten profitieren.<br />
<br />
Aber das Luxusambiente zieht sich durch das gesamte Hotel. So bietet schon die Lobby einen speziellen Raum für die Genießer von Zigarren oder einen Buisnessbereich, ausgestattet mit hochmodernen Computer und Drucker. So können jederzeit die für eine Konferenz benötigten Dokumente ausgedruckt werden. Ein Gang in die Stadt ist nicht länger von Nöten, so beherbergt das Hotel doch auch unterschiedliche Konferenzräume.<br />
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Das Hotel verfügt desweiteren über einen 300qm großen Fitnessbreich, ausgestattet mit dem neusten Fitnessgeräten, einen wunderschönen Außenpool, von dem aus man eine beeindruckende Aussicht auf die Bucht von Neapel hat, komfortable Sonnenliegen und das alles für die Gäste des Hotels im Preis inbegriffen. Aber hier ist die Liste von dem, was das Hotel für seine Gäste zu bieten hat, noch lange nicht zu Ende. So besitzt das Hotel Romeo doch einen mehr als 900qm großen Spa-Bereich, der keine Wünsche offen lassen sollte. Hochmodern eingerichtet und dennoch voller Atmosphäre und Entspannung.<br />
<br />
Aber nicht nur die Fitness und Wellness seiner Gäste hat das Hotel gedacht, sondern auch an kulinarische Genüsse und Vielfältigkeit. Im Erdgeschoss befindet sich die Romeo Bar, welche japanische Cuisine und neapolitanische Klassiker anbietet. Die Romeo Pool Bar im 9ten Stockwerk bietet traditionelle Zeitgeschichte kombiniert mit einer atemberaubenden Aussicht und im 10ten Stockwerk des Hotels befindet sich das Il Comandante. Ein Restaurant der Luxusklasse, ausgezeichnet mit einem Michelin Stern, welches exklusive Haute cuisine bietet, welches Gourmetherzen höher schlagen lässt.<br />
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&rarr; <a href="http://www.romeohotel.it/luxury-hotels/wp-content/uploads/2016/05/brochure-Romeo-hotel-web2016.pdf" target="blank"><span style="text-transform:uppercase;">Hotel Broschüre</span></a></div>
</div></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><div id="main"><div class="tophead"></div>
<div class="toptitel">Hotel Romeo</div>
<div class="topbox">Das Romeo Hotel in Neapel ist ein 5 Sterne Luxushotel direkt an der Bucht von Neapel. Es ist ein Meisterwerk von Kontraste. Eine perfekte Synthese von modernem Design und klassischem 'made in italy'.<br />
Das Hotel besitzt 83 Räume und Suites, die allesamt eine luxuriöses Innenausstattung bieten. Selbstverständlich besitzt jeder Raum eine Nespresso Kaffeemaschinen und Wi-Fi Verbindung. Zusätzlich können die Gäste auf einen 24-Stunden Zimmerservice zurückgreifen, ihre Lieblingszeitung direkt ins Zimmer bekommen und von vielen weiteren Diensten profitieren.<br />
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Aber das Luxusambiente zieht sich durch das gesamte Hotel. So bietet schon die Lobby einen speziellen Raum für die Genießer von Zigarren oder einen Buisnessbereich, ausgestattet mit hochmodernen Computer und Drucker. So können jederzeit die für eine Konferenz benötigten Dokumente ausgedruckt werden. Ein Gang in die Stadt ist nicht länger von Nöten, so beherbergt das Hotel doch auch unterschiedliche Konferenzräume.<br />
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Das Hotel verfügt desweiteren über einen 300qm großen Fitnessbreich, ausgestattet mit dem neusten Fitnessgeräten, einen wunderschönen Außenpool, von dem aus man eine beeindruckende Aussicht auf die Bucht von Neapel hat, komfortable Sonnenliegen und das alles für die Gäste des Hotels im Preis inbegriffen. Aber hier ist die Liste von dem, was das Hotel für seine Gäste zu bieten hat, noch lange nicht zu Ende. So besitzt das Hotel Romeo doch einen mehr als 900qm großen Spa-Bereich, der keine Wünsche offen lassen sollte. Hochmodern eingerichtet und dennoch voller Atmosphäre und Entspannung.<br />
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Aber nicht nur die Fitness und Wellness seiner Gäste hat das Hotel gedacht, sondern auch an kulinarische Genüsse und Vielfältigkeit. Im Erdgeschoss befindet sich die Romeo Bar, welche japanische Cuisine und neapolitanische Klassiker anbietet. Die Romeo Pool Bar im 9ten Stockwerk bietet traditionelle Zeitgeschichte kombiniert mit einer atemberaubenden Aussicht und im 10ten Stockwerk des Hotels befindet sich das Il Comandante. Ein Restaurant der Luxusklasse, ausgezeichnet mit einem Michelin Stern, welches exklusive Haute cuisine bietet, welches Gourmetherzen höher schlagen lässt.<br />
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&rarr; <a href="http://www.romeohotel.it/luxury-hotels/wp-content/uploads/2016/05/brochure-Romeo-hotel-web2016.pdf" target="blank"><span style="text-transform:uppercase;">Hotel Broschüre</span></a></div>
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