Your honesty, like a back that hides a knife
Your honesty, like a back that hides a knife
30 Jahre || Detective || Alleinerziehende Mutter
#1

... sie Dana Conover heißt?
... sie alleinerziehende Mutter ist?
... eine 5-jährige Tochter namens Samia hat?
... sie bis vor kurzem noch in New York gewohnt hat?
... wegen dem Asthma ihrer Tochter nach LA gezogen ist?
... sie Police Officer beim NYPD war und nun beim LAPD als Detective arbeitet?
... sie die Exfreundin von Vincent Moreno ist?
... sie dieses Jahr 31 Jahre alt wird?
... sie beim NYPD eine Affäre mit ihrem Vorgesetzten hatte?
... dieser Vorgesetzte derjenige gewesen war, mit dem Vince sie in flagranti erwischt hat?
... Samia nicht nur ihre Tochter ist, sondern auch die von Vince?
... sie ihm kein Wort darüber erzählt hat?
... sie denkt, ihm damit nur die Zukunft zu verbauen?
... sie manchmal mit sich selbst zu hart ins Gericht geht?
... sie in vielen Dingen einfach nur stur ist?
... sie heute vielleicht viele Dinge anders gemacht hätte?
... sie ihr damaliges Verhalten bereut, aber es nicht zugeben kann?
... sie noch immer tiefe Gefühle für Vince hat?
... sie ihre Bedürfnisse häufig hinten anstellt?
... sie eine fürsorgliche Person ist?
... ihre Tochter für sie das Wichtigste ist?
... sie die Wahrheit bezüglich des Vaters vor ihrer Tochter geheim hält?
... sie deswegen ein schlechtes Gewissen hat?
... sie bis vor kurzem nicht einmal wusste, dass Vince in der gleichen Stadt wohnt?
... sie ihren Beruf liebt?
... sie sich des Risikos durchaus bewusst ist?
... sie eine sehr humorvolle Person ist?
... sie normalerweise Ehrlichkeit hoch schätzt und sie auch eine ehrliche Person ist?
... sie konsequent und zielstrebig ist?



What if I wanted to fight, beg for the rest of my life?
"Ich erinnere mich noch genau an den Tag, an welchem ich Dana zum ersten Mal gesehen habe. Es war im Central Park gewesen, in welchem ich gesessen und Gitarre gespielt hatte, weil ich noch jede Menge Zeit zum totschlagen hatte, ehe ich einem verzogenen Gör Gitarrenunterricht geben musste. Dana war damals mit ihrem Kollegen auf Streife gewesen und hielt mich wohl für einen Bettler, denn sie kam auf mich zu und meinte, dass betteln im Central Park nicht erlaubt sei und ich den Park doch bitte umgehend verlassen solle. Gut, mit den zerfetzten Jeans und dem ausgeleierten T-Shirt welches ich an diesem Tag getragen hatte, habe ich wirklich nicht gerade seriös gewirkt und dementsprechend lange hatte es auch gedauert ihr alles zu erklären. Ich glaube ich habe mich an diesem Tag wirklich um Kopf und Kragen geredet, aber letzten Endes hatte sie mir dann doch geglaubt.

Dieser Tag liegt nun beinahe 7 Jahre zurück und dennoch kann ich euch noch alles bis ins kleinste Detail erzählen. Etwas an ihr hatte mich beeindruckt und von diesem Tag an, habe ich jede Mittagspause im Central Park verbracht in der Hoffnung sie wieder zu sehen, auch wenn mich die Fahrt dorthin jedesmal viel Zeit gekostet hatte. Aber damals war es mir diese Zeit einfach wert gewesen. Aber es verging beinahe eine Woche, ehe ich sie im Park wiedersah und eine weitere Woche, ehe sie meiner Einladung auf einen Kaffee einwilligte.

Wir haben uns auf Anhieb verstanden und viele Gemeinsamkeiten entdeckt und dennoch hat es eine ganze Weile gedauert, ehe wir uns dazu entschieden haben, ab sofort unseren Weg gemeinsam zu gehen. Es lief einfach alles genau so, wie man sich wohl eine perfekte Beziehung vorstellt. Harmonisch eben. Für mich war sie zu diesem Zeitpunkt die Frau, mit der ich mein Leben verbringen wollte. Mit der ich eine Familie gründen wollte und für die ich bereit war, meine Karriere als Musiker erst einmal hinten an zu stellen. Es gab für mich in dieser Zeit einfach Dinge, die mir wichtiger erschienen. Als sie zustimmte mit mir zusammen zu ziehen, das war für mich wie Ostern, Geburtstag und Weihnachten zusammen. Zusammen haben wir uns nach einer Wohnung umgeschaut, zusammen haben wir uns die Einrichtung überlegt und wir haben sogar zusammen über unsere Zukunft gesprochen. Familie, Heirat und so Zeug. Gott, ich war so blind gewesen.

Alles war geregelt und in wenigen Tagen stand der Umzug in die gemeinsame Wohnung bevor. Ein Umzug fand letzten Endes auch statt, aber einer, der so nicht geplant gewesen war. Ich bin früher nach Hause gekommen, Dana wohnte zu diesem Zeitpunkt bei mir, da sie ihre alte Wohnung schon gekündigt hatte, und ich hatte mich auf einen gemütlichen Abend zusammen mit ihr gefreut. Doch dann entdeckte ich sie mit ihrem Vorgesetzten in meinem Bett. Ein Anblick den ich bis heute nicht vergessen habe. Ich weiß nich warum sie es getan hat. Ich meine ich habe doch alles für sie getan. Ich war bereit meine Musik nach hinten zu stellen, bereit gewesen meinen Traum von den großen Bühnen der Welt erst einmal auf Eis zu legen, bereit eine Familie zu gründen und dann das. Ich begreife es nicht. Nicht einmal jetzt.

Der Anblick hat weh getan, doch noch mehr hat das, was sie zu mir gesagt hatte, als ich sie darauf angesprochen hatte, weh getan. Zu hören man wäre in den letzten Monaten einfach nur noch ein Alibi gewesen. Das Mittel zum Zweck und die gemeinsame Wohnung als perfektes Versteck geplant gewesen war. Für mich ist an diesem Tag eine Welt zusammen gebrochen und alles was ich aufgebaut hatte, war wie ein Kartenhaus in sich zusammen gefallen. Unter meinen Füßen hatte sich ein riesen großes schwarzes Loch aufgetan in welches ich gefallen bin. Ich habe sämtliche Brücken abgebrochen und alles hingeworfen was mich noch in New York gehalten hätte. Ich zog nach LA zu meinem Halbbruder und ich bin mir sicher, dass ich ohne ihn heute nicht da wäre, wo ich jetzt stehe. Es ist gar nicht so einfach wieder ganz von vorne zu beginnen, aber ich denke ich habe es geschafft.

Auf der einen Seite will ich mit dieser Frau nie mehr etwas in meinem Leben zum tun haben, denn sie hat mich buchstäblich durch die Hölle geschickt. Aber andererseits, beschäftigt mich die Sache bis heute. Ich weiß nicht warum, aber ich schaffe es einfach nicht mit dieser Sache ab zu schließen. Sie hat mir ein Messer in die Brust gerammt und trotzdem sind da noch immer die Gefühle, die ich für sie habe. Klingt sicherlich seltsam und manch einer mag mich dafür auch sicherlich für vollkommen bescheuert halten, aber für mich war sie, und ist es vielleicht auch noch immer, eben diese Eine.

Normalerweise rede ich nicht über diese Zeit und verdränge sie lieber ganz weit nach hinten in meinen Erinnerungen. Vielleicht schaffe ich es ja auf diese Art und Weise irgendwann einmal über diese Zeit hinweg zu kommen."


"Fast 7 Jahre ist es jetzt her, ich war damals noch Police Officer beim NYPD gewesen, da sah ich den jungen Mann im Park mit einer Gitarre sitzen. Ich hielt ihn für einen Bettler, denn der Kleidung nach zu urteilen erschien er nicht gerade wie jemand, der einem festen Job nach ging. Aber ich habe mich getäuscht, denn er hat mir ausführlich erklärt warum und wieso er dagesessen war. Er wirkte so ehrlich und so peinlich berührt, dass man das Gefühl bekam, ihn einfach nur in den Arm nehmen zu wollen. Aber ich war ihm Dienst und darüber war ich glaube ich zu diesem Zeitpunkt auch ganz froh gewesen. Als ich ihm Wochen später wieder begegnete und er mir dann auch noch erzählte, dass er schon seit Tagen immer wieder in den Central Park kam, nur in der Hoffnung mich zu sehen, da muss ich schon zugeben, dass es mich beeindruckt hat. Ich meine, sind wir doch mal ehrlich. Welche Frau mag es nicht so begehrt zu werden? Aber als er mich dann nach einem gemeinsamen Kaffee fragte, da lehnte ich ab. Er war jünger als ich, wenn auch nur 2 Jahre, dennoch war das etwas, das ich mir nicht vorstellen konnte. Aber er blieb hartnäckig und irgendwann konnte ich dem Blick aus seinen blauen Augen einfach nicht länger widerstehen.

Wir waren zusammen Kaffee trinken und ich kann reinen Gewissens sagen, dass dies der längste Kaffee in meinem Leben gewesen war. Wir waren mindestens 4 Stunden in diesem Cafe gesessen und haben uns unterhalten. Er hat genau gewusst wie er mich zum Lachen bringen konnte und er hatte eine Art an sich, der man sich einfach nicht entziehen konnte. Er war so offen, so ehrlich, authentisch und leidenschaftlich und so anders als die Männer, denen ich bis dahin begegnet bin. Ich habe mich auf die Sache eingelassen und es waren wohl bis dahin die schönsten Monate in meinem Leben. Auch heute sind sie es noch und es gibt Tage, an denen ich sie wirklich vermisse. Tage an denen ich daheim sitze und mich frage, warum ich das damals getan habe.

Eigentlich hatte ich wirklich alles was man sich als Frau nur wünschen kann. Ich hatte einen Mann an meiner Seite der mir jeden Wunsch erfüllt hat, der für mich alles stehen und liegen hat lassen, der mich auf Händen getragen hat und der bereit gewesen war mit mir eine Familie zu gründen. Er war sogar bereit gewesen für mich seine Musikerpläne aufzugeben, seinen Lebenstraum, seine größte Leidenschaft. Das, was ihn glücklich gemacht hat, worin er vollkommen aufgehen konnte. Ich... Ich konnte das doch nicht zulassen. Es war doch sein Lebenstraum gewesen, wofür er gekämpft und jahrelang gelebt hatte. Ich konnte doch nicht erlauben, dass er das alles für mich aufgab. Ihr habt das Strahlen in seinen Augen nicht gesehen wenn er über seine Musik gesprochen hat. Ihr habt nicht gesehen mit welcher Leidenschaft er ans Werk gegangen ist. Ihr habt nicht gesehen was ich gesehen habe.

Ich fing an zu zweifeln. War mir nicht länger sicher diejenige zu sein, mit der er glücklich werden könnte. Ich wollte nicht diejenige sein, welche ihn von seinem Traum abhielt und noch weniger wollte ich, dass er das alles für mich aufgab. Aber ich wusste nicht, wie ich es ihm sagen sollte, weil ich wollte ihm nicht weh tun. Wollte ihm nicht das Gefühl geben, etwas falsch gemacht zu haben. Irgendwie bin ich dann in diese Affäre mit meinem Vorgesetzten gerutscht und irgendwann steckte ich so tief drin, dass ich da nicht mehr so einfach raus kam. Als er dann davon erfuhr und mich darauf ansprach, da fühlte ich mich so mies wie ich mich in meinem ganzen Leben nicht gefühlt habe. In diesem Moment war ich fest davon überzeugt, nicht die Richtige zu sein und hab ihm daher eine Lügengeschichte nach der anderen aufgetischt. Ich wusste genau dass ich ihm damit weh tue und dennoch habe ich es getan. Er hatte etwas besseres als mich verdient.

Er verließ New York und verschwand aus meinem Leben. 3 Monate später erfuhr ich, dass ich schwanger war. Es ist peinlich zu sagen und ich schäme mich dafür, aber ich wusste zu diesem Zeitpunkt nicht, wer der Vater war. Ein Teil von mir wünschte sich, dass er es war, doch der andere Teil von mir hoffte, dass er es nicht war. Ich wusste ja wie sehr er sich ein Kind mit mir gewünscht hatte. Als meine Tochter Samia zur Welt kam, wollte ich daher auch gar nicht wissen, wer jetzt der Vater war. War es Vince oder war es mein Vorgesetzter? Doch je älter sie wurde, desto mehr Ähnlichkeiten konnte ich feststellen. Ich meine jedesmal wenn ich ihr in die Augen schaue, dann sehe ich seine vor mir. Ich veranlasste heimlich einen Vaterschaftstest und dieser zeigte mir schwarz auf weiß, dass Vince der Vater ist. Ich habe ihm bisher nichts von Samia erzählt und ich werde es auch in Zukunft nicht tun. Ich habe von einem Kollegen erfahren, dass er sich seinen Lebenstraum erfüllt hat und Samia würde ihm da doch nur einen Strich durch die Rechnung machen. Ich weiß, dass wenn er von ihr erfährt, er sich sofort um sie kümmern würde und vermutlich erst einmal alles andere hinten anstellen würde. Es würde dann genau das eintreten, was ich damals versucht habe zu verhindern.

Es ist nicht einfach jemanden zu vergessen den man liebt, wenn man jeden Tag an ihn erinnert wird. Aber das ist wohl der Preis den ich für mein Verhalten zu bezahlen habe."

"Dies ist meine kleine Tochter Samia und der Sonnenschein in meinem Leben. Sie ist dieses Jahr 5 Jahre alt geworden und ein regelrechter Wirbelwind. Wenn man nicht ständig ein Auge auf sie hat, dann stellt sie zu Hause jede Menge Unsinn an. Aber so frech wie sie zu Hause ist, so schüchtern ist sie in der Anwesenheit von Personen, die sie nicht kennt. So gesehen ist das wirklich sehr beruhigend, weil ich weiß so ganz genau, dass sie niemals mit einem Fremden mitgehen würde. Nicht einmal dann, wenn er ihr einen Berg von Süßigkeiten versprechen würde.

Es war eine gute Entscheidung gewesen von New York nach Los Angeles zu ziehen. Denn seit wir hier wohnen, hat sie nicht einen einzige Asthmaanfall gehabt.

Mittlerweile ist sie in dem Alter, in welchem die Fragen nach ihrem Vater häufiger werden und mir fällt es immer schwerer die Wahrheit vor ihr zu verheimlichen. Ich denke sie spürt, dass ich etwas vor ihr verberge und der Blick den sie mir dann zu wirft, ist für eine Mutter schmerzhaft. Nein, es fällt mir absolut nicht leicht meine eigene Tochter zu belügen, aber ich habe keine andere Wahl. Ich kann ihr doch nicht sagen, dass ihre eigene Mutter schuld daran ist, dass sie jetzt ohne Vater aufwachsen muss."



The Future And The Possibilities
Vince und Dana haben noch immer Gefühle für einander und ich denke man kann hier durchaus von Liebe sprechen. Beide kommen einfach nicht über den Anderen hinweg und fragen sich immer wieder wie ihr Leben aussehen würde, wäre es in New York anders abgelaufen. Trotzdem versuchen sie Beide die gemeinsame Zeit zu vergessen und die Erinnerungen daran zu verdrängen. Reden sich ein, dass das Thema erledigt und vorbei sei. Ja, beide machen sich wohl selbst etwas vor und merken es nicht einmal. Sind so sehr auf diese Einstellung fixiert, dass sie eine andere Option erst gar nicht in Betracht ziehen. Werden sie nach der gemeinsamen Zeit gefragt, dann weichen Beide nur zu gerne diesen Fragen aus und versuchen das Thema zu wechseln. Auf die Frage ob noch Gefühle vorhanden seien, wird mit einem Lachen reagiert oder es wird vehement dementiert.

Es ist schwer zu sagen, in welche Richtung sich die Beiden in Zukunft entwickeln sollen oder könnten. Ob sie es schaffen ehrlich zu sich selbst zu sein und sich die noch vorhandenen Gefühle eingestehen. Immerhin hat Vince die letzten 5 Jahre damit verbracht Dana als Feindbild zu sehen um mit der Sache klar zu kommen, während sie die letzten 5 Jahre damit verbracht hat, ihr Verhalten als das einzig Richtige zu sehen.

Auf alle Fälle sollte Vince von seiner Tochter erfahren. Wie er das tut, das lasse ich offen. Es kann also durch Zufall passieren oder aber Dana entscheidet sich dazu, ihn darüber zu informieren. Es kann somit auch durchaus möglich sein, dass sie versucht von ihm zu fordern, auf seine Rechte als Vater zu verzichten, um somit sicher zu stellen, dass er sich wirklich nichts verbaut.


... Name ist bindend, da er bereits so im Inplay verwendet wurde
... Ich würde mich freuen, wenn das Faceclaim (Gal Gadot) beibehalten werden würde, bin aber Alternativen nicht völlig abgeneigt
... Auch die restlichen Angaben sollten so beibehalten werden
... Es könnte durchaus auf ein klein wenig Drama hinaus laufen
... Ernsthaftes Interesse an dem Charakter und an der gemeinsamen Geschichte ist erwünscht
... Bereitschaft die Beziehung ingame zu entwickeln
... Bitte nicht übernehmen, wenn man nur scharf auf den männlichen Gegenpart ist
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste