Der Galaktische Senat
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Der Galaktische Senat

Der Galaktische Senat war das politische Instrument zur Wahrung der unterschiedlichen Interessen aller Spezies, die in der Galaktischen Republik vertreten waren. Der Senat setzte sich aus den Vertretern ihres jeweiligen zugeschriebenen Planeten oder Institution zusammen, den sogenannten Senatoren oder Delegierten. Seinen Sitz hatte der Galaktische Senat auf Coruscant.

Der Senat war als Treffpunkt für zahlreiche Repräsentanten republikanischer Mitgliedswelten geschaffen worden, um auf demokratische Weise die beste Lösung für das Wohl der galaktischen Bevölkerung zu ermitteln. Mit dem starken Wachstum des republikanischen Einflusses, welches in der Galaxis zu einem regierenden Monopol heranwuchs, wurde auch die Anzahl der Senatoren immer größer. Um die zahlreichen Meinungsinteressen der zumeist grundverschiedenen Stämme zu regeln, war die Einführung von Regeln unabdingbar. Mit der Zeit entstanden dabei längere Debatten über die Verfassung von Grundsätzen und es wurde immer schwerer, eine Lösung zu finden, die gleichzeitig auf breite Zustimmung traf. Dazu kam, dass die Senatoren in der Regel wohlhabende Politiker waren und nur wenig von den eigentlichen Interessen ihrer Völker verstanden.

Um die Abstimmungen allgemein zu vereinfachen und eine schnelle Entscheidung zu erbringen, sollten die Abgesandten aus den äußeren Randgebieten der Galaxis von wichtigen Grundsatzabstimmungen herausgehalten werden. Dies wurde zwar nach hitzigen Diskussionen abgelehnt, doch in der Praxis hatten Senatoren von Planeten nahe der Kernwelten deutlich mehr Einfluss. Die langen Auseinandersetzungen führten zudem zu zahlreichen Sonder- und Ausnahmeregelungen, von denen nur die wenigsten Senatoren alle kannten und einen Überblick behielten. Andere Senatoren niederer Behörden ritten sich dagegen auf diverse kleine Regelungen fest, bis nach unzähligen Gerichten stattgegeben wurde. Doch kam man so nicht weiter und ein politischer Stillstand setzte ein, der nur durch die Vernunft der eigenen Politiker beigelegt werden konnte.

So wurden Ausschüsse ins Leben gerufen, die über solche Streitfragen entscheiden sollten und sich dies vom Obersten Kanzler der Republik unanfechtbar bestätigen lassen mussten. Den meisten Senatoren fehlte es dabei an nötiger Neutralität und Fachkenntnis, um eine objektive Entscheidung in diesem Ausschuss zu verhandeln. Da man auch an innerhalb der Ausschüsse unerbittlich zu debattieren begann, wurden in den Ausschüssen innere Ausschüsse gebildet. Die Struktur des eigentlichen Senats verlor sich in den Zweigen von vielen Gremien und Ausschüssen und so wurde der Senat vom Aufbau her einem Ministerium immer ähnlicher. Dieses Labyrinth sorgte für erhebliche Frustrationen und so fingen einige Senatoren an, aus der Unübersichtlichkeit zu profitieren und versorgten sich illegal aus der Staatskasse der Republik.
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Das Amt des Obersten Kanzler

Der Oberste Kanzler, oder Lordkanzler, war das Staatsoberhaupt der Galaktischen Republik und der Vorsitzende des Galaktischen Senates. Er wurde auf eine reguläre Amtszeit von vier Jahren gewählt.

Bis zu der Invasion durch das Ewige Imperium aus Zakuul hatte Leontyne Saresh die Rolle als Oberste Kanzlerin inne. Selbst im Angesicht der Bedrohung, welche durch das Zakuul Imperium ausging, konnte Kanzlerin Saresh ihren alten Groll gegen das Imperium nicht beiseite legen.Sie versuchte, gegen beide Feinde zu kämpfen und scheiterte, was Millionen von republikanischen Leben kostete. Letztendlich überstimmte der Senat Saresh, um einen Friedensvertrag mit Arcann auszuhandeln. Leontyne Saresh trat zwar offiziell als Oberste Kanzlerin zurück, doch derjenige, der nun die Rolle als Oberster Kanzler ausübt, ist nichts weiter als eine Marionette von Leontyne Saresh. Im Hintergrund zieht sie weiterhin die Fäden, trifft wichtige Entscheidungen und führt die Republik immer weiter in den Untergang.
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