11-15-2018, 12:16 AM
Bella Italia
Italien - Das Land von Pizza, Pasta und Amore. Von Mode, Kultur und Lifestyle. Von Cäsar, Cicero und - Der Mafia. Ja Italien ist die Wiege der Mafia und auch heute noch ist sie so aktiv wie eh und je.
Neapel - Eine wunderschöne Stadt. Ein Touristenmagnet. Heimat der Camorra. Unsichtbare Linien durchziehen ganz Neapel und bilden die Grenzen der Hoheitsgebiete der 5 mächtigen Clans in Neapel. Ein Zusammenschluss unterschiedlicher Familien und ein jeder angeführt von einer einflussreichen Familie. Alle haben sie ihre ganz eigenen speziellen Aufgabengebiete, womit sie sich nicht wirklich in die Quere kommen und dennoch findet jeden Tag aufs Neue das Rennen um die Poleposition statt. Der Stolz lässt es einfach nicht zu, sich nur mit einem kleinen Stück des Kuchens zufrieden zu geben, wenn man mehr haben könnte. Es geht hier nicht alleine nur ums Geld, sondern um Einfluss. Denn Einfluss bedeutet Macht und Macht bedeutet Immunität. Nur wer über genug Macht verfügt, hat auch die Möglichkeiten die entscheidenden Stellen im Staatssystem zu korrumpieren.
Sizilien – Die Insel tief im Süden des italienischen Festlandes und die Wiege der Cosa Nostra. Der Ursprung des organisierten Verbrechens. Die Cosa Nostra, mit ihren 9 Provinzbossen, vereint unter dem dominierenden Provinzboss. Dem capo di tutti capi. Ein Begriff, mit dem nur wenige etwas anfangen können. Die Medien haben daher schon vor langer Zeit ihren ganz eigenen Begriff für diese Person propagiert. Ein Begriff, welcher eigentlich ein vollkommen falsches Bild von der Hierarchiestruktur der Cosa Nostra erzeugt, der aber dennoch nahe genug an die Wahrheit herankommt. Wir sprechen hier von dem Paten.
Mafia - Ein Wort welches nicht nur Abscheu hervorruft, sondern auch zu dem einen oder anderen misstrauischen Blick über die Schulter führt. Man ist zwiegespalten, denn auch wenn ein jeder weiß, dass es sich hierbei um eine kriminelle Organisation handelt, so weiß aber auch jeder, dass die Mafia einer der sicherste Arbeitgeber in Italien ist. Kaum ein Geschäft kommt in diesem Land zum Abschluss, ohne dass die Mafia nicht daran beteiligt ist.
Selbstverständlich gibt es genug Personen, welchen die Mafia ein Dorn im Auge ist. Immerhin weiß man, wie viel Geld die Mafia doch mit ihren Geschäften, von denen sich viele in der Grauzone bewegen, doch jedes Jahr erwirtschaftet. Auch die Regierung gibt vor, die Mafia zerschlagen zu wollen, doch ist das wirklich ihr Ziel?
Immer mal wieder lässt sich in den Schlagzeilen lesen, dass der Justiz wieder einmal ein Coup gelungen sei und doch sind es nur die kleinen Fische, die ihnen ins Netz gegangen sind. Aber ob man das wirklich als Erfolg bezeichnen kann? Letzten Endes waren es nichts anderes als Bauernopfer der Mafia. Personen, deren Verlust keinen großen Nachteil mit sich bringen würde. Menschen, die gezielt an die Justiz verkauft wurden, um die wahren Drahtzieher zu schützen.
Ist es wirklich so schwer der Mafia Einhalt zu gebieten oder tanzen sie in Wahrheit nicht der Regierung auf der Nase herum? Es lässt sich nur vermuten wie groß der Kuchen der Mafia wirklich ist, aber mit Sicherheit ist er groß genug, um der Justiz hin und wieder ein paar Krümel ab zu geben. Grund genug, ihnen nicht zu sehr auf die Füße zu treten. Sie einfach zu dulden, so wie es die Bevölkerung auch tut.
Es heißt nicht umsonst: "Beiße nicht die Hand, die dich füttert".
Neapel - Eine wunderschöne Stadt. Ein Touristenmagnet. Heimat der Camorra. Unsichtbare Linien durchziehen ganz Neapel und bilden die Grenzen der Hoheitsgebiete der 5 mächtigen Clans in Neapel. Ein Zusammenschluss unterschiedlicher Familien und ein jeder angeführt von einer einflussreichen Familie. Alle haben sie ihre ganz eigenen speziellen Aufgabengebiete, womit sie sich nicht wirklich in die Quere kommen und dennoch findet jeden Tag aufs Neue das Rennen um die Poleposition statt. Der Stolz lässt es einfach nicht zu, sich nur mit einem kleinen Stück des Kuchens zufrieden zu geben, wenn man mehr haben könnte. Es geht hier nicht alleine nur ums Geld, sondern um Einfluss. Denn Einfluss bedeutet Macht und Macht bedeutet Immunität. Nur wer über genug Macht verfügt, hat auch die Möglichkeiten die entscheidenden Stellen im Staatssystem zu korrumpieren.
Sizilien – Die Insel tief im Süden des italienischen Festlandes und die Wiege der Cosa Nostra. Der Ursprung des organisierten Verbrechens. Die Cosa Nostra, mit ihren 9 Provinzbossen, vereint unter dem dominierenden Provinzboss. Dem capo di tutti capi. Ein Begriff, mit dem nur wenige etwas anfangen können. Die Medien haben daher schon vor langer Zeit ihren ganz eigenen Begriff für diese Person propagiert. Ein Begriff, welcher eigentlich ein vollkommen falsches Bild von der Hierarchiestruktur der Cosa Nostra erzeugt, der aber dennoch nahe genug an die Wahrheit herankommt. Wir sprechen hier von dem Paten.
Mafia - Ein Wort welches nicht nur Abscheu hervorruft, sondern auch zu dem einen oder anderen misstrauischen Blick über die Schulter führt. Man ist zwiegespalten, denn auch wenn ein jeder weiß, dass es sich hierbei um eine kriminelle Organisation handelt, so weiß aber auch jeder, dass die Mafia einer der sicherste Arbeitgeber in Italien ist. Kaum ein Geschäft kommt in diesem Land zum Abschluss, ohne dass die Mafia nicht daran beteiligt ist.
Selbstverständlich gibt es genug Personen, welchen die Mafia ein Dorn im Auge ist. Immerhin weiß man, wie viel Geld die Mafia doch mit ihren Geschäften, von denen sich viele in der Grauzone bewegen, doch jedes Jahr erwirtschaftet. Auch die Regierung gibt vor, die Mafia zerschlagen zu wollen, doch ist das wirklich ihr Ziel?
Immer mal wieder lässt sich in den Schlagzeilen lesen, dass der Justiz wieder einmal ein Coup gelungen sei und doch sind es nur die kleinen Fische, die ihnen ins Netz gegangen sind. Aber ob man das wirklich als Erfolg bezeichnen kann? Letzten Endes waren es nichts anderes als Bauernopfer der Mafia. Personen, deren Verlust keinen großen Nachteil mit sich bringen würde. Menschen, die gezielt an die Justiz verkauft wurden, um die wahren Drahtzieher zu schützen.
Ist es wirklich so schwer der Mafia Einhalt zu gebieten oder tanzen sie in Wahrheit nicht der Regierung auf der Nase herum? Es lässt sich nur vermuten wie groß der Kuchen der Mafia wirklich ist, aber mit Sicherheit ist er groß genug, um der Justiz hin und wieder ein paar Krümel ab zu geben. Grund genug, ihnen nicht zu sehr auf die Füße zu treten. Sie einfach zu dulden, so wie es die Bevölkerung auch tut.
Es heißt nicht umsonst: "Beiße nicht die Hand, die dich füttert".