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Zakuul
Der Planet Zakuul, der die Heimat des Ewigen Throns ist und von der Ewigen Flotte verteidigt wird, stellt die neue Supermacht in der Galaxis dar. Imperator Valkorion hat aus der alten Zivilisation eine technologisch fortschrittliche Welt geschaffen, die sich hauptsächlich auf Droidenarbeiter verlässt und über scheinbar unbegrenzte Ressourcen verfügt. Alle Wege führen zum Turm, einer imposanten Metropole, die auf dem Endlosen Sumpf errichtet worden ist. Valkorions „goldene Stadt“ symbolisiert seinen Sieg über die alten Bräuche von Zakuul. Der Turm ist ein vertikales Labyrinth aus unzähligen Wohnvierteln, von denen jedes seinen ganz eigenen Charakter hat. Die Bevölkerung besteht hauptsächlich aus Menschen, aber während das Ewige Imperium immer größer wird, sind auch immer mehr Fremdlinge unter den Zugezogenen.
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Die alten Bräuche von Zakuul
Vor Valkorions Machtergreifung war Zakuul ein abgelegener Planet im Wilden Raum, der kaum Kontakt mit dem Rest der Galaxis hatte. Die frühen Bewohner von Zakuul mussten in Sümpfen leben und waren argwöhnische, nihilistische Leute, die ein Pantheon skrupelloser Götter anbetete. Diese Gottheiten drückten ihre Macht durch Schmerzen und Leid der Anhänger aus. Der Göttervater des Pantheons war Izax, der Gott des Todes und der ultimative Verschlinger. Die frühen Bewohner von Zakuul glaubten, dass ihr Schicksal mit dem Willen der Götter verknüpft war und sie Izax gehörten. Diejenigen, die diese Ansichten in Frage stellten, wurden als Dämonen betrachtet. Während die meisten Dämonen Verstoßene waren und von der Gesellschaft verstoßen wurden, entstand eine Prophezeiung, dass ich jemand Izax' Einfluss entziehen würde – ein unsterblicher Gott der Götter, der das Pantheon stürzen und ein neues Zeitalter für Zakuul einleiten würde. Mit der Behauptung der Dämonenretter zu sein, begann Valkorion seinen Feldzug gegen die alten Bräuche.
Der Turm
Der Turm, der auf den Sümpfen des alten Zakuuls erbaut wurde, ist ein Symbol für das goldene Zeitalter, in das Valkorion sein Volk führte. Die imposante Metropole besteht aus mehreren, übereinander gebauten und nummerierten Distrikten, die jeweils aus einem ganzen Labyrinth von Museen, Restaurants und Unterhaltungseinrichtungen bestehen, die den Bewohnern möglichst viel Freude machen sollen.
Auf der höchsten Ebene, im Distrikt 52, befinden sich die Droiden Kommandozentrale der Überwachung und der opulente Ewige Thron. Unterhalb von Distrikt 1 befindet sich die Alte Welt, ein dunkler Ord, an dem die Bürger ihren weniger angemessenen Gelüsten ungestört und sicher nachgehen können. Die meisten Bewohner des Turms waren schon einmal in der Alten Welt, auch wenn es nur wenige zugeben würden.
Die Gesellschaft Zakuuls ist zwar ganz bewusst klassenlos angelegt, doch viele Bewohner des Turms sehen ihre Distrikt-Zugehörigkeit als Statussymbol an. Jene, die auf Ebenen in der Nähe des Ewigen Throns leben, rühmen sich mit dieser Nähe zum Imperator, während Ebenen in der Nähe der Alten Welt, als Slums angesehen werden. Tatsächlich aber sind die Distrikte, wie vom Imperator erdacht, so ausgestattet worden, dass sie die gleichen Lebensbedingungen bieten.
Die Überwachungszentrale
Um die Gleichheit der Bürger zu wahren, werden fast alle niederen Aufgaben von Droiden erledigt. Die Bewohner Zakuuls verlassen sich bei der medizinischen Versorgung, im Bauwesen, bei der Strafverfolgung und vielem mehr auf diese Arbeitskraft. Droiden betreuen ältere Bewohner und kümmern sich um Kinder. Sie kochen, putzen, kaufen ein und wahren die Ordnung im Turm. Ohne Droiden wären der jetzige Komfort und ein zufriedenes Leben in der Stadt nicht möglich.
Von einer Zentrale aus werden alle Droidenarbeiten verwaltet. Diese Kommandozentrale gibt die Befehle an die Arbeiter aus und sorgt für eine reibungslose Funktion der Droiden. Um menschliche Fehler weitestgehend auszuschalten, haben nur Personen mit der höchsten Freigabestufe, darunter auch der Imperator, Zutritt zur Überwachungszentrale. Automatisierte Lebensformerkennung und eine Patrouille von Sprungtruppen sorgen dafür, dass sich niemand unerlaubt Zugang verschafft.
Die Alte Welt
Die Bewohner von Zakuul sind schon seit jeher von Leid fasziniert. Vor langer Zeit haben die alten Bräuche gelehrt, dass Schmerz die Macht der Götter repräsentiert. Jetzt, da sie in einer beinahe utopischen Welt leben, wissen die meisten Einwohner Zakuuls gar nicht, was es bedeutet, leiden zu müssen. Für Nahrung, Schutz, Kleidung und Bildung sorgt der großmütige Imperator. Aber in den unteren Ebenen des Turms, der sogenannten Alten Welt, können die Bewohner ihren verwöhnten Lebensstil hinter sich lassen, um einen Hauch von Leid zu erleben, Wetten auf Gladiatorenkämpfe in der Arena abzuschließen oder Fantasien im Rotlichtsektor auszuleben. Die Ritter von Zakuul haben dort keine Macht, was Arcann nur erlaubt, um die Privilegierten friedlich und bei Laune zu halten. Noch unter der Alten Welt befindet sich Bruchstadt, ein urbanes Ödland, wo sich Verstoßene vor der Autorität des Ewigen Throns verstecken. In diesen vergessenen Stadtruinen haben Schuldner, Schwarzmarkt-Kriminelle und diejenigen, die den Imperator ablehnen, eine neue Schattengesellschaft gegründet, verborgen vor den neugierigen Augen Arcanns.
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Die Herolde von Zildrog
Die Geschichte um den Drachen Zildrog stammen noch aus der Zeit vor Izax' Pantheon. In den frühesten Legenden war Zildrog ein führender Mentor, der die Willenskraft eines Kriegers auf die Probe stellte. Gefallene Krieger wurden von dem Drachen verschlungen und nährte so seine immerwährende Kraft. Siegreiche Krieger aber wurden mit dem Drachenodem belohnt. Dieser segnete einen Krieger mit einem lodernden Feuer, das seinen Weg in eine ungewisse Zukunft erhellte. Während der Blütezeit der alten Bräuche war Zildrog eine von Izax' vielen Formen – eine schreckliche Bestie, die nur den Tod brachte. Für die meisten heutigen Einwohner von Zakuul ist der Drache nicht mehr als eine Gutenachtgeschichte über eine geheimnisvolle Kreatur, die im Sumpf in der Nähe des Turms hauste. Ein mächtiges Eiferer-Syndikat in Bruchstadt jedoch, die sich die Herolde von Zildrog nennen, wartet auf die Wiederkehr der Kreatur. Angeführt vom Erhabenen, verehren die Herolde Zildrog als einen Gott und halten einen unsicheren Frieden mit Impertor Arcann. Solange die Herolde ihre kriminellen Aktivitäten auf die Alte Welt beschränken, mischen sich die Ritter von Zakuul nicht in ihre Angelegenheiten ein. Beide Gruppierungen wissen jedoch, dass diese Abkommen nicht von Dauer sein wird. Arcann ist niemand, der Abweichler toleriert – und die Herolde glauben, dass Zildrogs Wiedergeburt kurz bevor steht.
Die Erben von Zakuul
Die Erben sind eine Untergruppe der Zakuul-Ritter, die durch die Macht in die Zukunft blicken können. Vor Arcanns Krönung bildeten sie mit den Rittern oft ein Team, das über mentale wie körperliche Überlegenheit verfügte. Die Erben glauben fest an das Schicksal und betrachten ihre Visionen als absolute Wahrheit. Valkorion hat diese Besessenheit zu seinem eigenen Vorteil ausgenutzt, aber Arcann verabscheut die Erden, die er für engstirnige Narren hielt. Eine der ersten Handlungen als Imperator bestand darin, dass er einen Massenmord an den Erben verübte und damit ein Schisma bei den Zakuul-Ritter auslöste. Einige wandten sich komplett vom Orden ab, andere, die sich gegen den neuen Imperator aussprachen, wurden von der Hohen Richterin Vaylin niedergestreckt. Die überlebenden Erben, die von Heskal angeführt wurden, flohen ins Asyl.
Ritter von Zakuul
Bevor die Bewohner Zakuuls dem unsterblichen Imperator dienten, lebten sie in nomadischen Stämmen, die von jeweils drei Machtsensitiven angeführt wurden: der Matriarchin, dem Streiter und dem Hohen Schamanen. Nachdem Valkorion die Stämme vereint hatte, übertrug er diese Rollen auf die Ritter von Zakuul. Offiziell sind sie Beschützer des Volkes, die gegen Korruption im Ewigen Imperium kämpfen. Tatsächlich sind sie die Vollstrecker des Imperators, die Valkorion und seiner Familie blind gehorchen. Die Zakuul-Ritter begrenzen sich nicht auf die Erforschung einer Seite der Macht, stattdessen erkunden sie beide und suchen ein Gleichgewicht. Jeder Ritter hat eine eigene Beziehung zur Macht, wobei die Einzelnen ermutigt werden, ihre Erkenntnisse mit dem Rest des Ordens zu teilen. Kein Bereich wird als „schwach“ oder „gefährlich“ angesehen – es sind alles Teile einer größeren, unbegrenzten Stärke. Letztendlich soll jede Tat eines Ritters den unsterblichen Imperator ehren. Opfer, seien sie materiell oder körperlich, sind unentbehrlich, um die eigene Hingabe zum Imperator zu zeigen.
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